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Forum - rund ums Thema Schulden, Kredite, Insolvenzverfahren, Schufa

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Wer nicht in der Lage ist, aus eigenen Kräften und mit eigenen Mitteln seinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder in besonderen Lebenslagen sich selbst zu helfen, und auch anderweitig keine ausreichende Hilfe erhält, hat ein Recht auf persönliche und wirtschaftliche Hilfen. Ziel ist die Befähigung zur Selbsthilfe sowie die Sicherung eines menschenwürdigen Lebens.

Schulden Ratgeber !?

 Foren-Übersicht » Überschuldung » Schulden Ratgeber !?  Seite 1 von 2 

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andreas
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Beitrag Verfasst am: 07.02.2006, 21:16    Titel: Schulden Ratgeber !? Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forums Teilnehmer !

Was meint ihr dazu: schuldenfibel.de

Ich möchte mir so ein Schulden-Ratgeber bestellen!? Rolling Eyes

Nachfolgend die Beschreibung des Anbieters:

Sind Sie hoffnungslos überschuldet?
Haben Sie Probleme mit unfairen Gläubigern?
Sehen Sie keinen Ausweg?
Schluss damit!
Niemand muss sich heutzutage mehr graue Haare wachsen lassen, nur weil ihm das Geld für seine Rechnungen fehlt. Schulden zu haben ist schließlich nicht strafbar!

Versuchen Sie den unkonventionellen Weg...

Unser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie aus der Misere herauskommen: Vorbei an Grenzen und Schranken, jedoch immer auf legale Weise, kommen Sie aus den Verpflichtungen Ihrer Gläubiger heraus.

Rechtsanwälte, Gerichtsvollzieher und ehemalige Schuldner haben gemeinsam dieses Werk verfasst, um Ihnen den Weg aus dem Problemberg zu zeigen!

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sandra
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Beitrag Verfasst am: 07.03.2006, 13:29    Titel: Schuldenratgeber kostenlos?? Antworten mit Zitat

Kann mir bitte jemand Schuldenrageber per E-mail kostenlos zuschicken? bzw. per Post, Porto übernehme ich....
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andreas
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Beitrag Verfasst am: 10.03.2006, 17:26    Titel: Bücher zum Thema Finanz Insiderwissen Antworten mit Zitat

Hab mir ein anderes Buch "Der Gläubiger-Schock" bestellt, Ich würde sagen, das Buch ist empfehlenswert, besonders für Leute die total überschuldet sind..
Detaillierte Beschreibung des Buches: http://www.kreditinform.de/gleubiger_schock.html
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sandra
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Beitrag Verfasst am: 11.03.2006, 12:09    Titel: Gläubiger schock Antworten mit Zitat

Hallo Andreas!

Vielleicht kannst du mir das Buch per E-mail zusenden!? Smile das ist doch die E-Book-Version oder?
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andreas
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Beitrag Verfasst am: 11.03.2006, 16:39    Titel: ebook Antworten mit Zitat

ok.. gib mir deine mail
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sandra
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Beitrag Verfasst am: 19.04.2006, 23:32    Titel: Ratgeber Kreditkönig Antworten mit Zitat

vielen dank Andreas für den Ratgeber Smile , konnte mich leider nicht früher melden da mein DSL Anschlüß nicht funktionierte Confused

hab mir noch nen Ratgeber (Kreditkönig) als ebook gekauft echt super infos versuche es hier reinzuposten:


Der Kreditkönig, oder: Schnelle Geldspritzen zum Nulltarif
von Alexander Graf von Keschwitz
(c) by Reyharths & Lynn, Inc.
BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England
Alle Rechte vorbehalten.

Wie immer in bester Absicht, aber ohne jede Haftung oder Garantie.
EURO = DM-Preise geteilt durch zwei.
Schneller Kontakt zum Geld
oder: So kommen auch Sie gezielt an schnelles Risikokapital
Wer in Deutschland Risikokapital sucht, hat heute sehr viel bessere Chancen als noch vor Jahren.
Es gibt mittlerweile zahlreiche Venture Capital - Firmen, die nur darauf warten, sich an
interessanten Projekten lukrativ zu beteiligen. Allerdings wird dann meistens doch nur in
HighTech-Unternehmen mit raketenhaften Wachstumsprognosen investiert. Der typische
Mittelständler wird oft ignoriert.
Auch gibt es zahlreiche Unternehmer, die Kapital suchen, aber bisher nicht genau wussten, wie
sie geeignete Kontakte finden. Die Hausbank ist schnell überfordert, wenn es um richtige
Geschäfte geht und sie nicht unbedingt bereit sind, auch noch die Oma als Bürgen einzuspannen.
Das Potential der Firma wird nicht, oder nur auf den zweiten Blick gewertet. Wichtig sind die
Sicherheiten. Und die sind meistens bereits ausgereizt.
Diese Lücke will die u.a. Deutsche Präsenzbörse nun schliessen. Hier sollen sich Unternehmer,
Banker und Venture Capitalisten treffen, zwanglos Gedanken austauschen und ggf. auch ins
Geschäft kommen. Der Schwerpunkt liegt auf kleine Investitionen unter EUR 20 Millionen.
Kontakte und aktuelle Details, Veranstaltungshinweise etc:
Deutsche Präsenzbörse für Risikokapital "Founders & Innovations"
Kontakt: Continua
Telefon 030-443386-28/38
KfW-Eigenkapitalhilfe
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Kontakt: Herr Köstner
Telefon 069/7431-3536
Eigenkapitaltag der Deutschen Börse AG/KfW
Deutsche Börse AG
Kontakt: Herr Bocholt
Telefon 069-21015653
Unternehmens-Beteiligungsagentur
Kontakt: Frau Grossmann
Telefon 030-850854274
Eigenkapitalforum
Online-Treffpunkt der Deutschen Börse AG
www.exchange.de/ekforum
Innovationsmarkt
Präsentationsmöglichkeit für beteiligungssuchende Firmen
www.impulse.de
Unternehmensmarkt
Kauf- und Verkaufsangebote deutscher Firmen
www.unternehmensmarkt.de
Aneva Gewerbebörse
Firmenverkäufe, Beteiligungen, Nachfolgeregelung
www.aneva.de
Deutsche Internet Beteiligungsbörse
Datenbank mit Kauf- und Beteiligungsangeboten
Immobilienerwerb ohne Eigenkapital
oder: "Bargeld von 5000,- bis 100 000,-DM durch Immobilienerwerb ohne Zuzahlg.,
auch bei schlechter Schufa bis DM 5000"
Angebote, Immobilien auch ohne Eigenkapital erwerben zu können, finden Sie regelmässig in der
Wirtschaftspresse, z.B. in DIE WELT unter Beteiligungen/Anlagen/Geldverkehr. In der Regel wird sogar
ein Bargeld-Bonus bei Vertragszeichnung in Aussicht gestellt.
Selbstverständlich können wir nicht heute schon wissen, welche unseriösen Geschäftemacher morgen
inserieren werden. Auch ändern sich die Angebote schneller als das Wetter. Sollten u.a. Angebote also
nicht mehr aktuell sein, oder Sie weitere Kontakte wünschen, wenden Sie sich bitte an Reyharths & Lynn,
Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England. Die Spezialisten arbeiten derzeit an einer
Zusammenstellung von "Immobilien ohne Eigenkapital"-Kontakten, die Sie gegen Euro 100 Schein
abrufen können. Der Verlag kann Ihnen hier auf keinen Fall behilflich sein.
Hier aber zwei Anzeigen im Orginaltext als Beispiel - nur zur Orientierung, ohne jede Empfehlung,
Wertung oder Haftung. Wir kennen diese Firmen nicht !
LIQUIDITÄT
durch Kauf von gut vermieteten ETWs
u MFH, Vollfinanz., ohne Eigenkapital
geringe Unterdeck, Rückfluss bis 22%
z.B. KP DM 250.000, Rückfl. DM 55.000
schnelle u . seriöse Abwicklung garantiert
INTER FINANCE CONSULT, Frankfurt
Tel.: 069/514350, Fax 069/ 514331
Bargeld von
5000,- bis 100 000,-DM
durch Immobilienerwerb ohne Zuzahlg.,
auch bei schlechter Schufa bis DM 5000,-
Vermittelt SR- Finanz
T.: 0521/9990995. o 07144/281347
F.: 07144/281348
So erhalten auch Sie Geld gegen Vertrauen
Geld gegen nur Vertrauen ? - Gibt es das tatsächlich ? - Ja, seit mehreren tausend Jahren werden
nach dem folgenden Prinzip vorallem in Asien, hier: China, Darlehen vergeben. So funktioniert
es.
Kreditinteressenten ohne bankübliche Sicherheiten schliessen sich zu einer Investmentgruppe
zusammen. Jeder der z.B. 20 Teilnehmer überweist einen bestimmten, vorher vereinbarten
Betrag, z.B. EUR 2.000, auf das Gruppenkonto. Insgesamt sammeln sich so folglich EUR
40.000.
Das Guthaben wird jetzt unter den Teilnehmern versteigert. Wer die höchsten Zinsen bietet,
erhält das Guthaben als Darlehen. Selbstverständlich muss dieses vereinbarungsgemäss getilgt
und verzinst werden. Auch muss der Kreditnehmer wieder seinen obigen Betrag (EUR 2.000)
überweisen, damit ein weitere Guthaben für einen weiteren Interessenten gesammelt werden
kann. Dieses Guthaben wird wiederum versteigert.
Alle Teilnehmer sichern sich so Vorteile:
Kreditinteressenten erhalten eine benötigte Finanzierung. Wer nur Geld anlegen möchte, und
keine Kredit in Anspruch nimmt, kann die Guthabenzinsen kassieren.
Eine Finanzierung, die in China seit Jahrtausenden Tradition hat, kann von Ihnen auch in Ihrer
Heimat organisiert werden. Es muss nur sichergestellt werden, dass die Darlehen auch
ordnungsgemäss zurückgezahlt werden. Da übliche Sicherheiten entfallen, riskiert ein säumiger
Schuldner seinen guten Ruf, d.h. kann er nicht zurückzahlen, wird er (in Asien) aus der
Gemeinschaft ausgestossen und von allen Teilnehmern gemieden. Wer weiss, wie stark der
gesellschaftliche Druck in deutschen Kleinst_e4dten ist, kann sich sicher vorstellen, dass auch
hier seriöse Schulder alles versuchen, nicht in Verzug zu geraten.
***
So werden Kredite unter falschen Namen abgestaubt
Diese Praxis ist natürlich illegal und nicht zu empfehlen, kann aber dennoch nicht ignoriert
werden. Kapitalgeber müssen gewarnt werden !
Unseriöse Kreditnehmer beantragen einen sog. Banking-Pass in einem Phantasienamen. Auf
diesen Phantasienamen können dann Firmen gegründet, Geschäftsbeziehungen entwickelt und
eine starke Bonität etabliert werden.
Was ist ein Banking - Pass ? - Ein Banking-Pass (dt. "Bank-Reisepass") ist ein Reisepass oder
Identitätsnachweis, der offiziell unter Phantasienamen ausgestellt wird. Der Pass wird nicht
(hauptsächlich) zum Reisen, sondern zur Abwicklung von Geschäften aller Art genutzt.
Verständlich, dass derartige Geschäfte unter Pseudonym nicht mit der tatsächlichen Identität des
Inhabers in Verbindung gebracht werden können. Selbstverständlich müssen derartige Geschäfte
nicht automatisch illegal sein. Ein Wunsch nach einer unbürokratischen, aber legalen
Abwicklung, ohne Einfluss von ignoranten Beamten des Heimatlandes oder z.B. ein
scheidungswilliger Ehepartner, kann Grund genug sein.
Während Fritz Brause z.B. in Deutschland eine kleine, aber feine Unternehmensberatung in
Stuttgart betreibt und hier auch offiziell seine Steuern zahlt, hält er als Frederico Fanta alle
Anteile einer US amerikanischen Holding und verwaltet über diese eine internationale Bank und
Versicherung, die ihm Profite in Millionenhöhe garantiert. Sollte die Bank einmal wider
Erwarten "platzen", kann keine Verbindung zum Unternehmensberater Fritz Brause aus Stuttgart
hergestellt werden (siehe auch Info zur "Bankgründung mit Lizenz" (im Report).
Hier eine rein akademische Untersuchung ohne jede Empfehlung. Insbesondere distanzieren sich
die Autoren, der Editor, Verlag, seine Mitarbeiter und seine Vertriebsparter auf Schärfste von
Äusserungen, die im Sinne des StGB 111 missverstanden werden könnten.
Der Akademiker: "Können Sie sich noch an deutschen Steuerskandal 1995 um den Vater von
Steffi Graf erinnern ? - Millionenvermögen, das er zuvor wie ein blutiger Amateur über diverse
Stationen vor dem Finanzamt zu verstecken versuchte, konnte ihm zugerechnet werden.
Warum ? - Sein "Treuhänder" (ein ehemaliger Bekannter und Tankstelleninhaber (!) packte auf
Druck der Ermittlungsbeamten aus und legte einen "Freistellungsbescheid" vor, der angeblich
"mit vielen anderen Dokumenten überall herumgeschirrt" und von den Ermittlern "gefunden"
worden war. Dieser bestätigte Vater Graf als rechtmässiger Vertreter diverser Offshorefirmen
den Tankstellenpiloten als Strohmann (und stellte ihn damit von aller Verantwortung und evt.
Verbindlicheiten frei). Folge: Peter Graf wurde sofort wegen Steuerhinterziehung in
Millionenhöhe angeklagt.
Nehmen wir jetzt einmal an, Amateur Graf hätte nicht versucht Profi Tiriac und sein
Niederländischen Antillen Modell (siehe auch GEWUSST-WIE-INFO "Das Tiriac Modell: So
zahlen Sie Null, Steuern auch, wenn Sie mit einer Deutschen GmbH Millionengewinn einfahren",
Euro 20, Reyharths & Lynn, Inc)) kleinbürgerlich zu imitieren, sondern hätte sein Gehirn
eingeschaltet.
Er hätte sich einen zweiten Pass zulegen können (selbst eine offizielle, von einer Botschaft
ausgestellte Staatsbürgerschaft z.B. aus Peru für USD 25.000, hätte sich bezahlt gemacht, Info
gegen Euro 20 von Reyharths & Lynn Inc.), auf dem sein Name leicht geändert worden wäre. Aus
dem deutschen "Graf" waere z.B. ein spanisches "Comte" geworden, aus dem "Peter" ein
"Pedro".
Pedro Comte hätte jetzt Konten eröffnet und Firmen gegründet. Das wäre sogar per Post, z.B.
über eine Büroanschrift in London, gegangen (Details im Info "US AG" im Report). Er hätte
keine Bank persönlich besuchen müssen. Als Treuhänder und Direktoren hätte er professionelle
Rechtsanwälte eingesetzt, die ausserhalb des deutschen Rechtsbereiches (besser sogar
ausserhalb der EG) ihren Sitz haben, so für die deutsche Juztiz nicht greifbar sind, und daher
nicht "unter Druck gesetzt" werden können (nicht aber einen (Kneipen-?-) Bekannten aus dem
gleichen Provinznest). Niemand hätte selbst Pedro Comte so eine Verbindung zu den Firmen
nachweisen können.
Wie mit einem Banking Pass in der Praxis eine Firmenstruktur etabliert wird
Nachdem unser Phantasiecharakter, bleiben wir beim Namen Pedro Comte, seinen Pass erhalten
hat, etabliert er zunächst eine Büroserviceanschrift ausserhalb seines Heimatlandes (z.B. in
Zurich, London, Channel Islands etc.).
Siehe Info: IHRE FIRMENANSCHRIFT IM * NEW YORKER EMPIRE STATE BUILDING
ODER Z.B. IN DEUTSCHEM SCHLOSS Aktuelle Liste mit über 40 erstklassigen
prestigeträchtigen Büroserviceanschriften (z.B. auch Marbella, Monaco, Hong Kong, Panama,
CH, FL, LUX, Arabien, Albanien, Andorra, Gibraltar, Hawaii, Tahiti, Seychellen, Philippinen,
Thailand, Japan, Russland, Australien, Zypern etc. pp.) die meisten zu Tiefstkosten von z.B. nur
USD 100 p.a., gegen Euro 50 von Reyharths & Lynn, Inc.
Über diese Anschrift fordert er Informationen zur Eröffnung eines (Spar-) Bankkontos in der
Schweiz bei einer der grossen CH - Banken an.
Das Konto wird per Post eröffnet, den Kontoeröffnungsunterlagen eine Passkopie beigelegt. Ein
Betrag von z.B. DM / SFR 5.000 wird von einem deutschen Postamt (bei dem er nicht persönlich
bekannt ist) anonym oder unter Pedro Comte eingezahlt und an das CH - Konto per
Post/Bankanweisung transferriert.
Als nächsten Schritt ruft er Informationen zur Gründung von Offshorefirmen ab. Alle Anträge
werden von Pedro Comte ausgefüllt und per Bankscheck oder SWIFT Transfer von der CH-Bank
gezahlt. Nach anonymer Gründung der Firma, z.B. in USA, eröffnet die Firma (US AG) ein
Konto in einem Steuerparadies. Über die AG und das Konto im Namen der AG können jetzt alle
erdenklichen Geschäfte anonym und steuerfrei abgewickelt werden. Die AG könnte jetzt sogar
eine eigene Bank oder Versicherung (s.o.) gründen oder Darlehen beantragen.
Sollte irgendwann einmal eine Bankreferenz von Pedro Comte persönlich erforderlich sein, dient
die CH - Bank (oben) als Referenzbank. Das Kontoguthaben ist unerheblich, da dieses wegen des
CH-Bankgeheimnisses ohnehin nicht weitergegeben werden kann. Die Bank kann aber Pedro
Comte, seine schriftliche Genehmigung vorausgesetzt, als Kunden und damit auch seine Identität
bestätigen. Das ist als Referenz ausreichend.
Der Akademiker ergänzt: "Gleichzeitig hätte er offiziell als Peter Graf, der Held von Brühl und
Vater von Tennisas Uns-Steffi, in Deutschland eine GmbH eintragen lassen, hier die deutschen
und einen Teil der internationalen Werbeeinnahmen kassiert und diese auch ordentlich
versteuert. Reisekosten, Investments, Spesen etc. hätten die Steuerlast entsprechend reduziert.
Peter Graf hätte alles selber kontrollieren können. Das deutsche Finanzamt wäre zufrieden
gewesen, die Medien auch. Und während der rebellische Boris von einem Steuerparadies ins
nächste zieht, bleibt Uns-Steffi schön zu Hause im miefigen Provinzregen, wie alle anderen auch.
Kein Grund neidisch zu werden. Schöne heile Welt !
Das Koffergeld von Peter Graf hätte Pedro Comte übernommen. Wäre das Finanzamt jetzt
misstrauisch geworden und hätte versucht, geheime Konten und Firmenverbindungen zu
unterstellen, wären die Ermittlungen ins Leere verlaufen, da es weder ein Geheimkonto noch eine
diskrete Firma gibt, die mit Peter Graf in Verbindung gebracht werden kann. Treuhänder, die
unter Druck gesetzt werden können, existieren nicht. Diese kennen ohnehin nur Pedro Comte.
Selbst, wenn es den Fahndern gelingen sollte, sich in alle Bankcomputer auf den Bahamas,
Liechtenstein und anderen Steuer-paradiesen illegal einzuhackern, findet sich nirgendwo der
Name Peter Graf. Peter Graf hat nur ein gutgefülltes Konto bei der Volksbank in Brühl, das dem
Finanzamt bekannt ist.
Auch bei Streitigkeiten (Scheidung, Alimenteforderungen, unberechtigte
Schadenersatzforderungen etc. pp.) oder in einem Konkursfall etc. hätte immer nur in das
Brühler Vermögen vollstreckt werden können. Da niemand Pedro Comte und seine Mios kennt,
kann auch niemand versuchen, Ansprüche geltend zu machen und/oder das Kapital einzufrieren
oder zu beschlagnahmen."
Welche Möglichkeiten jetzt ein Pass auf einem Phantasienamen , der u.U. nirgendwo registriert
ist und somit nicht überprüft werden kann, selbst, wenn er nicht "zum Reisen" geeignet sein
sollte, bedarf keiner weiteren Erklärung.
WICHTIGER HINWEIS: Selbstverständlich dürfen Sie den Pass nicht illegal einsetzen.
Selbstverständlich (!) sollten Sie prüfen, ob ein derartiges Dokument gegen die Gesetze Ihres
Heimatlandes verstösst. Dann dürfen Sie es selbstverständlich auch nicht in Ihrem Heimatland
benutzen!
So wird ein BANKING - PASS beantragt:
Wenn Sie einen zweiten Pass beantragen, muessen Sie unterscheiden zwischen
1. einer offiziellen und legalen Staatsbürgschaft mit allen Bürgerrechten (z.B. oft keine
Auslieferung an Drittstaaten) und natürlich auch mit einem Reisepass
(siehe hierzu Info DIPLOMATENPÄSSE / ZWEITPÄSSE / STAATSBÜRGERSCHAFTEN/
KONSULATE. Komplette Liste mit erprobten Direktkontakten (Botschaften, Anwälte, Insider
etc. ) gegen EUR 300,-- von Reyharths & Lynn, Inc. Info gegen EUR 10,--).
2. einem echten und legalen Reisepass ohne Staatsbürgerschaft, der allerdings offiziell registriert
und ausgestellt wird (vergl. Fremdenpässe, problemlos möglich in Uruguay gegen 10 Jahre
Investment von USD 70.000 in verzinslicher und rückzahlbarer Anleihe - Rechtsanwaltkontakt in
RL's PP-INSIDERKONTAKTLISTE, s.o.)
3. echte Reisepässe, die aber im Ausstellungsland nicht registriert sind, und damit auch keine
Überpruefung / Abgleich mit dem Inhaber zulassen, aber relativ preiswert sind ( Kontakte in der
PP-Insiderkontaktliste), sowie
4. Camouflagepässe, oder Tarnpässe, die echt aussehen, es aber nicht sind. Die Pässe werden aber
legal in den USA zum Schutze der Bürger gegen Terrorattacken (auf US-Bürger) auch auf
Phantasienamen ausgestellt und sind sogar als DIPLOMATEN-Pass auch für Deutsche erhältlich.
DIPLOMATEN - TARNPÄSSE: Sehen aus wie echte Diplomaten- Pässe mit Einreisestempeln
etc., sind es aber nicht. Legale Ausstellung auch auf Phantasienamen, Adels-, Dr.-, Prof. Titel
möglich. Zusammen mit diplomatischen Personalausweis, exklusiver Clubmitgliedskarte und
Diplomaten Führerschein. Komplett für USD 399, Normalpass (Reisepass) mit Personalausweis,
Clubmitgliedskarte und Führerschein, USD 289, nur Führerschein USD 99. Passvermittler
machen insbesondere mit den Diplomatentarnpässen, die oft für einige Tausender angeboten
werden, ein Vermögen. Detailinformationen und ein Antrag mit deutscher Ausfüllanleitung
sowie Lieferanschrift können gegen EUR 100 von Reyharths & Lynn, Inc., BCM Box 1602,
London WC1N 3xx, England, abgerufen werden. Hintergrundinformationen (ohne Kontakte,
Antrag) sind erhältlich gegen EUR 10 Schein.
Wünschen Sie nur die Kontaktanschrift des Ausstellers (ohne Antrag und deutscher
Ausfüllanleitung) finden Sie diese in der PP-Insiderkontaktliste. Hintergrundinformationen (ohne
Kontakte) sind erhältlich gegen EUR 10 Schein.
5. gefälsche Dokumente (Nicht zu empfehlen und ganz sicher illegal. Infos von jedem besseren
Zuhälter, Geheimdienstler, Botschaftspersonal im Ausland und bestechlichen Grosstadtpolizisten
sowie den Angestellten der Bundesdruckerei ... (das war ein Scherz))
Während Sie mit (1) und (2) offziell und legal reisen können, wie mit Ihrem europäischen Pass,
und diese Dokumente auch einer zwischenstaatlichen Überprüfung standhalten, sind (3) & (4)
zum Reisen nicht empfehlenswert. Selbstverständlich kommen Sie mit (3) über jede Grenze,
werden Sie aber festgehalten und detailliert überprüft, kann es Schwierigkeiten geben.
Bedenken Sie bitte auch, dass Sie die jeweilige Landessprache i.d.R. nicht beherrschen, und u.U.
nicht aussehen, wie der Grenzbeamte es von Ihnen gemäss Ihrer Passnation erwartet. Auch als
vorurteilsfreier Deutscher sollten Sie wissen: Eine Däne sieht anders aus und ist anders als ein
Dominikaner. Abweichungen vom Klischee provozieren Misstrauen, Misstrauen provoziert
Fragen, und die können Sie i.d.R. nicht wie ein "Einheimischer" beantworten.
Beispiel: Ein Freund musste sich einmal einen Deutschtest in Port of Spain / Trinidad gefallen
lassen. Die klevere Grenzbeamtin wollte wissen, ob es in korrektem Deutsch "Gefällt es Ihnen
hier ?" oder "Gefällt es Sie hier ?" heissen muss, hatte so gleich die Gewissheit, dass der Inhaber
des deutschen Passes mit den vielen Stempeln auch gutes Deutsch spricht und wahrscheinlich
auch Deutscher ist. Pässe kann schliesslich jeder fälschen, Haare lassen sich färben, die
Augenfarbe durch Kontaktlinsen ändern. Mit detaillierten Sprachkenntnissen ist das nicht so
leicht.
Weiteres Beispiel: Wissen Sie, wer der berühmte Baseballspieler in Santo Domingo/
Dominikanische Republik ist, den jedes Kind kennt ? - Wir auch nicht. Aber wir reisen auch
nicht mit nicht registrierten dominikanischen Papieren oder -noch schlimmer- als
dominikanischer Diplomat.
In den USA versucht der Grenzbeamte Sie falsch freundlich in ein kurzes Gespräch zu
verwickeln, um so ihren Akzent ermitteln zu können. Der sollte dann auch zu ihren
Reisedokumenten passen.
Sie merken: Wenn jeder Grenzbeamte nur eine Fangfrage je Nationalität in einer Liste bereithält,
ist der Missbrauch "falscher Papiere" nicht mehr so leicht möglich. Reisen sollten Sie daher nur
mit echten und offiziell ausgestellten Papieren.
Für Konteneröffnungen und Firmengründungen, insbesondere per Post (da Sie die Landessprache
Ihrer Passnation i.d.R. nicht beherrschen und so in einer "neutralen Drittsprache" , z.B. Deutsch,
korrespondieren), ist Konzept (3) bestens geeignet, mit (4) kommt es auf die Ignoranz des
Bankbeamten an. Den Einsatz von (5) regelt in Deutschland das StGB 267.
Reyharths & Lynn, Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England, übermittelt gegen EUR
300 in der PP-Insiderkontaktliste die Anschriften der Passkontakte ohne jede Haftung und
Garantie, insbesondere aber ohne jede Prüfung und Wertung der jeweiligen
Interessenten/Antragsteller und der für diese individuell und national zuständigen Gesetzeslagen.
Für die Nutzung und/oder evt. Konsequenzen sind Sie als Antragsteller alleine verantwortlich.
Genau wie z.B. ein Grand Prix - Berichterstatter nicht für einen späteren Unfall eines Zuhörers
wegen zu hoher Geschwindigkeit bei Glatteis auf der Landstrasse verantwortlich gemacht werden
kann. Anschriften von Interessenten werden nach der Abwicklung sofort vernichtet. Dem Verlag
und seinen Partnern in Deutschland, Österreich oder der Schweiz liegen keine weiteren
Informationen vor. Anfragen dorthin -von wem auch immer - sind somit zwecklos und reine
Zeitverschwendung.
So finden Sie ohne Umwege einen Finanzierungspartner oder seriösen Kreditvermittler
Wenn Sie Kontakte suchen, kann das Internet ein tolles Hilfsmittel sein. Oft finden Sie sich aber
zunächst im Dschungel der Suchworte und websites wieder. Insbesondere bei Finanzierungen ist
das Angebot national und international fast unbegrenzt. Hier zunächst einige seriöse
Anlaufstellen in Deutschland:
Immobilienfinanzierung:
www.dr-klein.de
www.baugeldvergleich.de
www.hypotheken-discount.de
Fördermittel:
www.bmwi.de
www.eic-hannover.de
www.nati.de/aktuell/delfi.htm
Unternehmensfinanzierung:
www.subventionsberater.de
Venture Capital:
www.business-angels.de
www.bvk-ev.de
www.isaventure.com
***
So sichern Sie sich ein Top-Bonitätsrating
Wenn Ihnen Argumente bei der Kreditverhandlung oder mit Lieferanten fehlen, die die
Zahlungsfähigkeit Ihrer Firma bestätigen könnten, oder Investoren am Kapitalmarkt Ihre
finanzielle Leistungskräftigkeit beweisen möchten, empfiehlt sich ein unabhängiges
Bonitätsrating.
Ein Rating ist eine Unternehmensbewertung nach standardisiertem Verfahren, d.h. ähnlich
strkturierte Firmen lassen sich anhand der Ratingwerte vergleichen. International bekannt sind
die Bonitätswerte für Investments von z.B. Moodys oder den US Standard & Poor. In
Deutschland befindet sich das Rating noch in den Kinderschuhen. Die meisten Banken nutzen
eigene Bewertungskriterien, begrüssen aber seriöse Anbieter.
Innerhalb von 24 Stunden können Sie das Rating Ihrer Firma gegen EUR 400 von
Baetge und Partner
Telefon 0251-9801721
abrufen. Baetges Bonitätswert, der sog. N-wert, ist in Deutschland allgemein anerkannt. Je höher
der Wert, desto gesünder ist das Unternehmen.
Ab einem Umsatz von EUR 3 - 5 Millionen bietet die
URA AG aus München
Telefon 089-55178-350
für EUR 9.000 ihren Service an.
Liegen Sie in der Kategorie um EUR 25 Millionen wenden Sie sich bitte an die Tochter der
Deutschen Ausgleichsbank AG in Frankfurt, der
Europäischen Ratingagentur für den Mittelstand AG
Telefon 01727-6790645.
Die Europäische berechnet Ihnen ab EUR 15.000 bis 24.000 für die Bewertung.
Wenn Ihnen das Ganze zu steif ist, hier eine kreative Alternative "einen guten Eindruck" zu
machen. Solange Sie immer schön ehrlich sind, ist es nicht illegal, wie folgt den Wert Ihres
Unternehmens in der Zeitung zu dokumentieren:
***
So werden illegale Kapitalnachweise produziert:
Wenn Sie kostenlos selbst Kapitalnachweise von schweizer Banken erhalten möchten, um Frauen
und Freunde zu beeindrucken (bitte nicht im Rechtsverkehr einsetzen, da u.U. als
Urkundenfälschung auslegbar und wegen fehlender Werthaltigkeit ohnehin illegal) gehen Sie wie
folgt vor:
Schreiben Sie 10 (Schweizer) Banken an und bitten um Informationsmaterial und
Kontoeröffnungsunterlagen (die Anschriften entnehmen Sie den Reporten im Verlagsprogramm,
dem Züricher Telefonbuch oder einen Verzeichnis der Handelskammer in Zürich, evt. über
schweizer Botschaft oder über die schweizer Telefonauskunft). Den Informationen der Banken
liegt immer ein Begleitschreiben eines Bankangestellten bei, in dem auf die besonderen Vorüege
der Bank aufmerksam gemacht wird.
Schreiben Sie jetzt im gleichen Schriftbild wie der orginal Bankbrief (evt. auf Computer in
nächten Computerladen) einen ähnlichen Text:
"Sehr geehrter Herr Prinz von Steinreich (Ihr Name),
gerne bestätigen wir Ihnen die treuhänderische Festgeldanlage (drei Monate, 4.75% p.a.) von
derzeit insgesamt Sfr 12.587.532.78 (in Worten: Zwölfmillionenfunfhundert.........).
Sie können über das Konto wie bekannt nur disponieren, wenn die Auflagen Ihres seligen
Grossvaters (Vorlage einer gültig en Heiratsurkunde) erfüllt sind.
Unterschriften der Bankiers"
M.a.W: Sie kommen an ein tolles Erbe, wenn Sie nur endlich heiraten würden. So hat es sich Ihr
Grossvater gewünscht und im Treuhandauftrag an die Bank festgelegt. Das ist ein banktechnisch
üblicher Vorgang, der selbstverständlich von den schweizer Bankiers respektiert wird.
Dieser Text wird jetzt über den ursprünglichen Informationstext geklebt (Schriftbild muss
identisch sein !!!) und kopiert. Die Kopie können Sie sich jetzt zufaxen (wenn Sie wissen, die
Frau oder der Freund ist alleine in Ihrem Appartment). Sie sollten nur sicherstellen, dass im
Faxkopf nicht zu erkennen ist, dass das Fax vom "Freds Copyshop" an der nächsten Ecke
abgeschickt worden ist.
Auch können Ihnen deratige Bestätigungen zufällig aus der Tasche fallen, um dann z.B. im Auto
Ihres Freundes gefunden zu werden. Wie Sie es auch drehen: Niemand wird Ihnen glauben, wenn
Sie behaupten, der Brief sei nur ein Scherz. Sie seien eigentlich bettelarm...
Kapitalnachweise für sog. "Tradinggeschäfte mit Bankgarantien"
Ein weiterer Trick illegale Kapitalnachweise abzustauben, funktioniert wie folgt.
Werden Kapitalnachweise für sog. Tradinggeschäfte mit Bankgarantien (folgt) benötigt, schalten
einige Strategen Kleinanzeigen, in denen "hohe Tradingerträge - nur gegen Kapitalnachweis"
versprochen werden. Das Kapital soll nicht angetastest werden. Es bleibt auf dem Konto, wird
nicht abgezogen, beliehen, blablabla etc.
Das angebotene Trading-Programm existiert natürlich nicht. Es sol nur eine Auswahl von
Kapitalnachweisen sichern, die dann erfahrungsgemäss vom Inserenten (die NUR einen
Nachweis wollen) eingesetzt werden, um seinerseits ihm angebotene Phantasiegeschäfte
einzuleiten, die ihm ohne Kapitalnachweis nicht möglich sind. Die Kapitalnachweise werden z.B.
an andere Tradingangebote (international auch HYTP oder High Yield Trading / Investment
Program genannt) verschickt, ggf. mit dem Hinweis, dass der Name im Nachweis ein Partner ist,
und jetzt - nachdem der Nachweis erfolgt ist - die Millionen aber gefälligst zu rollen haben.....
Jeder Anfänger, der sich naiv von HYTP- Angeboten faszinieren lässt, weiss aus eigener
Erfahrung wie begehrt diese Zettel sind.
Ein detaillierte Analyse dieser Anlageprogramme (und deren bemitleidenswert naiven Anleger)
folgt im Report.
***
So dokumentieren Sie den Wert Ihres eigenen Vermögenverwaltungsfonds oder Ihrer US
AG in jeder beliebigen Höhe in einer offiziellen und seriösen Wirtschaftszeitung
Sie wissen: Eine amerikanische Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von USD
100.000.000 (einhundert Millionen Dollar) kann schon für ab USD 2.400 offiziell und legal ins
US-Handelsregister eingetragen werden. Auch Sie können President der US Gesellchaft werden.
Besondere Anforderungen müssen nicht erfuellt werden. Eine Gründung ist unkompliziert
innerhalb weniger Wochen möglich. Nähere Informationen folgen im Report.
Diese Gesellschaft kann jetzt (muss aber nicht) als Anlagefonds aktiv werden, d.h. von privaten
Investoren u.U. über Zeitungsanzeigen Kapital einsammeln und diese mit hoher Rendite in von
Ihnen auszuwählenden Projekten (Immobilien, eigene Firma, Aktienmarkt etc.) investieren.
Wenn Sie schon immer eine Finanzierung gesucht haben, aber keine Sicherheiten vorweisen
koennen, ist privates Anlagekapital u.U. eine gewinnbringende Alternative zu einer
Bankfinanzierung. Weitere Liquiditaetsalternativen erhalten Sie auf Anfrage von Reyharths &
Lynn Inc. Sie können Ihren Anlegern Festrendite bieten (z.B. 12% p.a.) oder sie am Gewinn
beteiligen. Bei einer Gewinnbeteiligung werden i.d.R. Aktien als Anteilsscheine ausgegeben.
Ihre potentiellen Anleger werden allerdings nur Geld zur Verfügung stellen wollen, wenn Ihre
Aktien auch "etwas wert" sind. Wie Sie den Aktien einen tatsächlichen Vermoegenswert geben
und was dabei unbedingt zu beachten ist, lesen Sie bitte nochmals im vorangegangenen Kapitel.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, den Wert Ihrer Aktien offiziell von einer
Wirtschaftszeitung innerhalb einer internationalen Fondsübersicht dokumentieren zu lassen.
Nehmen wir an, Ihr(e) Fonds/Aktiengesellschaft nennt sich MELVIN
VERMÖGENSVERWALTUNGS AG. Ihr Fonds würde sich dann zwischen MEESPIERSON
(bekannte Fondsverwaltung aus Amsterdam mit sieben verschienden Fonds) und MERRILL
LYNCH (ein weltbekannter Broker und Fondsverwalter) finden. Hinter Ihrem Fonds indet sich
der letzte Kurswert, also z.B.
MELVIN VERMÖGENSVERWALTUNGS AG.........$ 55.08
Der Kurswert wird von der Zeitung gemäss Ihren Angaben publiziert und nicht überprüft, m.a.W.
die Zeitung veröffentlich genau den Wert, den Sie zuvor fuer einen Fondsanteil festgelegt haben.
Selbstverständlich können auch Kurssteigerungen berücksichtigt werden. Heute 55.08, morgen
58.00 und übermorgen schon 61.02. Ein Anleger kann sich also jederzeit überzeugen, wie sein
Wert notiert. Auch können Sie Ihren potentiellen Anlegern die Entwicklung Ihrer Anteile so
werbewirksam belegen.
Aus einer Aktiengesellschaft mit USD 100.000.000 Aktienkapital, geteilt in USD 100 X
1.000.000 Aktien kann so schnell ein 250.000.000 Projekt werden, ganz einfach, indem die
Aktien von USD 100 auf USD 250 ansteigen.
Da jedermann, der die Gebühr zahlt, ungeprüft seinen Fonds oder seine AG registrieren und die
Preise veröffentlichen kann, ist natürlich ein Missbrauch nicht ausgeschlossen:
So könnte z.B. eine US-AG gegründet und mit USD 100.000.000 Aktienkapital registriert
werden. Die Aktien werden über einen gewissen Zeitraum um die USD 8.00 publiziert. Das gibt
dem Aktienpaket einen "Wert" von USD 800.000.000.
Dieses Paket wird jetzt für ein Darlehen über USD 10.000.000 als Sicherheit eingesetzt. Will der
Darlehensgeber später die Sicherheit liquidieren, muss er erkennen, dass die Akien tatsächlich
nichts wert sind. Oder die Aktien werden als Vermögenswerte in der Bilanz einer zweiten Firma
eingestellt, die dann auf Grund der "exzellenten Aktiva" grosszügig Darlegen beantragt.
Auch können die Aktien als Sicherheit fuer andere risikointensive Anlagen eingesetzt werden.
Z.B. kann die AG, deren Wert fuer den Laien anhand der Veröffentlichung leicht "überprüfbar"
erscheint, Zahlungsgarantien ausstellen und Bürgschaften übernehmen.
Auch hier gilt, wie immer bei nationalen und internationalen Geschäften: Informieren Sie sich
vorab über die tatsächlichen Hintergründe. Glauben Sie nicht, was in der Zeitung steht, es könnte
eine "Ente" sein.
Wenn Sie die Anteilswerte Ihres Fonds oder Ihrer AG publizieren möchten, wenden Sie sich
bitte an die
INTERNATIONAL HERALD TRIBUNE
in Paris
Tel: + 33-1-41 43 92 12
funds@iht.com
Informationen sollten also auschliesslich in Englisch oder Französisch abgerufen werden. Die
über Paris verlegte IHT oder International Herald Tribune ist übrigens eine internationale
Mischung der beiden renommiertesten US-Tageszeitungen, der Washington Post und der New
York Times. Die englischsprachige Zeitung ist auch in Deutschland an jedem gutsortiertem
Zeitungstand erhältlich (ggf. Bahnhofskiosk der nächsten Grosstadt, oder - falls bereits vergriffen
- im nächsten Hotel).ar
Es steht Ihnen auch frei, die Aktien (USD 100.000.000) einem Notar vorzulegen, der Ihnen gerne
schriftlich bestätigen wird, Eigentümer von US Aktien im Nennwert von USD 100.000.000 zu
sein. Zwar ist nicht der Nennwert, sondern nur der Kurswert für den tatsächlichen Wert der
Aktien relevant, aber dieser kann ja ggf. über die Kursnotierung unterstrichen werden... Sie
erhalten so eine eindeutige notarielle Bestätigung Ihrer Bonität: Aktien in Nennwert von USD
100.000.000 - über jeden Zweifel erhaben...Na logisch !
***
Going Public, oder: Wie Sie sich über den Verkauf von Aktien unabhängig von
banküblichen Sicherheiten finanzieren können
Wenn Sie schnell, unkompliziert und unabhängig von banküblichen Sicherheiten frische
Liquiditäet und Anlagekapital suchen, ist ein "GOING PUBLIC" u.U. eine sehr gute
Finanzierungslösung.
"GOING PUBLIC" bedeutet, Ihre deutsche Firma (z.B. GmbH, Einzelfirma oder auch nicht
börsenzugelassene AG) wird in eine Aktiengesellschaft eingebracht, die berechtigt ist, ihre
Anteile (Aktien) an das breite Publikum zu verkaufen. Das könnte z.B. eine US AG sein, die Sie
für ab USD 2.400 gründen lassen können. Eine US AG darf Aktien an das breite Publikum auch
ohne besondere US Genehmgigungen verkaufen, solange die Wertpapiere keinen US Bürgern
angeboten werden.
Selbstverständlich halten Sie immer die Aktienmehrheit (z.B. 51%) und nur 49% des
Aktienkapitals wird am Markt angeboten. Sie erhalten sich so die vollständige Kontrolle über
Ihre Firma, und führen dieser u.U. unabhängig von dinglichen Sicherheiten frische Liquidität in
Millionenhoehe zu. Bestehende Sicherheiten könnten so ggf. für zusätzliche Darlehen aktiviert
und eingesetzt werden.
Ein GOING PUBLIC macht aber nur dann Sinn, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind:
a.) Es muss ein Markt bestehen, der an einer Aktienbeteiligung an einer innovativen
Gesellschaft interessiert ist.
b.) Die Gesellschaft muss über ein aussergewöhnliches Potential verfügen, d.h. sie muss ein
interessantes Produkt, eine innovative Serviceleistung anbieten, die eine hohe Nachfrage sowie
eine erfolgreiche Zukunft (hohe Gewinne und Kurssteigerungen fuer die Aktionäre) in Aussicht
stellt.
c.) Die Gesellschaft muss über die notwendigen Kontakte verfügen, um eine schnelle
erfolgreiche Abwicklung in den Märkten zu gewährleisten.
Das Konzept ist nicht neu und wurde schon mit Erfolg von diversen Firmen in verschiedenen
Märkten (Z.B. USA, Schweden, England, Hong Kong, etc.) verwirklicht. Oft verfügen diese
Gesellschaften auch nach der Aktienplazierung nur über ein tolles Konzept in der
Entwicklungsphase (Planung). Ein marktreifes Produkt konnte in vielen Fällen bisher nicht
angeboten werden. Trotzdem haben sich die Aktienkurse bedingt durch die Erwartungshaltung
der Märkte positiv entwickelt und konnten den Aktionären überdurchschnittliche Kursgewinne
sichern.
ABWICKLUNG GOING PUBLIC:
Wenn Sie glauben, Ihre deutsche Firma oder Ihr Konzept (Idee, Erfindung, Innovation etc.) kann
die obigen drei Voraussetzungen erfüllen, wird die Gründung einer US amerikanischen
Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von USD 10.000.000 (zehn Millionen USD)
empfohlen.
Vorteile der US Aktiengesellschaft:
* Sehr gutes Image und hohe Glaubwürdigkeit, da die USA nicht als Offshorezentrum und
Briefkastenfirmenparadies (vergl. Panama) bekannt sind.
* Hohe Bonität durch ein Aktienkapital von USD 10.000.000.
* Die AG ist berechtigt, Aktien weltweit zu verkaufen (aber nicht an US Bürger)
* Die AG kann Vermögenswerte, Aktien, Forderungen, Beteiligungen
Wertpapiere etc. jeder Art und jedes Ursprungs (weltweit) halten
Abwicklung:
1. Sie beantragen die Gründung Ihrer US AG (Antrag und nähere Info im Report, sonst bitte
gegen EUR 10 Schein anfordern von RL, BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England.
Sie haben die Möglichkeit, den Firmenamen frei zu wählen. Es wird empfohlen, zwei
Alternativen einzureichen, falls der Name (oder ein ähnlicer) bereits fuer eine andere Firma
registriert ist. Die AG wird mit einem Aktienkapital von USD 10.000.000 eingetragen.
2. Als nächsten Schritt beschliesst nun das Board of Directors (Geschäftsführung) auf
Weisung der Aktienmehrheit (also Sie) einen offziellen Aktiensplit (OFFICIAL SPLIT). Es wird
z.B. beschlossen, die Aktien im Verhältnis 5:1 zu teilen. Das Ergebnis sind 50.000.000 (Fünfzig
Millionen) Aktien zu je 0.20 USD (Zwanzig Cents) Nennwert pro Aktie.
Nach dem Split werden nun 49% der Aktien zum Verkauf angeboten. Sie halten 51% und damit
die uneingeschränkte Kontrolle der AG.
Als durchschnittlicher Verkaufspreis fuer Neuemmissionen werden (von etablierten
Brokerhäusern) USD 2 (Zwei Dollar) pro Aktie empfohlen, m.a.W. 24.500.000 Aktien werden zu
USD 2 am Markt zum Verkauf angeboten.
Die AG erhält nach der Aktienplazierung USD 49.000.000 frisches Kapital. Sie halten ein
Aktienpaket von USD 51.000.000 (=51% = 25.500.000 Aktien a USD 2). Der Gesamtwert der
AG beläuft sich jetzt auf USD 100.000.000,--
Warum sollte jemand die Aktien der AG kaufen:
Ganz einfach. Das Ziel der AG ist es, Ihren Vermögenswert mit grossem Potential (z.B. Ihre
innovative deutsche Firma ODER Ihre Idee, Plan, Konzeption, Erfindung etc.) aufzukaufen und
die Produkte zu vermarkten. Hier verweisen wir auf die Voraussetzungen dieser Konzeption, a.) -
c.), oben. Von Vorteil ist es sicherlich, wenn Sie den Vermögenswert schon vor der
Aktienplazierung in die AG einbringen (AG kauft Ihnen 100% der dt. Anteile gegen 51% Aktien
ab). Sie unterstreichen mit dem eingebrachten Vermögenwert (s.o.) auch die Bonität und das
Potential der Aktiengesellschaft.
Wie illegale Millionen verdient werden:
Eine nicht zu empfehlende Irreführung der Aktienkäufer (u.a. StGB 263) wäre die folgende
Abwicklung:
1.) Es wird zunächst eine Aktiengesellschaft mit einem Aktienkapital von USD 100.000.000
(Hundert-Millionen-USD) in den USA gegründet und ordnungsgemäss ins Handelsregister
eingetragen. Die Gründung einer derartigen Gesellschaft ist für nur USD 2.400 über Reyharths &
Lynn Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England kurzfristig möglich. (Siehe Info "USAG"
gegen EUR 10 Schein direkt von Reyharths & Lynn anfordern.)
2.) Die Aktien der US-AG werden einem deutschen Notar vorgelegt, der diese in seine
treuhänderische Verwahrung nimmt.
3.) Der Notar bestätigt, US-Aktien im Nominalwert von USD 100.000.000 gegen
Inhaberurkunden-Quittung zu halten. Jeder der die Quittung vorlegt, kann die Herausgabe der
Aktien verlangen.
Die Quittung über USD 100.000.000 in Aktien, versehen mit den höchst offiziell und
eindrucksvoll aussehenen deutschen Notarstempeln, unterstreicht den "seriösen" Eindruck des
Konzeptes.
4.) Es wird eine zweite US AG gegründet.
5.) Ziel der Zweiten AG soll es sein, en bloc grössere Aktienpakete von US-Gesellschaften
"über besondere Kontakte" zu Discountpreisen zu erwerben, um diese dann in kleinen Paketen
am Markt mit grossem Gewinn wieder zu verkaufen. So soll die Zweite AG derzeit z.B. eine
Option auf den Kauf einer US-AG mit USD 100.000.000 Aktienkapital, das sofort nach
erfolgreicher Liqui-ditätsbeschaffung zu USD 9.500.000 (also zu 9.5% des Nominalwertes der
US-AG) übernommen werden kann, halten. Können die Aktien dann kurzfristig z.B. fuer 50%
des Nominalwertes verkauft werden, würde die AG sofort USD 41.500.000 Gewinn einfahren,
und damit eine tolle Dividende für die Aktionäre sichern. Der Aktienkurs könnte sich schnell
mehr als verdoppeln....
6.) Die Zweite AG plaziert 4.900.000 Aktien zu USD 2 das Stück und erzielt USD 9.800.000
Liquidität.
7.) Die Notarsquittung wird gegen Übergabe von USD 9.500.000 auf die Zweite AG
übertragen, d.h. die Zweite AG hält nun das USD 100.000.000 Aktienpaket plus ein
Kontoguthaben von USD 300.000-.
8.) Da die (ursprüngliche) US-AG über keinerlei Vermögen oder Potential verfügt, ist auch
das Aktienpaket über USD 100.000.000 de facto wertlos. Niemand ist an den Aktien interessiert.
Damit sind auch die Aktien der Zweiten AG plötzlich wertlos. Es ist nur das Kontoguthaben
vorhanden. Wird dieses auf die 10.000.000 Aktien geteilt, erhält jede Aktie USD 0.03 (drei
Cents).
9.) Da dem Initiator dieses Konzeptes bekannt gewesen ist, dass a.) die US-AG de facto über
keinen Wert verfügt, und damit b.) auch die Aktien der Zweiten AG de facto wertlos sind und
auch kein Zukunftspotential haben, wurden die Aktionäre der Zweiten AG getäuscht.
10.) Die Konzeption (1-9) ist - wie beschrieben - illegal und damit nicht zu empfehlen.
Eine weitere Möglichkeit illegal "Vermögen zu schaffen",
ist es, Immobilien (hier: Grundstücke) überzubewerten:
Es wird z.B. 1.000.000 qm (Wüsten-) Land am besten aus dem fernen Ausland preiswert (USD
0.01 pro qm) aufgekauft. Dieses Land wird zu USD 10 pro qm gegen Wechsel an die "A" AG
"verkauft", die dieses wiederum zu USD 40 pro qm an die "B" AG weiterverkauft. Alle
Verkaeufe und insbesondere die erzielten qm-Preise werden offiziell registriert und sind damit
für jedermann überprüfbar.
Die zu übernehmende US-Aktiengesellschaft (siehe oben, Abs. 1) kauft dieses Land dann zu
USD 56.50/qm gegen Übergabe von 10% Aktienanteilen an "B" an und kann so tatsächlich
"gutgläubig" einen Immobilienwert von USD 56.500.000 in der Bilanz nachweisen.
Gegen diese Aktiva (Vermögenswerte) lassen sich Darlehen beantragen oder Investoren
gewinnen und absichern (Grundschuld). So haben sich z.B. sehr viele US-Geschäftsleute das
notwendige "Vermoegen" geschaffen, um lukrative US-Sparkassen zu übernehmen, die dann
systematisch geplündert wurden (Stichwort: Savings-and-Loan-Krise).
Merke: Wenn Sie Aktien einer Gesellschaft verkaufen, sollte diese auch über einen
Vermögenswert verfügen.
Vermögenswerte, für die sich potentielle Aktionäre und Investoren interessieren könnten
Der Vermoegenswert muss ein überdurchschnittliches Renditepotential in Aussicht stellen. Nur
wenn der Investor eine gesunde Chance sieht, sein Kapital mit einem überschnittlichen Gewinn
zurückzuerhalten, wird er sich beteiligen wollen und sein Kapital riskieren. Hier wird zwischen
"banküblichen Sicherheiten" und "nicht-banküblichen Sicherheiten" unterschieden:
Eine bankübliche Sicherheit kann ein international (bedingt) vergleichbarer Wert, z.B. Ihre
deutsche Firma sein, Immobilien, Wertpapiere (von denen Sie nicht heute schon wissen müssen,
dass sie wertlos sind, s.o.), Bürgschaften, Kreditbriefe, etc. sein. Fuer diese Werte gibt es am
Markt schon Richt- und Vergleichsdaten aus der Vergangenheit (z.B. Mietspiegel bei
Immobilien, Börsenwerte, Zinscharts etc.). Diese Werte werden grundsätzlich von Banken etc.
als Sicherheiten akzeptiert. Eine zukünftige Entwicklung und damit das Investmentpotential
lassen sich aber nur prognostizieren.
Ein nicht vergleichbarer Wert, und damit keine bankübliche Sicherheit, ist z.B. eine
Geschäftskonzeption, eine "tolle Idee", eine Erfindung oder ein herausragendes innovatives
Servicekonzept etc.. Das Konzept kann nicht mit Daten aus der Vergangenheit verglichen
werden, da diese nicht existent sind. Das Konzept ist neu, innovativ und hat evt.
Millionenpotential, auch, wenn sich diese bisher nur in der Planungsphase befinden.
Selbstverständlich duerfen hier bewusst keine falschen Angaben gemacht werden. Die
Einschätzung dieser Vermögenswerte obliegt alleine dem zukünftigen Aktionär und Investor.
Beispiel: Ein Kapitalgeber und Aktionär mag z.B. denken, Ihr Konzept ist völlig wertlos und ein
Flop, während ein anderer ein Superpotential und Riesengewinne zu erkennen glaubt. Ein
Investor glaubt, der DAX entwickelt sich positiv, während ein anderer den Glauben an die
deutsche Wirtschaft völlig verloren hat und nur einen Crash sieht. Dabei ist es für den Wert des
Konzeptes zunächst völlig unerheblich, ob der Initiator mit seiner positiven Einschätzung alleine
dasteht, oder ob die Allgemeinheit seiner Einschätzung folgt.
FAZIT: Die Entscheidung und Bewertung einer Geschäftskonzeption ist völlig subjektiv:
Auch eine negative Bewertung einer oder mehrerer Banken, Steuerberater, Unternehmensberater,
Gutachter, Journalisten, Anwälte etc. und ganz sicher irgendwelcher Bürokraten / Beamten sagt
nichts über den wirklichen Wert aus. Den wirklichen Wert einer Geschäftskonzeption kann
langfristig nur der Markt ermitteln.
Ein GOING PUBLIC (wie oben beschrieben) kann daher eine sehr effektive und preisgünstige
Alternative der Liquiditätsbeschaffung und Millionenfinanzierung einer Geschäftskonzeption
sein, selbst, wenn diese bisher "nur auf dem Papier" existiert und keine banküblichen
Sicherheiten gestellt werden können / sollen.
Fragen und Alternativen:
Falls Sie noch Fragen haben oder alternative Finanzierungsmöglichkeiten suchen, wenden Sie
sich bitte an Reyharths & Lynn Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England. Legen Sie
bitte EUR 50 Schein pro Frage Bearbeitungsgebühr bei. Sonst kann Ihre Korrespondenz nicht
berücksichtig und beantwortet werden.
Wo Sie weitere Informationen und Anregungen zum Going Public erhalten können:
Für EUR 500 können Sie von der
M-I-D
Marktinformationsdienst GmbH
Telefon 0211-353541
email@m-i-d.de
die Doumentation "Going Public" abrufen. Sie Sammlung enthält 450 Werbe- und
Anzeigenbeispiele von Unternehmen, die in den letzten Jahren den Gang an die Börse gewagt
haben.
***
Sonderinformation: US - Aktiengesellschaften
Sicher haben Sie bereits die frustrierende Erfahrung gemacht, dass das deutsche
Gesellschaftsrecht, hier das GmbH oder AG - Recht, nicht nur ein hohes Mass an Stammkapital
voraussetzt, sondern Sie als Firmengründer auch noch an weitere Restriktionen bindet:
(1.) 25.000 Euro müssen Sie in Ihre GmbH als Sacheinlage oder als Liquidität einbringen.
(2.) Eine überbürokratisierte Abwicklung verursacht Gründungskosten von ca. 2.500 Euro.
(3.) Der Gesellschaftszweck muss vorab festgelegt und im Handelsregister festgehalten
werden. Nur erneute Kosten und bürokratische Mühen ermöglichen eine Änderung.
(4.) Sie können den Firmennamen Ihrer GmbH nicht frei wählen. Entscheiden Sie sich z.B.
aus werbestrategischen Gründen für die "Prof. Dr. Edelmut Prinz von Steinreich GmbH" , muss
einer der Gesellschafter tatsächlich den Namen "Prinz von Steinreich" führen und die
akademischen Würden dem Registergericht nachweisen.
(5.) Beteiligungen an der GmbH müssen offengelegt werden. Das bedeutet: Jedermann weiss,
wem die GmbH wirklich gehört.
(6.) Und: Von den erwirtschafteten Gewinnen gehen erstmal runde 65% an das Finanzamt.
Wissen Sie, dass Sie von 250 Arbeitstagen im Jahr 163 Tage für den Fiskus schuften ?
(7.) Sie muessen mit ständigen lästigen Prüfungen, Steuererklärungen und Behördenstress
leben.
Alles in allem: Minuspunkte, die eine Firmengründung erschweren oder ganz unmöglich
machen...
Aber es gibt eine Alternative:
Sie können unabhängig vom strengen deutschen Gesellschaftsrecht eine GmbH oder AG
gründen, die nach der Gründung wie eine deutsche Firma, aber ohne deren o.a. Nachteile,
weltweit tätig werden kann.
Die Gesellschaft wird den USA rechtkräftig ins Handelsregister eingetragen. Die USA bieten
Firmen, die später in den Staaten zwar Ihren Verwaltungs-, nicht aber Ihren Geschäftssitz haben
(sondern z.B. in einem Steuerparadies wie Luxembourg, der Schweiz oder den Kanalinseln), alle
Vorteile eines modernen Steuerparadieses.
(1.) Es muss kein Stammkapital eingeschossen oder nachgewiesen werden.
Problemlos koennen Sie so Ihre AG mit einem Kapital von USD 100.000.000 ausstatten, und das
in jeder beliebigen Währung. Was glauben Sie, wie sich eine derartige Kapitalausstattung auf
dem Briefkopf der AG macht:
"Steinreich AG - Capital in Stock(=Aktienkapital) USD 100.000.000,--"
(2.) Der Gesellschaftszweck kann frei gewählt, und ohne jede weitere Formalität geändert
werden. So kann z.B. als Gesellschaftszweck "Holding and all legal business"
(=Holdinggesellschaft und alle anderen legalen Geschäftsmöglichkeiten) bestimmt werden.
Damit ist jede Änderung Ihrer Geschäftsambitionen auch für die Zukunft abgedeckt.
(3.) Sie können den Firmennamen absolut frei wählen.
Selbst Firmenbezeichnungen wie "Swiss Trust & Bancorp" oder "Leibziger Spar- und
Darlehenskasse" sowie "Prof. Dr. Karl Richter Wirtschaftsprüfungs- und Treuhand AG" sind
möglich.
(4.) Die Geschäftsführung kann von einer juristischen oder natürlichen Person jeden Alters
oder Nationalität übernommen werden.
Wird Anonymität gewünscht, kann Reyharths & Lynn, Inc. einen Treuhänder zwischenschalten,
der offiziell die gesamte Geschaeftsführung übernimmt. Sie haben bei evt. Nachforschungen
nichts mit der US AG zu tun. Wünschen Sie die AG aber aktiv gegenüber Dritten zu vertreten,
wird Ihnen eine Procura (Vollmacht) ausgestellt.
(5.) Die Eigenumsverhältnisse werden im Handelsregister nicht festgehalten und müssen auch
nicht offengelegt werden. Im Extremfall kann Ihnen niemand (sofern Sie es nicht wünschen) die
Kontrolle der AG nachweisen. Sie weisen Ihre Ansprüche unkompliziert über Ihr diskretes
Aktienpaket nach.
(6.) Es greift der günstige US-Steuersatz. Die "Steuerlast" beschränkt sich u.U. auf die
jährlichen Stempelgebühren von USD 50, wenn die AG in den USA keine Profite erzielt. Sie
arbeiten so wieder 250 Tage im Jahr für sich und nicht fuer den Fiskus.
Die Gründungskosten belaufen sich auf USD 2.400. Darin enthalten sind auch die Kosten fuer
den Hauptverwaltungssitz ("Registered Office"), der Gesellschaftsvertrag, der US -
Handelsregisterauszug (Registerurkunde), 20 Aktien im Nennwert Ihrer Bestellung sowie
Prägesiegel. Ihre AG ist mit Eintrag ins US - Handelsregister voll handlungsfähig.
Wünschen Sie die Zwischenschaltung eines Treuhänders, werden einmalig weitere USD 900
berechnet.
NOTWENDIGE STRENG VERTRAULICHE INFORMATIONEN
ZUR GRÜNDUNG EINER US - GESELLSCHAFT
Herr/Frau/Firma.......................................................................
Anschrift.............................................................................
PLZ..................Ort..............................................................
Tel......................Fax....................Email...............................
beauftragen hiermit Reyharths & Lynn, Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England, eine
US - Firmengründung gem. u.a. Angaben vorzunehmen:
Name der Gesellschaft..........................................................................
(Alternative)............................................................................................................
Geschäftsführung: Name................................................... .
Anschrift.................................................
( ) Keine Angabe, weil Treuhänder gewünscht wird.
Wenn Sie wünschen, dass das Aktienkapital der Gesellschaft in den By-Laws
(Gesellschaftsvertrag) festgehalten und auf den Aktienurkunden verbrieft wird, bitte hier das
Aktienkapital vermerken.
Aktienkapital...................................in Währung................
(entspricht 20 Aktien a...................................................)
Die Gesamtkosten von ( ) USD 2.400
( ) USD 3.300 mit Treuhänderservice
habe ich als Scheck/Bankscheck / Reiseschecks /Bar diesem vertraulichen Auftrag beigelegt. Ich
weiss, die Bestellung kann erst nach Kontogutschrift der Gründungskosten eingeleitet werden.
Mit meiner Unterschrift bestätige ich die Richtigkeit der o.a. Angaben.
.......................................................................
Ort Datum Unterschrift
xon
***
Zwei Kreditvermittler, vor denen gewarnt werden muss:
Am Kapitalmarkt gibt es mehr Wölfe als Schafe. Bevor Sie auch nur irgendwo einen Pfennig
anlegen, sollten Sie das Angebot (in Kopie zsammen mit Euro 50 - Schein Schutz-
/Bearbeitungsgebühr) an Reyharths & Lynn, Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England
senden. Die Spezialisten teilen Ihnen gerne mit, ob es sich um ein seriöses Angeot handelt, oder
ob es vor, für Experten leicht erkennbaren, Betrugsparametern und Vertragsfallen nur so
wimmelt und Sie Ihr Geld ganz sicher verlieren werden.
Die Experten konnten so bereits zahlreiche Leser rechtzeitig vor Betrüger warnen und gefährdete
Vermögen schützen. Hier zwei Anbieter, vor denen dringend gewarnt werden muss:
1.) PRIZMA / F.A.CENTER / CO-OPERATIVE BANK - Istanbul/Türkei:
Angeblich zwei Vermittler, die über eine englische Bank Darlehen in Millionhöhe zu Minizinsen
organisieren können - natürlich gegen Kostenerstattung. Sicherheit: Wechsel oder
Grundschuldbrief
Vermittler Prizma stellt Kontakt zu Vermittler Center her (oder umgekehrt), der dann das
Angebot der Bank arrangiert. Beide Vermittler müssen gezahlt werden, da sie erfolgreich tätig
waren ("Darlehen ist genehmigt")
F.A. Center berechnet 2.5% Erfolgsprovision. Weiterhin sind 0.5% des Darlehensbetrages als
Bearbeitungsgebühr bei Genehmigung des Darlehens fällig (also VOR Vertragszeichnung und
VOR Auszahlung). Bei z.B. DM 6.8 Mio Darlehensbetrag sind das DM 34.000. Auch behält sich
die Firma vor, DM 15.000 Schadensersatz zu berechnen, wenn der Antragsteller das vermittelte
Angebot nicht annimmt oder den Termin zur Vertragsunterzeichnung platzen lässt.
Vermittler Prizma berechnet pauschal DM 15.000 für die Vermittlung. Der Betrag ist verdient,
wenn der Darlehensvertrag gezeichnet wird.
Unsere Meinung: Das Angebot ist unseriös. Niemand reicht ein Darlehen gegen 2.0% Zinsen aus,
wenn er den gleichen Betrag als Festgeld zu 3 - 4% Rendite investieren kann. Das Angebot von
Prizma stammt also von einem Volliditioten oder einem Betrüger:
Wahrscheinliche Abwicklung: Das Darlehen wird genehmigt, d.h. der Antragsteller muss nun die
Bearbeitungsgebühr von 0.5% überweisen. Danach wird ihm ein Termin zur
Vertragsunterzeichnung mitgeteilt. Wenn er diesen Termin nicht wahrnimmt, wir erinnern uns,
sind DM 15.000 Schadensersatz fällig.
Möglicher Trick: Dem Antragsteller wird ein Termin mitgeteilt, den er unmöglich einhalten
kann. Da der Antragsteller nicht zum Vertragstermin erscheint, wird der Schadensersatz DM
15.000 fällig gestellt. Ausserdem wird Prizma ihre DM 15.000 Vermittlungspauschale in
Rechnung stellen. Die angebliche Vermittlung sei ja erfolgt, nur hätte der Antragsteller den
Termin platzen lassen...
Beide Ansprüche (insgesamt zweimal DM 15.000) werden mit dem bereits eingegangenen Betrag
(DM 34.000) verrechnet. Damit ist die Sache für die Vermittler erledigt.
Der Antragsteller muss jetzt seinen Anspruch gerichtlich nachweisen und bestätigen lassen. Das
könnte aber schwierig werden, da er tatsächlich nicht zum Vertragstermin erschienen ist. Das
"wie" und "warum" ist sekundär.
Gerichtstand ist der Wohnort des Kreditnehmers (also in der Regel Deutschland). Ein deutsches
Urteil kann aber in der Türkei (nicht EG) nicht ohne Komplikationen vollstreckt werden werden.
Es muss also ein türkisches Gerichtsurteil erklagt werden. Als Gerichtsstand wurde aber
ausdrücklich der Wohnort des Antragstellers ( Deutschland) vereinbart. Ein türkisches Gericht
wird eine Klage also zunächst einmal als "nicht zuständig" ablehnen... Eine langfristige und
komplizierte Angelegenheit, die sicher nochmals einige Tausender kosten wird. Auch ist es
fraglich, um es dort überhaupt etwas zu vollstrecken gibt, sich der ganze Aufwand also lohnt.
Ferner: Der Kreditnehmer hat u.U. einen Wechsel über den Kreditbetrag als Sicherheit
gezeichnet und mit Genehmigung des Darlehens aller Wahrscheinlichkeit nach bereits
eingereicht. Dieser kann von den Vermittlern jetzt eingesetzt werden, um den Anspruch aus einer
gesonderten Quellenschutzvereinbarung (DM 500.000 - bei Geheimnisverat) auszugleichen: Da
Antragsteller klagt, hat er die vereinbarte "Verschwiegenheit gegenüber Dritten" verletzt, indem
er seinen Anwalt ohne "vorherige schriftliche Genehmigung von Prizma" über die Hintergründe
(und Kontakte) informiert hat. Das ist zwar juristisch nur heisse Luft und vor keinem Gericht
durchsetzbar, hier aber nicht relevant, da die Vermittler bereits den Wechsel im Besitz haben,
also nichts erklagen müssen. Ein gefährlicher Druckpunkt, denn in der Regel ist der Wechsel (in
Millionhöhe, Darlehenbetrag ist 6.8 Mio) nicht gedeckt. Die Vermittler drohen dem Antragsteller
daher mit Wechselbetrug und Zwangsversteigerung.
Dem recht zweifelhaften und schwer zu beweisenden (Termin-)Anspruch des Antragstellers steht
die eindeutige Forderung der Vermittler aus der Wechselurkunde gegenüber. Die
Wechselurkunde reicht als Beweis für den rechtmässigen Anspruch auf den Wechselbetrag in
jedem Fall aus. Eine gerichtliche Zwangsvollstreckung kann daher theoretisch sofort eingeleitet
werden. Die geschäftlichen Hintergründe, die zur Wechselausstellung führten, sind juristisch
nicht relevant.
Die gezahlten Gebühren sind also de facto verloren. Weiterer Ärger ist wahrscheinlich (abhängig
davon wie weit die Vermittler das Spielchen treiben wollen).
2.) EUROCAPITAL BANK INC. /Nauru - EURO INVESTMENT CAPITAL GROUP
/St.Vincent
Die Offshore Bank EuroCapital sichert ein zweckgebundenes Darlehen in der Höhe von USD
5.000.000, Zinssatz 4.8%, Laufzeit 20 Jahre zu, das mit Aktien abgesichert werden soll. Als
Sicherheiten werden zehn Aktien einer EuroInvest Capital & Credit aus St.Vincent, Nominalwert
insgesamt USD 10.000.000 akzeptiert. Der Antragsteller kann diese Aktien vorab zu USD 10.000
bei der Bank oder einer Tochtergesellschaft erwerben.
Unser Kommentar zur EuroCapital:
1. Banken beleihen Aktien i.d.R. zu 50% vom KURSwert (nicht Nominalwert), d.h. wird das
Darlehen nicht zurückgezahlt, kann sich Bank durch den Verkauf der Aktien zum aktuellen
Marktkurs schadlos halten.
2. Sie sollen die Aktien zu USD 10.000 erwerben. Der KURSwert der Aktien beträgt also
maximal USD 10.000, tatsächlich wahrscheinlich weniger. Warum sollte Ihnen jemand Aktien,
die angeblich zu 5 Mio beliehen werden können für USD 10.000 verkaufen ? - Warum kann sich
der Drahtzieher nicht selber 100 Aktien (zu insgesamt USD 100.000) sichern und diese zu USD
50 Mio. beleihen lassen, um dann aus den 50 Mio. die Aktienkosten USD 100.000 zu bezahlen ?
- Wer braucht da noch einen Partner/Klienten/Mitwisser mit Minikapital USD 10.000 ?
3. Warum sollte die Bank, die die Aktien ja selber (wie Sie) für USD 10.000 kaufen könnte, ggf.
über neutrale Tochterfirmen, diese als Sicherheit für USD 5 Mio. akzeptieren, und so bei immer
möglichem Tilgungsausfall des Darlehens USD 4.990.000 verschenken, weil sie die Aktien nur
zu ca. USD 10.000 (wenn ueberhaupt) verkaufen kann ?
Wie Sie es aus drehen: Aktien, die zu USD 10.000 erworben werden können, werden von jeder
Bank nur zu max. 50% vom Kurswert, hier also USD 5.000 beliehen. Wahrscheinlich sind die
Aktien aber noch nicht einmal USD 10.000 wert, sondern nur wertlose Anteilsscheine einer
vermögenslosen Offshore AG, die jedermann fuer USD 3 - 5.000 in St. Vincent selber gründen
kann.
4. Die Bank will Darlehen zu 4.8%p.a. ausreichen. Warum dieser Aufwand, wenn sie doch direkt
in US-Staatsanleihen zu 6%p.a. investieren könnte, und sich so mehr Rendite und weniger Arbeit
und Verwaltungsaufwand sichert, vom Zahlungsausfallrisiko des Darlehens an "privat" einmal
abgesehen ?
Fazit: Entweder die Bank handelt irrational (was wir auf Grund der implizierten Firmenstruktur
nicht für möglich halten), oder unseriös, d.h. im Endeffekt erhalten Sie trotz "Aktiensicherheit"
doch kein Darlehen (was sehr wahrscheinlich ist).
***
So gründen auch Sie Ihre eigene Bank für unter USD 2.900
Schon in Bertold Brechts Dreigroschenoper heisst es, ein Bankraub ist etwas für Amateure.
Richtiger Gewinn kann einfacher durch den Betrieb einer eigenen Bank gemacht werden. Sie
können nicht nur diskreter investieren, sondern auch die üblichen Banksondertarife in Anspruch
nehmen. Sie können Geld einsammeln, verleihen, spekulieren, und Steuern sparen, da alle
Bankgründungen, die für Sie in Frage kommen, ausschliesslich in Steuerparadiesen in der
Karibik und in der Südsee (Pazifik) durchgeführt werden.
Bankgründungen kosten in der Regel etwa USD 15.000(+). Es muss oft auch ein Kapital von
mindestens USD 100.000 nachgewiesen werden, das aber sofort nach der Gründung und
Lizenzierung wieder abgezogen werden kann. Viele Bankgründung beinhalten auch eine
Versicherungslizenz, die es der Bank ermöglicht, als Versicherung tätig zu werden. Beliebt sind
die Gruendungsnationen Anguilla, Montserrat und Grenada in der Karibik sowie Vanuatu und
Nauru im Pazifik.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit Euro 20 Schutzgebuehr an Reyharths & Lynn, Inc., BCM
Box 1602, London WC1N 3xx, England. Die Spezialisten können Ihnen nicht nur die aktuellen
Angebote in einem Markt liefern, der sich ständig ändert (Gesetze kommen und gehen, Minister
in den Gründungsstaaten werden entlassen, Regierungen ändern sich), sondern auch Ihre Fragen
beantworten.
In Pazifikstaat Nauru können Sie z.B.eine Banklizenz bereits für unter USD 3.000 abrufen.
Vor einer relativ komplizierten und langwidrigen Bank-Gründung sollten Sie prüfen, ob z.B. eine
US Aktiengesellschaft die Zielsetzung nicht auch erfüllen kann, ggf. durch Zwischenschaltung
eines Maildrops in einem Steuerparadies. Die Gründung ist ab USD 2.400 unkompliziert per Post
möglich über Reyharths & Lynn Inc., selbstverständlich mit tollem evt. sogar bankähnlichem
Namen (z.B. Credito Commercial de Panama S.A., Deutsche Überseekasse AG, Erste
Überseekreditanstalt Inc, Pam Credit Corporation, etc.). Sie sparen sich so den Nachweis von
Mindestkapital (im Fall Nauru USD 100.000). Nähere Informationen zur US AG finden Sie im
Report (Stichwort "Going Public", Aktienausgabe).
Anbei die Vorteile einer eigenen Bank in einer Kurzübersicht:
SCHECKLAUFZEITEN:
Täglich müssen Sie Ihre internationalen Lieferanten bezahlen. Sie zahlen mit Scheck. Wenn diese
Schecks jetzt auf (Ihre) Bank gezogen sind, können Sie die Schecklaufzeiten beliebig verlängern
und bei ausreichendem Volumen hohe Guthabenzinsen kassieren. Schecks brauchen selbst
innerhalb Europa oft bis zu über sechs Wochen, um endlich gutgeschrieben zu schreiben.
ANONYME INVESTMENTS:
Sie haben Millionen schwarz gebunkert und wollen diese jetzt gewinnbringend investieren.
Natürlich darf Ihr eigener Name nirgendwo auftauchen. Sie gründen also z.B. die "First
Investmentbank of Nauru Ltd." und lassen einen Treuhänder alle Verträge und Schecks zeichnen.
Alle Investitionen werden im Namen der Bank durchgeführt. Niemand vermutet Sie hinter der
First Investmentbank.
BANKGARANTIEN:
Sie planen ein grösseres Investment und benötigen dringend noch einige Millionen in
Beteiligungskapital. Ihre Investoren sind interessiert, wollen aber nur investieren, wenn eine
Bank sowohl das Investment alsauch eine marktübliche Mindestverzinsung garantiert.
Sie etablieren die "Guarantee & Security Bank Ltd.". Die Bank stellt die gewünschte Garantie
aus und Sie erhalten die noch dringend benötigten Millionen.
Selbstverständlich kann die Bank auch andere Projekte, wie z.B. Venture Capital, Aktienanlagen
mit Rückkaufgarantie, Fondsbeteiligungen etc., garantieren und bankbestätigte Schecks
ausstellen..
Als Service könnte die Bank dann auch Garantien für Projekte interessierter Klienten gegen
Kommission ausstellen. Sie müssen dann nur sicherstellen, dass Ihre Klienten wissen, das Kapital
Ihrer Bank ist zur Erfüllung der Garantien ggf. nicht ausreichend. So liegen diverse "Garantien"
von Banken (Scheinbanken biszu Offshorebanken) in Millionenhoehe in Kopie vor, die noch
nicht einmal das Papier wert sind. Der Garantieaussteller (die "Bank") hat aber immer um die 1-
2% vom Nennwert als Kommission kassiert. Ein Betrag, der sich unter Kalkulation der
Bankgründungskosten rechnet, wenn Garantien mit Nennwerten von USD 100.000.000,--
(einhundert Millionen und mehr US-Dollar) abgerufen werden.
Alternative: Ähnliche Garantien und Lebensversicherungspolicen in Millionenhoehe können
auch von vollizenzierten und registrierten Versicherungsunternehmen ausgestellt werden.
VERMÖGENSABSICHERUNG:
Sie müssen Konkurs anmelden. Als der Konkursverwalter Ihre Büroausstattung, den
Firmenwagen und die Maschinen sicherstellen möchte, weisen Sie ihn daraufhin, dass die Werte
nur geleast sind, Ihnen nicht gehören und daher selbstverständlich nicht in die Konkursmasse
einbezogen werden können. Der Konkursverwalter will einen Leasingvertrag sehen. Sie
präsentieren einen schon 6 Jahre alten Vertrag mit der "Lloyd Finance & Leasing Bank".
Logisch, die Bank gehört Ihnen und der Vertrag wurde rückdatiert. Kann aber niemand beweisen.
Es gibt aber noch eine weit aus preiswertere Möglichkeit, Vermögen vor dem Konkursrichter
oder der Zwangsversteigerung zu schützen. Die Abwicklung kostet nicht mehr als EUR 50,--,
(wenn Sie wissen wie), und kann unabhängig von Treuhändern etc. vollständig in Deutschland
abgewickelt werden.
Wenn Sie Problem haben oder eine Zwangsversteigerung droht oder Sie einfach nur
Vermögenswerte retten müssen (z.B. vor einem scheidungswilligen Ehepartner,
Geschäftspartner, Behörden etc.) kann
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sandra
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Beitrag Verfasst am: 19.04.2006, 23:37    Titel: 2-e Teil Antworten mit Zitat

Auch interessant ist in diesem Sinne der Report DER SCHULDENKÖNIG - SO ZAHLEN SIE
IHRE SCHULDEN EINFACH NICHT ZURÜCK - Sie lesen, wie es immer wieder erfolgreich
gemacht wird: Während der uninformierte Schuldenanfänger bei einem Konkurs immer mit
einem Bein im Knast steht, steht der Schuldenkönig trotz Konkurs und Offenbarungseid mit
beiden Beinen auf einem ständig wachsenden Vermögensberg. Sie erfahren, wie Profis trotz
Pleite immer reicher werden (auch ohne Bankgründung), und das, ohne sich nur den Verdacht
einer Straftat vorwerfen lassen zu müssen, welche Strategien erfolgreich in der Praxis genutzt
werden, und, mit welchem legalen Trick Sie selbst nach einer Totalpleite schnell wieder neue
Schulden machen können (im Verlagsprogamm).
DARLEHEN:
Sie sind als Kreditvermittler tätig und vermitteln Darlehengesuche von Privaten und
Geschäftsleuten an kleinere Banken, die bereit sind, auch bei schlechterer Bonität Darlehen
auszureichen, allerdings mit hohen Zinssaetzen, gerade unterhalb der Wuchergrenze. Obwohl Sie
die gesamte Abwicklung realisieren und gute Provisionen kassieren, fühlen Sie sich doch immer
mehr als Kredithai und Klinkenputzer.
Lösung: Sie nutzen Ihre Kontakte und gründen Ihre eigene Bank, z.B. die "Internationale
Darlehenbank Ltd.". Kapitalgeber finden sich schnell, können Sie ja anhand Ihrer Unterlagen
beweisen, wie hoch sich Ihre Darlehen bisher rentiert haben. Sie sind vom Kreditvermittler zum
Privatbankier aufgestiegen, geniessen den Prestigevorteil auch in Ihrem Bekanntenkreis und auf
Ihrer Visitenkarte und kassieren noch mehr Einnahmen.
Das Konzept wäre auch möglich mit einer US-Investment AG, deren Bonität (Rückzahlung der
Einlagen) von einer Nauru-Bank bzw. einer anderen bankähnlichen US-AG, Namensvorschlag
z.B. Bayrische Garantie & Sicherungskasse von 1745 AG garantiert wird
RECHNUNGEN:
Sie sind in einem Geschäft tätig, das nicht automatisch gerichtlich durchsetzbare Forderungen
sichert. Das kann z.B. die Vermittlung von Adels- und Akademischen Titeln (sittenwidrig und
bei akademischen Titeln u.U. strafbar, Alternative über Serviceschein hinten im Report
erhältlich), ein Spielsalon mit hohem Einsätzen, eine Begleitagentur oder eine Heiratsvermittlung
etc. sein. Bei derartigen Geschäften müssen Sie entweder Vorkasse verlangen oder darauf hoffen,
dass der Kunde später tatsächlich seine Schulden zahlt. Zahlt er nicht, haben Sie keine
gerichtlichen Möglichkeiten.
Ist die Vorkasse aus werbestrategischen Gründen nicht erwünscht, kann der ursprüngliche
Anspruch in ein Darlehen gedreht werden. M.a.W.: Sie treten Ihren Anspruch an einen Dritten ab
und dieser gewährt Ihrer Klientel ein Darlehen in der Höhe der zu zahlenden Gebühren. Wird
dieses Darlehen jetzt notariell und unabhängig vom Ursprungsgeschäft (z.B. Heiratsvermittlung)
vereinbart, kann der Anspruch selbstverständlich auch gerichtlich geltend gemacht werden.
Der Anspruch aus dem ursprünglichen Geschäft könnte jetzt z.B. an (Ihre) "Kleinkreditbank
International Ltd." abgetreten werden. Selbtverständlich kann die Bank den Anspruch jetzt über
einen deutschen Rechtsanwalt vor jedem deutschen Gericht durchsetzen, handelt es sich jetzt um
einen üblichen Darlehensvertrag.
Weiterer Vorteil einer Bank ist der Image- und Prestigegewinn.
***
Kreditkarte ohne Schufaeintrag - bonitätsunabhängig
Sicher sind Ihnen die Probleme und Nachteile der alternativen Beantragung ausländischer
Kreditkarten bekannt:
Obwohl noch immer der Renner der schlechtinformierten "Info"-Literatur, können Kreditkarten
aus den USA ohne Social Security Nummer (die überprüft wird !) und offizieller
Aufenthaltsgenehmigung ("Green Card") mit tatsächlicher Wohnung (wird computergeprüft,
wobei die bekanntesten Büroserviceanschriften inzwischen jeder Bank vorliegen) nicht mehr
abgerufen werden. Das Konzept "Kreditkarten ueber US-Maildrop" funktioniert wegen des hohen
Missbrauchs nicht mehr.
In der Schweiz koennen Goldene Kreditkarten gegen ein mittleres Guthaben (USD 40.000) von
jeder CH-Bank auch ohne Bonitätsprüfung ausgestellt werden. Anonyme Kreditkarten können
über zuvor gegründete Offshore AGs in diversen Steuerparadiesen beantragt werden. Eine gute
Lösung, wenn die Gesellschaft auch für andere Zwecke eingesetzt wird (siehe Info "US AG" im
Report).
Zwei Banken auf den britischen Kanalinseln (Channel Islands) bieten eine Alternative. Sie
können hier Ihre VISA-Kreditkarte ohne Schufa und Bonität, völlig anonym und direkt - ohne
lästige und teure Vermittler - abrufen. Die Karte wird ausgestellt, sobald Ihr Konto ueber das
notwendige Guthaben verfügt.
Selbstverständlich können Sie mit der Karte genauso in Deutschland, oder weltweit, Ihre
Rechnungen begleichen oder Geld abheben, wie mit einer VISA Kreditkarte, die von einer
deutschen Bank ausgestellt wurde.
Sie sichern sich allerdings den grossen Vorteil des Bankgeheimnisses, m.a.W. niemand (auch
nicht deutsche Behörden) hat Zugriff auf die Abrechnungen und kann somit auch nicht
feststellen, wieviel Geld Sie wo und wann für was ausgegeben haben. Sie können völlig anonym
Ihr Geld auf dem Kreditkartenkonto einzahlen und jederzeit ueber die Karte wieder abrufen,
selbst, wenn Sie in Deutschland eine "Eidesstattliche Versicherung" ablegen mussten. Bei
Interesse kontakten Sie bitte die folgenden Banken:
TSB
TSB BANK CHANNEL ISLANDS LIMITED
OFSSHORE CENTRE
P.O.BOX 597
ST HELIER
JERSEY JE4 8XW
CHANNEL ISLANDS
TEL: 0044-1534-503909
FAX: 0044-1534-503211
THE CO-OPERATIVE BANK
RECTORY HOUSE
2 MARKET STREET
ST PETER PORT
GUERNSEY
TEL: 0044-1481-710527
FAX: 0044-1481-713079
Abwicklung:
Sie eröffnen ein Konto, das als Sicherheit für das Kreditkartenkonto dient. Schliesslich
kann auch die Bank nicht ungeprüft und ohne Sicherheiten gedeckte und werthaltige Kreditkarten
an Unbekannte ausstellen und so de facto Geld verschenken. Deshalb setzt die Ausstellung der
Kreditkarte ein Kontoguthaben bei der Bank voraus.
Gegen das Kontoguthaben als Sicherheit erhalten Sie eine VISA-Kreditkarte. Die TSB setzt ein
Guthaben von GBP (=britische Pfund) 2,000 voraus, die COOP verlangt ein Kontoguthaben von
GBP 5,000. Beispiel: Auf dem Konto befinden sich GBP 2.000. Sie können die Kreditkarte jetzt
biszu GBP 2.000 belasten.
Selbstverständlich können Sie das Guthaben beliebig erhöhen (z.B. durch anonyme postalische
Baranweisung von jedem deutschen Postamt aus oder internationale SWIFT-Anweisungen) und
sich so auch einen höheren Kreditrahmen sichern.
Sollte Ihnen dieses Guthaben "zu hoch" sein, besteht die Möglichkeit bei einer internationalen
Bank in der Karibik eine VISAKREDITKARTE CLASSIC bereits mit einem Kontoguthaben von
nur USD 1,100 abzurufen. Fuer USD 5,500 kann sogar ein VISAKREDITKARTE GOLD
abgerufen werden. Die Abwicklung funktioniert wie oben dargestellt. Die Anschrift finden Sie in
der Liste "33 Banken" (siehe unten).
Aber das sind nicht die einzigen drei Banken, die Ihnen hier unkonventionell helfen können:
MEHR ALS 33 BANKEN STELLEN IHNEN GERNE
DISKRETE KREDITKARTEN OHNE BONITÄTSPRÜFUNG ODER SCHUFA AUS
Visa, Euro/Master oder American Express -auch Gold und Platin - schnell und ohne viele
Fragen. Dt. Schufa ist unwichtig. Nur Kontoeröffung mit Mindestguthaben ab USD1.100
erforderlich. Informationen, Musterantrag mit deutscher Ausfüllanleitung und über 33
Bankkontakte mit Bankgeheimnis in Finanz- & Steuerparadiesen, u.a. auch CH, FL. Die Liste ist
gegen Euro 100 erhältlich von Reyharths & Lynn., BCM Box 1602, London WC1N 3xx,
England, Stichwort "Kontakt 33 Kreditkarten-Banken".
par
***
Wie Kreditkartenbetrüger vorgehen
Kreditkarten und Bargeldautomaten gelten allgemein als sicherer als Bargeld. Bargeld kann
schliesslich verloren oder gestohlen werden. Aber wer garantiert unserem Karteninhaber vor dem
Bankautomaten, das er nicht nach dem Abbuchen ausgeraubt wird ? - Auch der dümmste
Krminelle weiss: Sie nutzen den Automaten nicht zum Zigaretten ziehen.
Auch Kreditkarten haben es in sich:
1.) Eine britische Studie hat ergeben, dass kaum jemand - wenn er mit Karte zahlt - nach seinem
Ausweis gefragt wird. Selbst die Unterschriften (auf der Kartenrückseite und der Quittung)
müssen nicht annähernd übereinstimmen. Die Tester zeichneten Quittung z.B. als Donald Duck -
und das wiederholt erfolgreich.
Hintergrund: Dem Verkäufer kann es egal sein, ob die Karte vom rechtmässigen Eigentümer
genutzt wird oder geklaut ist, solange die Karte gedeckt ist und ordnungsgemäss abgerechnet,
d.h. vom System zum Zahlungszeitpunkt akzeptiert wird. Für einen Schaden müssen der
Eigentümer bzw. der Kartenausteller (oder dessen Versicherung) aufkommen.
Fazit: Eine gestohlende Kreditkarte kann einige Stunden auch von einem Fremden relativ
risikolos genutzt werden.
2.) Ihre Karte kann geskimmt werden: Wenn Sie ihre Rechnung zahlen und Ihre Karte z.B. einem
Kellner überlassen, kann dieser die Karte nutzen, um z.B. per Telefon eine grössere Bestellung zu
tätigen.
Er könnte Ihre Karte auch in einem Cardreader einlesen, um die Daten später auf eine
Blankokarte zu übertragen. Derartige Reader sind legal für runde 50Euro erhältlich. Obwohl die
Karte nicht unbedingt wie eine echte Kreditkarte aussieht, kann der Betrüger sie doch nutzen. Er
benötigt nur einen Komplizen, der/die in einem Laden (z.B. Juwelier) arbeitet und die Karte für
den Kauf von teurem Schmuck akzeptiert. Die Karte wird vom System wie eine echte gelesen
(die Daten sind ja identisch), d.h. zur Zahlung akzeptiert. Der Schmuck wird dann am grauen
Markt liquidiert. Betrüger und Komplize teilen sich den Gewinn.
Oder: Wenn der Komplize Inhaber des Ladens ist, wird lediglich ein teures Schmuckstück über
die Karte abgerechnet, obwohl es nicht tatsächlich verkauft wurde, sondern Eigentum des
Inhabers bleibt (wenn es überhaupt existiert). Auch hier wird der Gewinn geteilt.
Wenn die Krminellen über ausreichend verschiedene Kreditkartendaten verfügen, wird u.U. nur
ein Ladenlokal angemietet, Schmuck als Alibi ausgelegt und eine Bankverbindung etabliert, um
dann die Kartendaten für fiktive Abrechnung zu nutzen: Die Bank schreibt die Zahlungseingänge
dem Ladenkonto einige Wochen lang ahnungslos gut, zumindestens solange bis die ersten
Beschwerden der Kartenaussteller eintreffen. Die Betrüger setzen sich - einige Hundertausende
reicher - ab.
3.) Einige Betrüger nutzen auch die Internet, um Kreditkartendaten zu erhalten. Diese können
dann für Bestellungen per Post, Telefon oder Internet genutzt werden. Jeder Depp kann z.B. mit
ihrem Namen, Kreditkartennummer und Gültigkeitsdatum für tausende Mark internationale
Ferngespräche führen, indem er sich der internationalen Vermittlung gegenüber als
Karteninhaber ausgibt.
In jeder US-Grosstadt werden derartige Daten an Reisende und (hauptsächlich illegale)
Einwanderer als "Magic Number" für USD 10 plus verkauft. Der Karten-Betrüger gibt sich als
Karteninhaber aus und lässt die Wunschverbindung seines Klienten anwählen. Steht der
Anschluss gibt der Betrüger den Hörer an den Klienten und kassiert die Gebühr. Der Klient
telefoniert jetzt solange er möchte mit z.B. Nepal oder Santo Domingo für nur USD 10. Ein
attraktiver Tarif - wenn auch illegal In New York (z.B. Penn Station) verdienen Profis, die in den
meisten Fällen mit Kellnern zusammemarbeiten, die täglich neue Kartendaten von Quittungen
abschreiben, einige Hundert Dollar pro Tag.
Der Internetbetrug setzt ein wenig mehr Gehirn voraus, ist aber auch nicht zu kompliziert.
Zunächst wird eine attraktive website etabliert, die preiswert ein tolles Produkt anbietet. Ziel:
Möglichst viele Kartendaten erhalten, auch wenn das Produkt dann trotz Bestellung weder
geliefert noch abgerechnet wird (weil es zu den angebotenen Superpreisen nicht beschafft werden
kann). Dem Karteninhaber entstand bisher kein Schaden. Die Entäuschung, dass preiswerte
Produkt doch nicht erhalten zu haben, ist schnell vergessen. Aber:
Die Kartendaten wurden natürlich gespeichert und können jetzt genutzt werden, um teure
Bestellung auf einer anderen website zu tätigen, die natürlich auch von den Betrügern kontrolliert
wird. Um evtl. Nachforschungen vorzubeugen, sind dies in der Regel Sexwebsites, die einen
Zugang nur mit Kreditkarte gestatten. Handelt es sich um relativ geringe Beträge, ist dem
Geschädigten die Sache oft zu peinlich, um sie anzuzeigen. ("Jemand hat unbefugt meine
Kreditkarte genutzt, um sich bei "Wilder Sex mit sanften Haustieren" einzuschalten...").
Kreditkartendaten sind so attraktiv, dass einige Krminelle sogar soweit gehen, falsche
Bankautomaten zu installieren. Der Kunde gibt ahnungslos PIN und Kartennummer ein, bevor er
merkt, dass etwas mit dem Automaten nicht stimmt. Die Daten werden natürlich gespeichert. Der
Kunde erhält die Karte zurück - und vergisst die ganze Sache wahrscheinlich in einigen Tagen.
Die Daten werden dann genutzt, um das Bankkonto zu späteren Zeitpunkt zu plündern.
Kreditkarten - sicherer als Bargeld ? - Kaum. Warum sind Sie trotzdem so beliebt ? - Weil Sie
sich bequem nutzen lassen, den Banken hohe Gebühren sichern und dem Staat volle Kontrolle
über das Verhalten der Kartennutzer. Eine Kreditkarte einer ausländischen Bank ist hier bereits
eine Lösung, sich der ständigen Kontrolle zu entziehen. Schliesslich haben deutsche Behörden
aud die Abrechnungsdaten auf den z.B. britischen Kanalinseln keinen Zugang. Es kann also kein
Profil ihres Verhaltens erstellt werden, das Ihnen bei einer Computer-Rasterverhandlung -
obwohl völlig unschuldig - gefährlich werden könnte.
Anderseits kann Sie natürlich theoretisch jeder kleine Verkäufer den Behörden melden, weil er
glaubt, Sie seien ein gefährlicher Geldwäscher. Schliesslich haben Sie mit einer exotischen
Kreditkarte gezahlt, obwohl Sie doch offensichtlich Deutscher sind.... auch nichts anders als zu
besten DDR-Zeiten. Die Behörden können dann allerdings lediglich ermitteln, dass die Karte zu
einem ausländischen Konto gehört. An die Kontodaten kommen nicht heran, jedenfalls nicht
solange Sie nicht gerichtlich gezwungen werden, diese offenzulegen. Wie dem auch sei:
Zunächst muss dem Verkäufer aber auffallen, dass die Karte wirklich von einer "exotischen"
Bank stammt, was sehr unwahrscheinlich ist, da auch eine Offshore-Karte nicht anders aussieht
als die von Ihrer Dorfbank an der nächsten Ecke.
Wenn Sie wirklich wollen, können Sie sich auch gegen jeden Beamten-Bluff mit eimner einfach
Struktur für immer absichern: Sie können sich mit einer einfachen preiswerten Struktur
Steuerfreiheit, Freiheit von Prozessen und Problemen, unberechtigten Forderungen und
Verpflichtungen garantieren, und Ihr Vermögen hochverzinslich gegen Zwangsversteigerung und
andere Bürokratenmassnahmen schützen. Sie können so nicht mehr erfolgreich verklagt werden.
Sie sind sofort frei von Beamtenwohlwollen und Bürokratenwillkür. Sie sind kein Untertan mehr,
sondern wieder Mensch. Das Konzept wird detailliert auf über 150 Seiten im Report DIE
STRATEGISCHE FREIHEIT / So sichern auch Sie sich Ihre Freiheit in einer unfreien Welt
(Verlagsprogramm) erklärt und ausführlich beschrieben.
***
Depositendarlehen - wie sie funktionieren sollen
Ähnlich der oben beschriebenen "EuroCapitalBank" - Konzeption funktioniert ein
Depositendarlehen - zumindestens in den Köpfen einiger unumstösslicher Fanatiker - wie folgt:
Es wird ein Darlehen über mehrere Millionen angeboten. Ein Teil des Darlehens soll in ein
Investment investiert werden, das die Zinsen und die Tilgung des Darlehens sichert. Der restliche
Betrag steht dem Antragsteller zur freien Verfügung.
Selbstverständlich sind so keine Sicherheiten erforderlich. Jeder kann das Darlehen beantragen,
solange er - und das ist der Knackpunkt - in der Lage ist, einen Geldbetrag vorab, also vor
Auszahlung des Darlehens zu überweisen. Dieser Betrag wird entweder als Bearbeitungsgebühr,
Kommission oder Eigenkapitalanteil des Antragstellers liquidiert.
Fiktives Beispiel:
Darlehen USD 10.000.000 zu 5%, Laufzeit 10 Jahre
Sicherheit USD 8.000.000 werden in Investmentfonds investiert,
der 15% Rendite sichern und so
Zinsen und Tilgung sicherstellen soll
Saldo USD 2.000.000 stehen dem Antragsteller
lastenfrei zur freien Verfügung
Kosten 0.15% vom Darlehensbetrag fällig bei Vertragsunterzeichnung
1.85% Erfolgsprovsion für Anbieter, werden bei Auszahlung
der zwei Mio. in Abzug gebracht.
Wenn ein Antragsteller jetzt blauäugig die 0.15% bei Vertragszeichnung anweist (immerhin USD
15.000), und geduldig auf die Auszahlung seiner Millionen wartet, die natürlich "erst nach
vollständiger Abwicklung der Konzeption" ausgezahlt werden können, was "voraussichtlich in 90
Banktagen erledigt sein wird", wird er warten, warten und warten. Zur Auszahlung wird es nie
kommen. Denn: Kein Depositenkonzept hat jemals ein Saldo ausgezahlt, ganz einfach, weil es
auf Irrationalität beruht:
Irrationalität Nr. 1:
Wenn ein Initiator Kontakt zur einer Quelle hat, die Millionen ausreicht und einen
Investmentfonds als Sicherheit akzeptiert, der ihm auch bekannt ist, wird er dieses Wissen nicht
breittreten, sondern möglichst schnell ein grosses Volumen zeichnen, sein Saldo kassieren und
schweigen.
Warum soll er sich mit kaum 2% Kommission zufrieden geben (bei einem USD 10 Mio. Deal nur
USD 200.000), wenn er mit gleichem Aufwand seinen eigenen Antrag durchboxen kann, der ihm
USD 2.000.000 sichert (das Zehnfache !) ?
Ferner: Einmal USD 2 Mio. realisiert, was stoppt ihn dann, die USD 10 Mio. nochmals zu
beantragen (vielleicht im Namen seiner Frau oder Firma), also nochmals USD 2 Mio zu kassieren
? - Warum dann nicht gleich USD 100 Mio. beantragen und ein Saldo von 20 Mio. garantieren ? -
Wenn das Konzept realistisch wäre, lässt es sich auch beliebig wiederholen. Es macht keinen
Unterschied, ob zehn Anträge von Klienten, oder zehn eigene Anträge (evt. auf den Namen von
Verwandten, Freunden, Frima ausgestellt) eingereicht werden. Warum also auf das Saldo von 10
X USD 2 Mio verzichten und sich mit 10 X USD 200.000 Erfolgsprovision zufrieden geben ? -
Jedenfalls würde er nicht als Vermittler tätig werden, ausser für sich selber.
Irrationalität 2:
Warum soll der Darlehensgeber (die Geldquelle mit den Millionen) zehn Millionen gegen
nur 5% Zinsen ausreichen, wenn er doch gleichzeitig ein 15% Investment für so
erfolgsversprechend hält, dass er es als Sicherheit für das Darlehen akzeptiert ? - Warum
investiert er die zehn Million nicht direkt zu 15% in den Investmentfonds und macht so sofort
USD 1.5 Mio Gewinn pro Jahr, hat alles unter Kontrolle (keine Vermittler, Kreditnehmer etc.)
und verdient bei nur USD 10 Mio. Volumen USD 1.000.000 p.a. mehr als in der
Depositenkonzeption ? - Niemand der zehn Millionen zu investieren hat, ist so dumm, Zinsen zu
verschenken.
Konsequenz:
Wer Ihnen ein Depositendarlehen anbietet, will Ihr Geld (die Vorabüberweisung). Nichts
weiter. Es gibt keine Depositendarlehen. Glauben Sie nicht ? - Machen Sie den Test:
Bieten Sie einem Anbieter/Vermittler an, statt der Gebühr, die "bei Vertragszeichnung fällig
gestellt wird", 90% Ihres Saldos als Erfolgsprovision zu überlassen, nachdem 10% des Saldo auf
Ihr Konto transferriert worden sind, und keine Sekunde vorher.
Natürlich wird sich der Vermittler darauf nicht einlassen, da er weiss, dass kein Saldo jemals
existieren wird. Und wenn doch, warum soll der Vermittler sich dann die Arbeit für Sie machen
und sich dann mit nur 90% zufrieden gegeben, wenn er die Abwicklung auch im eigenen Namen
- ohne Sie - durchführen, und so 100% des Saldos kassieren könnte ? - Weil Sie so nett sind, so
dringend Geld brauchen, es nach allen Rückschlägen endlich verdient haben ? - Na logisch.
Schon richtig, aber...nichts aber. Es gibt keine Depositendarlehen, die funktionieren.
***
Geldspritze zum Nulltarif (die funktioniert)
- oder: wer jährlich 150 - 180 Million zum Nulltarif vergibt
Geld zum Nulltarif erhalten Sie nie von Vermittlern oder Kreditgebern, sondern ausschliesslich
von Stiftungen, deren Zweck es ist, eine besondere Zielsetzung finanziell zu unterstützen (z.B.
den Umweltschutz, Denkmalschutz, Entwicklung neuer Produkte, Existenzgründung etc). Hier
werden jährlich 150 - 180 Millionen zum Nulltarif vergeben. Wenn Sie hier entsprechend etwas
bieten können, ist eine finanzielle Unterstützung immer möglich.
Selbstverständlich muss Ihr Antrag stimmen.
Ein Trick: Studieren Sie zunächst die Satzung der Stiftung ganz genau und nutzen sie diese dann
für Ihre Argumentation im Antrag.
Auch sollten Sie wissen, was eine Stiftung wirklich beabsichtigt. Soll sie z.B. wirklich den
Umweltschutz fördern oder ist sie tatsächlich nur gesellschaftliche Platform und eitele
Selbstverwirklichung des Stiftungsgründers ? - Ist die Stiftung tatsächlich gemeinützig tätig, oder
nur ein kleveres Steuersparmodell (siehe Report DIE REICHMACHER (Verlagsprogramm))?.
Nur wenn Sie hier entsprechend reagieren (dem Entscheidungskremium die Vorteile einer
Unterstützung Ihres Unternehmens verdeutlichen können), haben Sie eine Erfolgsaussicht.
Hier eine Auswahl:
Umwelt:
Aachener Stiftung Kathy Beys
Kontakt: Stephan Baldin
Telefon 0241-409290
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Telefon 0541-96330
www.dbu.de
Denkmalschutz:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Robert Knüppel
Telefon 0228-957380
wwwdenkmalschutz.de
Innovationen:
Innovationssiftung Hamburg
Ute Lutz
Telefon 040-428411759
Technologie und Innovationsförderung Thüringen
Josef Westerhausen
Telefon 0361-3484140
***
Selbstliquidierungs-Darlehen, oder: Gratiskredite...
Im Gegensatz zum "Depositen-Darlehen" verlassen Sie sich hier nicht auf Vermittler, die
Gebühren kassieren wollen, sondern Sie werden selbstständig tätig und stellen Ihre Konzeption
zusammen. Immer auf der Suche nach einem Investment, das als Sicherheit für ein Darlehen
qualifiziert ist. Ok, analysieren wir auch hier die Hintergründe.
Glaubt man den selbsternannten Spezialisten und Insidern, funktioniert das Konzept wie folgt:
1.) Sie leihen sich USD 100.000.000 bis 500.000.000 mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
2.) Sie erwerben bankübliche Sicherheiten mit einem Teilbetrag des Darlehens. Das können
Prime Bank Notes, Bankgarantien, Kreditbriefe, Bürgschaften etc. sein, die der darlehengebenen
Bank als Sicherheit für das Darlehen zur Verfügung gestellt werden und das Darlehen vollständig
zum Ende der Laufzeit tilgen.
3.) Sie investieren einen weiteren Teilbetrag in ein hochverzinsliche Kapitalanlage. Die erzielte
Rendite wird direkt an die darlehengebene Bank als Zinszahlung für das obige Darlehen
abgetreten.
4.) Ein weiterer Teilbetrag deckt die Abwicklungskosten der Konzeption, also Gebühren, Spesen,
Vertragskosten etc.
5.) Die verbleibene Liquidität (der Restbetrag, der sog. Fall-Out) gehört Ihnen. Sie können damit
machen was Sie wollen: Sie haben ein Darlehen in Anspruch genommen, für die Sicherheiten
gezahlt, die Zinszahlung arrangiert, und alle Kosten gezahlt. Die verbleibene Liquidität sollte in
der Regel USD 3.000.000 bis USD 12.000.000 betragen....
Selbstverständlich ist Ihre Bonität und Schufa bei dieser Konzeption völlig unwichtig. Die
Sicherheiten werden schliesslich unabhängig beschafft und haben mit Ihrer persönlichen
Zahlungsmoral nichts zu tun. Selbst, wenn Sie sich auf eine einsame Insel absetzen, entsteht der
darlehengebenen Bank kein Schaden, da Tilgung und Zinsen unabhängig gesichert sind...
Well, sicher ist es nicht das erste Mal, dass Sie von dieser oder einer ähnlichen Konzeption
gehört haben. Aber haben Sie es geschafft, sich für ein derartiges Darlehen zu qualifizieren ?
Warum nicht ? -
Nun, um diese Frage wirklich beantworten zu können, müssen wir die Konzeption Schritt für
Schritt analysieren.
1.) Sie leihen sich
USD 100.000.000 bis 500.000.000
mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
Der Betrag erscheint Ihnen ein wenig hoch ? - Keine Sorge: Nicht das Darlehenvolumen ist für
einen erfolgreichen Antrag entscheidend, sondern "wer" sich das Geld "wozu" leihen möchte.
Wenn Sie ein tolles Konzept mit erstklassigen banküblichen Sicherheiten vorlegen können,
finanziert es jede Bank. JEDE Bank: Wenn Ihre Hausbank sich nicht stark genug fühlt,
500.000.000 auszureichen, wird sie das Konzept einer Partnerbank präsentieren und ggf. ein
Konsortium etablieren, um die Finanzierung realsieren zu können.
Nur müssen die Sicherheiten ("wer") und das Konzept ("wozu") stimmen. Und hier entdecken
wir bereits das erste Hindernis:
Selbst, wenn Sie erstklassige bankübliche Sicherheiten beibringen können, wird eine Bank die
obige Konzeption nicht unterstützen, ganz einfach, weil ersichtlich ist, dass Sie "einfach so" ein
paar Millionen Liquidität abkassieren, den sog. Fall-Out. Die Bank wird sich sagen: "Kein
schlechtes Geschäft, können wir mit gleichem Aufwand die Millionen nicht auch selber machen
?"
Niemand verschenkt Millionen,
oder die Chance unkompliziert Millionen zu machen.
Niemand - auch nicht Ihre freundliche Bank ! - Wenn der Filialleiter Ihrer Hausbank vielleicht
nicht genug Durchblick haben sollte, weiss der Vorstand in Frankfurt ganz sicher, was gespielt
wird. Und die Abwicklung ist laut obiger Konzeption unkompliziert realisierbar, insbesondere für
eine Bank. Die Bank wird Ihren Antrag also trotz Sicherheiten ablehnen, anonym eine diskrete
Auslandsfirma gründen, und die Abwicklung im Namen der Firma realisieren. Für die Bank und
deren Buchhaltung und somit der Zentralbank oder dem Gesetzgeber macht es schliesslich keinen
Unterschied, ob Klient A (Sie) das Darlehen erhält, oder Klient B (die Auslandsfirma). Die
Gewinne von B fliessen der Bank (oder dem Vorstand) zu. Und damit sind Sie bereits aus dem
Rennen.
Aber nehmen wir an, die Bank verhält sich fair, wenn es um Ihre Millionen geht (sehen Sie wie
irrational und realitätsfremd wir jetzt bereits denken müssen), und ist bereit, Ihnen die
Finanzierung gegen erstklassige bankübliche Sicherheiten grundsätzlich auszureichen. Dann sind
wir beim zweiten Schritt:
2.) Sie erwerben bankübliche Sicherheiten mit einem Teilbetrag des Darlehens.
Das können Prime Bank Notes, Bankgarantien, Kreditbriefe, Bürgschaften etc. sein, die der
darlehengebenen Bank als Sicherheit für das Darlehen zur Verfügung gestellt werden und das
Darlehen vollständig zum Ende der Laufzeit tilgen.
Ok, USD 500.000.000 stehen bereit, wenn Sie ausreichend bankübliche Sicherheiten stellen
können. Kein Problem, oder doch ? - Ein grosses Problem, denn:
Ein Bank wird nur eine Sicherheit akzeptieren, die das Darlehen vollständig und jederzeit
absichert. Wenn das Darlehen nicht zurückgezahlt werden kann, muss sich die Sicherheit
liquidieren lassen und den Zahlungsausfall vollständig decken. Daraus folgt: Die Sicherheit muss
einen höheren Wert haben als das Darlehenvolumen, schon, um mögliche Liquidierungskosten
auszugleichen.
Vereinfacht: Wenn Sie sich DM 10.000 von der Bank leihen, erhalten Sie keine DM 10.000,
sondern nur ca. DM 9.500. Warum ? - Weil DM 500 bereits für Abwicklungskosten etc. in
Rechnung gestellt werden. Sie müssen aber trotzdem DM 10.000 zurückzahlen.
Ok, um aber ein Darlehen von DM 10.000 zu erhalten, müssen Sie der Bank eine Sicherheit
bieten. Das könnte z.B. ein Kontoguthaben sein. Erhalten Sie ein Darlehen über DM 10.000,
wenn Ihr Kontostand DM 10.000 beträgt ? - Nein, Sie erhalten nur DM 9.500. Um wirklich DM
10.000 zu erhalten, müsste Ihr Kontoguthaben ca. DM 10.600 betragen. Zahlen Sie die 10.000
nicht zurück, kassiert die Bank Ihr Guthaben und ist schadlos gestellt.
Sie möchten eine Immobilie finanzieren. Die Bank reicht Ihnen 80% des Immobilienwertes als
Darlehen (800.000) aus, will aber die Immobilie 100% als Sicherheit (1 000 000). Können Sie
das Darlehen nicht zurückzahlen, kassiert die Bank Ihre Immobilie (und versucht diese dann zu
liquidieren).
Wie Sie es auch drehen: Ist der aktuelle Wert Ihrer Sicherheit nicht höher als das Darlehen, wird
Ihr Antrag abgelehnt.
(Das Selbstliq uidierungs-Darlehen soll unabhängig von Ihrer persönlichen Bonität realisiert
werden. Selbstverständlich erhalten Sie DM 10.000 von Ihrer Bank nur gegen Unterschrift, wenn
Ihre Bonität stimmt. Aber haben Sie eine Bonität, die für USD 500 Mio. gut ist ? - Unsere
Beispiele ignorieren daher persönliche Bonität, die natürlich von einer Bank auch als Sicherheit
gewertet werden kann, und konzentrieren sich bonitätsneutral nur auf bankübliche Sicherheiten).
Kreditgeber (Banken) sind aber bis auf wenige Ausnahmen nicht an die Sicherheiten (ansich)
interessiert, sondern nur an der Liquidität, die beim Verkauf der Sicherheiten erzielt werden
kann. Der Wert der Sicherheit ist daher immer der aktuelle Marktwert, abzüglich einem
Aufwandsbonus und Abschlag "für schnellen Verkauf", also der Liquiditätswert. Daher erhalten
Sie für Ihre Immobilie nur 80% vom Marktwert. Die Bank weiss, sie kann die Immobilie
irgendwann schon zu 100% verkaufen, soll sie aber schnell abgesetzt werden, lassen sich evtl.
nur 80% erzielen.
Wenn wir also Sicherheiten analysieren, ist für eine Bank nur der aktuelle Wert der Sicherheit
relevant, nicht was die Sicherheit morgen oder in 20 Jahren wert sein kann, sondern, was heute
am Markt für die Sicherheit erzielt werden kann. Und welche Sicherheiten sind hier besser als
Finanzinstrumente, die täglich am Markt gehandelt und so jederzeit liquidiert werden können.
Welche Finanzinstrumente lassen sich als Sicherheit einsetzen ?
Aktien:
Aktien werden i.d.R. nur zu 50% ihres Kurswertes beliehen. Um ein Darlehen von USD
500 Mio gegen Aktien als Sicherheit zu erhalten, müssen Sie der Bank Aktien stellen, die einen
aktuellen Kurswert von insgesamt USD 1 000 Mio. haben (d.h. wenn Sie die Aktien heute an der
Börse verkaufen würden, erhalten Sie USD 1 000 Mio. für die Werte). Sie haben aber keine USD
1 000 Mio. in Aktien. Ihr Darlehenvolumen beträgt nur USD 500 und aus diesem sollte nur ein
Teilbetrag in Sicherheiten investiert werden.
Anleihen:
Anleihen werden zu 80% des Kurswertes beliehen.Um ein Darlehen von USD 500 Mio
gegen Anleihen als Sicherheit zu erhalten, müssen Sie der Bank Anleihen stellen, die einen
aktuellen Kurswert von insgesamt USD 625 Mio. haben (d.h. wenn Sie die Anleihen heute an der
Börse verkaufen würden, erhalten Sie USD 625 Mio. für die Werte). Sie haben aber keine USD
625 Mio. in Anleihen. Ihr Darlehenvolumen beträgt nur USD 500 und aus diesem sollte nur ein
Teilbetrag in Sicherheiten investiert werden.
Bürgschaften, Bankgarantien, Kreditbriefe:
Wir können diese drei Instrumente hier in einer Erklärung zusammenfassen, da sie im
Prinzip identisch sind: Eine unabhängige Partei (oft Bank) garantiert die Zahlung eines
bestimmten Betrages zu einem bestimmten Zeitpunkt. Vereinfacht: "Wenn X (Ihr Name) nicht
zahlt, zahle ich".
Damit diese Garantie für eine Bank als Sicherheit akzeptiert wird, muss sie von einer anderen
Bank ausgestellt werden, deren Bonität der kreditgegebenen Bank bekannt ist, oder einer
unabhängigen Partei, die bei der kreditgebenen Bank über ein Vermögen verfügt, das den
Garantiebetrag zumindestens deckt.
Niemand wird Ihnen aber "einfach so" eine Zahlungsgarantie ausstellen. Schliesslich ist sein
Vermögen gefährdet, wenn Sie nicht mehr zahlen können/wollen. "Einfach so" wollen Sie die
Garantie ja auch nicht. Sie sind bereit, für die Garantie zu zahlen. Und das nicht zu knapp. Einen
Teil der USD 500 steht Ihnen hierzu zur Verfügung.
Keine Bank wird Ihnen aber eine Bürgschaft, eine Garantie oder einen Kreditbrief über USD 500
Mio. ausstellen, wenn Sie nicht mindestens USD 500 plus Kosten als Sicherheit hinterlegen
können, also (wieder) mehr als USD 500 Mio.
Aber: Sie können überall am Markt Bankgarantien erwerben, die bestätigen, dass Sie in fünf
Jahren einen bestimmten Betrag (z.B. USD 500 Mio.) von der Bank erhalten werden, und
selbstverständlich kostet eine solche "Garantie" heute keine USD 500 Mio., sondern je nach
Zinslage nur USD 400 Mio... Diese Garantien werden von jeder Bank ganz offiziell ausgestellt.
Sie sind kein Geheimnis, das nur verraten werden kann "gegen Vorlage von Kapitalnachweisen"
in Millionenhöhen. Jeder kann jederzeit bei jeder Bank die aktuellen Konditionen erfragen.
Ein Sparbrief ist z.B. eine derartige Bankgarantie, unabhängig davon, ob er auf 500 oder 500 Mio
lautet. Die Bank garantiert Ihnen einen bestimmten Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt. Eine
typische Bankgarantie. Wenn Sie eine lange Laufzeit wählen (z.B. 20 Jahre) erhalten Sie einen
derartige Garantie auch zu rund 20% (abhängig von Zinsniveau) des Nennwertes, bei USD 500
Mio. also für USD 100. Wunderbar !
Nicht wunderbar ! - Denn die Garantie ist erst in 20 Jahren USD 500 Mio. wert, nicht heute. Ihr
heutiger Wert ist der aktuelle Kurswert, der Kaufpreis. Kostet Ihr Sparbrief also heute USD 100
Mio., erhalten Sie für diesen mit ein wenig Glück ein USD 99 Mio Darlehen.
Der gesunde Menschenverstand protestiert hier natürlich: Wenn die Bank doch bestätigt in 20
Jahren USD 500 Mio zu zahlen, dann ist mein Darlehen doch zum Fälligkeitsdatum voll
gesichert. Was soll dieser Tanz also ? - Warum bekomme ich dann nicht mein Darlehen ?
1.) In 20 Jahren kann viel passieren. Der Garantiegeber kann pleite gehen, auch wenn seine
Bonität heute AAA ist.
2.) Viel wichtiger: Das Darlehen muss bilanztechnisch gebucht werden. Und dazu muss es nach
bilanztechnischen Grundlagen gewertet und selbstverständlich auch abgesichert sein. Hier
werden Sicherheiten nur zu ihrem aktuellen (Kurs-)Wert berücksichtigt. Und das ist der aktuelle
Kaufpreis.
In der Praxis bewerten die Banken natürlich Sicherheiten, nachdem sie sie einmal akzeptiert
haben, immer sehr optimistisch, da diese Sicherheiten wiederum eine Refinanzierung
ermöglichen. Dies ist z.B. bei Immobilienwerten sehr beliebt, die ggf. mit 100 Mio. in den
Büchern stehen, obwohl sie mittlerweile noch nur 50 Mio wert sind. Das ursprünglich
ausgereichte Darlehen (z.B. 80 Mio) ist also nicht mehr ausreichend gedeckt. Bei transparenten
Sicherheiten, für die es an den Börsen jede Sekunde aktuelle Notierungen gibt, ist eine derartige
optimistische Interpretation natürlich nicht glaubhaft möglich.
Prime Bank Notes:
Am grauen Kapitalmarkt ist immer wieder die Rede von "Providern", die "Prime Bank
Notes" besorgen können, und das zu Discountpreisen. Auch soll es 100 Prime Banken geben.
Diese Noten können dann als Sicherheit eingesetzt werden. Das ist natürlich alles Unsinn:
PrimeBankNotes sind kein Geheimnis, das unter Insidern gehandelt wird. Jedermann hat Zugang
zu den Papieren. Beweis: Sie haben derzeit einige der Notes in Ihrer Brieftasche.
Eine Prime Bank ist eine Bank, die von der Regierung einer Nation beauftragt wurde, die lokale
Währung zu drucken und zu vertreiben. In den USA ist es die FederalReserve (FED), in Europa
die Europäische Zentralbank und in Deutschland war es die Bundesbank. Wenn Sie etwas anders
hören, ist das ignorantes Wunschdenken oder geplante Irreführung.
Eine Prime Bank Note ist folglich der US Dollar. Auf jedem Dollarschein lesen Sie "Federal
Reserve Note". Da die Ferderal Reserve eine Prime Bank ist, ist jeder Dollarschein eine
PrimeBankNote. Ebenso finden Sie auf jedem DM-Schein den Hinweis: "Deutsche Bundesbank
Banknote", auf jedem Euroschein das Kuerzel EZB (Europaeische Zentralbank). Auch das sind
PrimeBankNotes.
Diese Notes sollen Sie nun zu Discountpreisen abrufen können - aber nur über "besondere
Kontakte", sog. "Providern" ? - Warum ? - Preisnachlass, weil Sie mehrere abnehmen ? - Oder
weil sie gebraucht sind ? - Extra preiswert im Winterschlussverkauf....? - Niemand überlässt
Ihnen EUR 100, wenn Sie ihm dafür nur EUR 99 zahlen. Folglich reicht Ihnen auch niemand
Prime Bank Notes für USD 500 Mio aus, wenn Sie weniger als USD 500 Mio. dafür zu zahlen
bereit sind. Selbst Banken sind dazu nicht bereit....
Wenn Sie allerdings über echte PrimeBankNotes im Wert von 500 Mio. verfügen, und diese als
Sicherheit hinterlegen, erhalten Sie von absolut jeder Bank, JEDER Bank auch ein Darlehen über
500 Mio., logisch, abzüglich Kosten, Kommissionen etc...
Die o.a. 100 PrimeBanks sind übrigens die üblichen 100 Top internationalen Banken (Deutsche
Bank, Citigroup etc.). Wenn diese am grauen Kapitalmarkt (fälschlicherweise) als Prime Banken
definiert werden, ändert auch das nichts an deren Geschäftspolitik: Die TopBanken können kein
Geld drucken, sondern nur Garantien zeichnen. Diese Garantien (Bankgarantie, Bürgschaften,
Kreditbriefe, Sparbriefe) werden dann als "Prime Notes" definiert, sind es aber nicht. Wie oben
schon gesehen, stellt Ihnen keiner dieser Banken Garantien zu Discountpreisen aus. Wenn der
Kaufpreis unter dem Nennwert notiert, dann immer nur, weil die Garantien vom aktuellen
Marktzins und dem Bonitätsrating der Bank abhängig sowie an eine bestimmte Laufzeit mit
Fälligkeitsdatum gebunden sind. Je länger die Laufzeit desto preiswerter der Kaufpreis. Für unser
Konzept (und die kreditgebene Bank) ist allerdings nur der aktuelle Wert relevant.
Fazit: Es gibt keine banküblichen Sicherheiten zu Discountpreisen. Eine Sicherheit muss immer
einen höheren Wert haben, als das Volumen, das abgesichert werden soll. Wenn Sie Sicherheiten
für ein USD 500 Mio. Darlehen erwerben möchten, kostet es Sie mehr als USD 500 Mio.
Ok, ok.: Nehmen wir an, Sie sind besonders glücklich, und erhalten eine bankübliche Sicherheit
zu einem Teilbetrag ihres tatsächlichen Wertes (was nur möglich ist, wenn der Aussteller sehr
irrational handelt). Diese Sicherheit soll von der kreditgebenen Bank akzeptiert werden.
Unser nächster Schritt:
3.) Sie investieren einen weiteren Teilbetrag
in ein hochverzinsliche Kapitalanlage.
Die erzielte Re ndite wird direkt an die darlehengebene Bank als Zinszahlung für das obige
Darlehen abgetreten.
Wenn Sie ein Darlehen von Ihrer Bank erhalten, wie hoch werden die Zinslasten mindestens sein
? - Die Zinslasten entsprechen mindestens den Anlagezinsen von Top-Anleihen (AAA), z.B. der
TreasuryBonds oder Bundesschätzchen. Wenn also Treasury Bonds über 20 Jahre 7% Rendite
garantieren, werden Sie kein Darlehen mit 20 Jahre Laufzeit unter 7% erhalten. Warum nicht ?
Weil niemand Geld zu verschenken hat. Wenn die Bank nicht mindestens die Rendite von
Topanleihen plus Abwicklungskosten erzielen kann, ist es für die Bank sinnvoller direkt in die
Anleihen zu investieren und Ihren Antrag abzulehnen. Sie kann die Anleihen in Sekunden
erwerben und 7% kassieren. Warum soll es sich mit Ihnen abgeben (und noch Personal
beschäftigen), um dann nur 5 oder 6% Rendite zu erzielen ? - Gibt es nicht. Interessant wird es
für den Kreditgeber allerdings, wenn Sie bereit sind, höhere Zinsen zu zahlen. Wenn Ihr Darlehen
sonst gut gesichert ist, sind ein paar Prozentpunkte Rendite die Extramühe durchaus wert.
Wenn Sie also Angebote erhalten, deren Zinssätze unter den Anleihenrenditen (bei gleicher
Laufzeit) liegen, wissen Sie, die Offerte stammt von einem Vollidioten oder einem Betrüger.
Ausnahme sind natürlich Stiftungen etc., deren Geldvergabe an einem bestimmten Zweck
gebunden ist, die also primär ein politisches Ziel verfolgen und erst sekundär ein finanzielles
(s.o.).
Nehmen wir an, Sie erhalten die USD 500 Mio. zu optimistischen 7.5% Zinsen p.a., Laufzeit 20
Jahre. Sie müssen also jährlich USD 37.5 Mio. an Zinsen zahlen. Diese wollen Sie mit einer
Kapitalanlage erzielen.
Wenn Sie aus Ihren USD 500 Mio. 100 Mio in die Zinssicherung investieren möchten, muss die
Anlage also über 20 Jahre jährlich 37.5% Rendite erzielen. Das ist unrealistisch hoch. Sie können
diese Rendite zwar kinderleicht in einem Börsenboom erzielen, der vielleicht auch einige
(wenige) Jahre andauern kann, nicht aber 20 Jahre lang.
Investieren Sie USD 200 Mio. in die Zinssicherung sind es noch immer 18.75% p.a. Das ist ein
toller, wenn auch erzielbarer Investmenterfolg !
Aber wie kommen Sie an 18.75% Rendite p.a., 20 Jahre lang ?
Die Banken helfen Ihnen hier nicht. Festgeld und Sparbücher bringen nur Minizinsen.
Investmentfonds schaffen in vier von fünf Fällen noch nicht einmal die langfristige
Durchschnittsrendite, und die liegt über 20 Jahre bei nur 11.2% jährlich.
Well - und hier klopfen wir uns dankbar auf unsere eigene Schulter - Sie können seit 20 Jahren
durchschnittlich immer über 20% (!) Rendite erzielen, wenn Sie der BlueStarStrategie folgen:
Erlauben Sie an dieser Stelle einen längeren Exkurs:
DIE BLUE STAR STRATEGIE -
MIT KONSERVATIVEN AKTIEN SEIT 20 JAHREN
DURCHSCHNITTLICH IMMER ÜBER 20% P.A. ERZIELEN... SICHER UND EINFACH
Lassen Sie sich nicht länger für dumm verkaufen: 80% aller Anlageberater, Fondsmanager,
Börsenbriefschreiber und anderer Strategen sind noch nicht einmal in der Lage den Index zu schlagen.
Diese "Profis" schaffen nicht einmal den Durchschnitt. Vier von fünf Profis verlieren Geld für Sie und
lassen sich dafür auch noch gut bezahlen. Sie zahlen für Verluste und mangelhafte Leistung. Und wenn
Ihr Berater heute Top ist, ist er morgen aller Wahrscheinlichkeit nur ein Flop. Grund genug für uns, Ihnen
zu verraten, wie Sie wirklich erfolgreich investieren können und jeden Index schlagen, und das gleich
doppelt und seit über 20 Jahren:
Warum sich überhaupt die Mühe machen zu investieren ?
Warum sollen Sie sich die Mühe machen ein erfolgreiches Investment zu selektieren ? - Ganz einfach:
Wenn Sie nicht mindestens 4% Rendite erzielen, nach Abzug aller Steuern natürlich, reduzieren Sie Ihr
Kapital. Je länger Sie sich mit einer Minirendite zufrieden geben, desto kleiner wird die Basis Ihres
Investments. Die Zinsen einer verwaltungsfreien Festgeldanlage kompensieren in der Regel genau die
Inflationsrate. Jedes Sparbuch ist ein Verlustgeschäft. Auf der Suche nach einer "sicheren" Anlage liefern
Sie Ihr Kapital tatsächlich einer langsamen, aber sicheren Zerstörung aus.
Wenn Sie Ihr Kapital erhalten und vermehren möchten, müssen Sie es folglich hochverzinslich
investieren, mindestens so hochverzinslich, dass die erzielten Zinsen Steuerabzug und Inflationsrate
ausgleichen. Sie müssen also ein Investment finden, das durchschnittlich mindestens 10% p.a. erzielt. Und
das natürlich ohne langfristiges Verlustrisiko.
Welches Investment seit Jahren durchschnittlich immer über 10% Rendite sichert:
Aktien natürlich. Aktien ? - "Da ist das Risiko doch viel zu hoch..", werden Sie evtl. entgegnen. Richtig,
wenn Sie kurzfristig investieren. Wenn Sie heute Aktien kaufen, um diese dann übermorgen schon wieder
verkaufen zu müssen, werden Sie höchstwahrscheinlich Geld verlieren. Wenn Sie investieren, wenn der
Markt sich in einer Hysteriephase befindet, wie z.B. der Neue Markt im März 2000, laufen Sie das Risiko
einen Grossteil Ihres Kapitals zu verlieren, z.B. über 50%, wenn Sie im folgenden Juni verkauft haben.
Ein Verlustrisiko gehen Sie auch ein, wenn Sie Tips hinterher laufen und den Empfehlungen Ihres
Brokers/Bankberaters trauen. Wenn Sie dagegen in seit Jahren etablierte Aktiengesellschaften investieren,
minimieren Sie Kursverluste, langfristig sind Risiken erfahrungsgemäss sogar vollständig ausgeschlossen.
Es gibt langfristig kein besseres Investment. Der amerikanischen Aktienindex S & P 500, eine
Zusammenstellung von 500 der grössten US Aktiengesellschaften erzielte in den letzten 60 Jahren
durchschnittlich 10.5% Rendite jährlich. Dies schliesst natürlich auch schwache Jahre und Börsenkrisen
ein. In 60 Jahren kann viel passieren, aber Aktien bringen trotzallem ihre 10.5% p.a.
Unser 10% Ziel ist also - eine langfristige Perspektive vorausgesetzt - realistisch ohne grosses Risiko
erreichbar. M.a.W.: Lassen Sie Ihren Einsatz lange genug stehen, wird er sich stetig und sicher vermehren.
Der S& P 500- Index sichert Ihnen also bereits unkompliziert 10.5% Rendite durchschnittlich - seit 60
Jahren. Diese Rendite lässt sich selbstverständlich noch steigern. Aber nicht mit den üblichen
Investmentfonds.
Warum Sie nicht in Investmentfonds investieren sollen:
Ganz einfach, weil 80% aller Fonds nicht in der Lage sind, den Index zu schlagen. Investieren Sie z.B. in
einen deutschen Aktienfonds haben Sie in vier von fünf Fällen das Pech, noch nicht einmal die Rendite
des DAX zu erzielen. Für diese "Leistung" müssen Sie dann auch noch Gebühren zahlen. Auch können
Sie nicht sicher sein, dass ein erfolgreicher Fonds auch im nächsten Jahr noch zur Spitze zählt. In der
Regel notiert er dann unter ferner liefen.
Wenn Sie also keine Lust oder Zeit haben, selbstständig Aktien zu selektieren, lassen Sie auf keinen Fall
"Anlageberater", "Fondsmanager" und "Vermögensverwalter" für Sie tätig werden. Sie zahlen für
minderwertigen Service, in vier von fünf Fällen. Warum ? - Weil es im Fondsgeschäft nicht so wichtig
ist, spektakuläre Erfolge zu erzielen, sondern Imperativ, Verluste zu vermeiden. Ist die Rendite
durchschnittlich bleibt der Klient im Fonds und der Manager behält seinen Job. Jedes Risiko, jede
Kreativität, jede Individualität, also jedes Talent kann gefährlich werden, wenn der Rest der Fonds dem
üblichen Herdentrieb folgt. Wird Geld verloren, ist das kein Problem, wenn auch alle anderen Geld
verloren haben. Fonds sind zudem gewissen Investmentregeln unterworfen, die z.B. vorschreiben, in keine
Aktie mehr als 5% des Fondskapitals zu investieren. Jeder Fonds hält also mindestens 20 Werte, d.h. das
Ergebnis kann bestenfalls mittelmässig sein. Eine spektakuläre Aktie im Fonds hat auf das
Gesamtergebnis kaum positiven Einfluss.
Ferner unterliegen viele Fonds der unausgesprochenen Hauspolitik der meisten fondsanbietenen Banken.
Muss z.B. eine Neuemission oder eine schwache Aktie, in die die Bank investiert ist, gestützt werden,
wird von den Fondsmanagern erwartet, dass diese "freiwillig" die Aktien kaufen. Diese Enten werden
dann mit Ihrem Kapital finanziert.
Wenn Sie Aktien nicht selbstständig selektieren möchten, noch nicht einmal für 30 - 45 Minuten einmal
jährlich, oder Sie sich auf einer längeren Expedition befinden, die Ihnen auch in 12 Monaten keinen
Kontakt zu Ihrer Bank erlaubt, Sie aber dennoch eine sichere Rendite von durchschnittlich 10% p.a.
suchen, investieren Sie auf keinen Fall in Aktienfonds. Kaufen Sie einen Indexfonds.
Indexfonds - sorgenfreie Investments für extra Faule
Wie oben bereits gesehen, erzielte der S&P500 Index in den letzten 60 Jahren durchschnittlich 10.5%
Rendite jährlich. Indexfonds setzen einen Index (DAX, Dow Jones, S&P 500) genau nach, d.h. der
"Manager" hat keinen Freiraum Fehler zu machen oder Hauspolitik zu erfüllen. Er ist gezwungen genau
die z.B. 30 Aktien des DAX oder Dow Jones zu kaufen oder die 500 Aktien des S & P 500. Wenn der
Index steigt, steigt auch Ihr Fonds. Die Rendite ist identisch abzüglich der Verwaltungskosten. Wenn der
Index z.B. 10.5% steigt, wirft Ihr Fonds um die 10.3% ab. Übersichtlich, klar, fair und ohne versteckte
Agenda.
Also: Wenn Sie mit langfristig 10% durchschnittlich im Jahr zufrieden sind, machen Sie sich keinen
Stress. Investieren Sie in einen Indexfonds. Was aber, wenn sich mit gleichen Aufwand und fast
identischen Risiko der doppelte Ertrag erzielen lässt ? - Würden Sie dann nicht Geld verschenken, wenn
Sie sich mit einem Indexfonds zufrieden geben ? - Na logisch, und nicht zu knapp. Der Zinszinseffekt
arbeitet hier gegen Sie:
Ein Investment zu durchschnittlich 11.2% p.a., das ist die durchschnittliche Rendite des Dow Jones/S&P
500 Index des US Marktes, lässt aus 20.000 USD in 20 Jahren 167.000 werden. Bei einer Rendite von
21.1% werden aus 20.000 im gleichen Zeitraum bei gleichen Konditionen aber 856.000. Investieren Sie
also streng auf Index verschenken Sie rund 700.000.
Aber wie kann eine durchschnittliche Rendite von 20% plus jährlich erzielt werden, ohne ein grösseres
Risiko einzugehen oder viel Arbeit zu investieren ? - Indem Sie die Blue Star Strategie nutzen.
- Blue Star erzielt seit über 20 Jahren durchschnittlich immer über 21 % Rendite, und schlägt damit jeden
grösseren Index gleich doppelt.
- Der Arbeitsaufwand beträgt für einen blutigen Anfänger rund 45 Minuten - einmal im Jahr. Mit ein
wenig Übung schaffen Sie es in 30 Minuten, z.B. beim Expresso im Strassencafe.
- Sie investieren nur in absolute Topaktien (keine spekulativen Newcomer, sondern ausschliesslich Top-
BlueChip-Aktien - konservativ und seriös
- Alles was Sie brauchen ist der Aktienkursteil einer guten Wirtschaftszeitung, z.B. das Wall Street
Journal, Handelsblatt oder die Wochenendausgabe der WELT.
- Sie benötigen keinen Computer, online-Service, keinen Börsenbrief, Anlageberater,
Vermögensverwalter, Treuhänder oder sonstigen Geldreduzierer oder Kostenposten
- Sie können die Strategie über jede Bank und jeden Broker fahren, Hausbank oder Geheimbank,
Fullservicebroker oder Discounter.
Wenn die Strategie so erfolgreich ist, warum kennt sie dann niemand ?
Das Prinzip der Strategie ist kein Geheimnis. Es ist Insidern sogar sehr gut bekannt. Schliesslich ist es seit
Jahren erfolgreich. Und Erfolg lässt sich an den Börsen nur sehr schwer geheimhalten. Wir haben die
Strategie noch einmal optimiert, um beste Resultate bei reduziertem Risiko zu ermöglichen.
Allerdings bietet sich der Finanzwelt, den Banken und den Medien, absolut kein finanzieller Vorteil die
Strategie zu publizieren. Die Banken profitieren von der Unerfahrenheit der Anleger, ebenso wie die
(Finanz-)Medien, die wiederum auf die Werbeanzeigen der Finanzwelt, Fonds und Anlageberater
angewiesen sind, deren jahrzehnte lange mangelhafte Leistung von der Strategie offengelegt wird. Wenn
jedermann mit der Strategie den Index doppelt schlagen kann, zahlt er keine Berater mehr, kann auf
drittklassige Anlageformen (z.B. das bei den Banken so beliebte Sparbuch) verzichten und abonniert ganz
sicher keinen teuren Börsenbrief. Der ganze Firlefanz der Finanzwelt ist plötzlich langweilig und
überflüssig. Das Spiel hinter den teuren Fassaden und Anzügen ist so schnell durchschaut: In den meisten
Fällen werden hier Milliarden nur mit heisser Luft verdient. Wer doppelt so gut ist wie der Durchschnitt
der Finanzwelt, lässt sich nicht länger für dumm verkaufen.
Warum soll ich Ihnen für die Strategie viel Geld zahlen ?
"Viel Geld" ist immer relativ. Die Strategie ist kostenlos, wenn Sie Ihnen Geld verdient. Sie verdient
Ihnen nicht nur Geld, Sie verdoppelt Ihren realistisch erzielbaren Ertrag. Ihr zusätzlicher Zeitaufwand pro
Jahr beträgt 30 - 45 Minuten. Aus einem Kapital von 20.000 werden so 700.000 mehr in nur 20 Jahren.
Eine gute Alternative zum staatlichen Rentensystem ? - Aber sicher.
Die DM 2.500, die Sie für die Strategie zahlen, sind also nur Peanuts, eine kurzfristige Auslage, die sich
schnell bezahlt macht.
Wenn Sie so sicher sind, können Sie mir meinen Erfolg garantieren ?
Sicher. Wenn Sie nach den Vorgaben der Blue Star Strategie investieren und in den nächsten fünf Jahren
den Dow Jones nicht um Längen schlagen, erstatten wir Ihnen den Kostenbetrag. Ohne wenn und aber.
Ahhh, wenn das so einfach wäre....
....dann würde es doch jeder so machen. Reichen 30 Minuten jährlich denn wirklich aus, um erfolgreich
investieren zu können ? - Selbstverständlich. Aber Ihnen steht es frei, sich wie die meisten Strategen mit
Computerequipment einzudecken und stundenlang Bilanzdaten zu analysieren. Wir können uns allerdings
einen interessanteren Zeitvertreib vorstellen.
Fakt ist: Wenn Sie mit nur 30 Minuten Arbeitsaufwand im Jahr durchschnittlich immer 20% Rendite
erzielen, müssen sich alle anderen Strategen, die mehr Aufwand betreiben, an diesem Ergebnis langfristig
messen lassen. Langfristig - über 20 Jahre. Wird das Ergebnis von Blue Star dann nicht geschlagen, ist
jeder zusätzlich Aufwand nicht nur irrational, sondern sogar kontraproduktiv. Die Strategen verschenken
gutes Geld, nicht nur die Kosten für Equipment, Recherche und Brokerkommissionen, sondern die
Rendite, die nicht erzielt wird, aber mit Blue Star von jedermann erzielt werden kann.
Kein Wunder also, dass Blue Star von der sog. etablierten Finanzwelt gerne totgeschwiegen wird,
insbesondere gegenüber dem Anleger. Ein Profi, sei es nun ein Börsenbriefschreiber, Banker, Broker,
Berater, der nicht mindestens 20% p.a. durchschnittlich über 20 Jahre erwirtschaften kann, hat keine
Existenzberechtigung mehr. Und wer gibt das schon gerne zu ?
Ihnen viel Erfolg !
$ $ $
Blue Star Coupon: Bitte ausschliesslich einsenden an
Reyharths & Lynn, Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England
Sehr geehrte Herren,
bitte senden Sie mir Ihre BlueStarStrategie. Ich habe den Kostenbetrag von EUR 250 ( ) in Scheinen per
Einschreiben, ( ) als Reiseschecks in USD zum Umrechnungskurs ( ) als Bankscheck, ( ) als Scheck
beigelegt. Die Lieferung erfolgt erst nach endgültiger ScheckGUTschrift auf Ihrem Konto.
Meine Garantie: Wenn ich nach den Vorgaben der Blue Star Strategie investiere und in den nächsten fünf
Jahren den Dow Jones nicht um Längen schlage, wird mir der Kostenbetrag voll erstattet.
Name.........................................................................................
Anschrift....................................................................................
PLZ..................Ort....................................................................
xon
$ $ $
Soweit der Exkurs.
Ok, Sie investieren gemäss der Strategie und erzielen durchschnittlich mehr als 20% Rendite
jährlich. Ihre Zinsen sind gesichert. Sie könnten sogar Ihre Bank beauftragen USD 200 Mio.
gemäss der Strategie zu investieren, um dann aus der Rendite einfach die Darlehenszinsen
abzuziehen. Für diesen Extraaufwand zahlen Sie der Bank 0.5% Verwaltungskosten, also eine
weitere Million p.a.. No problem, Sie haben es ja. Wenn die Bank diese Art der kreativen
Zinssicherung akzeptiert, wunderbar !
Kein Problem, wenn die Tilgung Ihres Darlehens aktuell und hundertprozentig gesichert ist.
Sollten Sie dann mit einer Zinszahlung in Verzug geraten, kündigt die Bank das Darlehen,
kassiert die Sicherheiten und verhindert so grösseren Schaden.
Ist die Tilgung aber nicht 100% aktuell garantiert, wird die Bank auch an die Zinssicherung die
üblichen strengen Anforderungen stellen, und z.B. nur AAA-Sicherheiten zum aktuellen Kurs als
Zinsinstrumente werten können. Diese notieren aber - wie oben schon gesehen - immer unter den
Darlehenszinsen, hier z.B. bei 6%, können also die Zinsen nicht ausreichend sichern.
4.) Ein weiterer Teilbetrag deckt die Abwicklungskosten der Konzeption,
also Gebühren, Spesen, Vertragskosten etc.
Nun, warum machen wir hier eigentlich immer noch weiter ? - Sie wissen doch bereits, Selbst-
Liquidierungsdarlehen können nicht erfolgreich realisiert werden, ganz einfach, weil Sie schon an
Schritt 1 und 2 scheitern werden. Das ist aber genau der Grund, warum die Gebührenanalyse so
wichtig sind:
Was passiert, wenn Sie das Konzept nicht selbstständig zusammenschrauben können ? - Sie
suchen sich Kontakte, die - immer gegen Gebühr - bereit sind, Ihnen zuhelfen. Am grauen
Kapitalmarkt gibt es Strategen, die Ihnen die Sicherheiten besorgen können, oder mindestens
Kontakt zu jemanden haben, der das kann....Andere kennen Banken, die genau gegen diese
Sicherheiten finanzieren werden. Dritte beschaffen Ihnen Kapitalnachweise, die Ihnen wiederum
den Zugang zu Bankgarantien ermöglichen sollen, die dann die Finanzierung möglich machen...
Wie Sie es auch drehen: Alle Angebote sind naiv oder unseriös.
Die meisten Strategen sind die Basis einer Pyramide von "Insidern" und "Vermittlern", die
hoffen, ein paar Prozentpunkte von den Millionen abzustauben, wenn ein Deal endlich einmal
abgewickelt wird. Weil keine eigenen Kontakte bestehen, wird sich bereit erklärt, Profite mit
anderen Strategen zu teilen, die angeblich - an der Spitze der Pyramide - über Kontakte verfügen.
Wenn z.B. eine Million Provision in Aussicht gestellt werden, ist es möglich, dass an dem Deal
mehr als 20 Vermittler beteiligt sind, von denen jeder nur seinen eigenen Kontaktmann, den
"unbedingt seriösen Top-Kontakt" kennt. 19 dieser 20 haben bereits vergeblich nutzbare
Kontakte gesucht. Alle Hoffunungen richten sich jetzt auf Vermittler 20. Bringt er den Deal,
erhält jeder der anderen immerhin noch USD 50.000 Provision.
Oft drehen sich diese Pyramiden auch im Kreis, d.h. der Vermittler ONE an der Spitze lernt
Vermittler TWENTY in der Basis kennen. Da das ursprüngliche Konzept bereits mehrmals
"modifiziert" worden ist, wird es von Vermittler ONE nicht mehr als das eigene erkannt, sondern
als etwas Neues gesehen, dass "jetzt unbedingt einmal funktionieren muss...". Vermittler ONE
glaubt jetzt in Vermittler TWENTY endlich einen Direktkontakt etabliert zu haben, den er
natürlich strenggeheim hält. Er braucht aber einen Kapitalnachweis, damit TWENTY das
Geschäft einleiten kann. Da er diesen nicht selber organisieren kann, informiert er TWO über die
tollen Möglichkeiten seines neuen Kontaktes.
Logisch, Vermittler TWO kann auch an den Millionen partizipieren, aber nur, wenn die
Provisionen und der Ertrag entsprechend geteilt werden. Der Kontakt kann von ONE erst
bekanntgeben werden, wenn TWO einen entsprechenden Kapitalnachweis vorlegen kann. Da
TWO keinen Zugang zu Kapitalnachweisen hat, teilt er THREE die tollen Neuigkeiten mit usw.
THREE will den Nachweis von FOUR, und FOUR von FIVE, bis endlich NINETEEN bei
TWENTY anfragt, ob er den Nachweis erbringen könnte. TWENTY glaubt ein neues Konzept
entdeckt zu haben (obwohl es sein altes Angebot ist) und informiert ONE....Sehr sehr
bemitleidenswert !
Es wundert daher keinen Insider, dass es alleine in Deutschland mittlerweile Hunderte von
Vermittlern und Gläubigen gibt, die sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und sich so die
Existenz dieser Programme bestätigen. Aber: Die Zahl der Gläubigen ist kein Beweis für die
Existenz auch nur einer erfolgreichen Abwicklung. Dieser Beweis konnte bisher noch nicht
erbracht werden.
Nebengedanke: Wetten, dass in diesem Moment einige Leser dieser Zeilen trotz obiger Fakten
planen, mir diesen "eindeutigen Beweis" kurzfristig anzubieten, wenn ich nur bereit wäre, vorab
einen entsprechend Kapitalnachweis auszureichen ? - Wetten, dass diese Leser selber nicht über
direkte Bankkontakte verfügen, und noch nie einen Pfennig in einem dieser Programme erzielt
haben, aber "jederzeit den Kontakt herstellen können, wenn nur vorab ein Kapitalnachweis
vorgelegt werden kann...." ? - Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit. Wenn Ihr Schreiben nicht ein
direktes Angebot einer seriösen Bank enthält, und zwar auf Bankbriefpapier mit Anschrift und
den Namen des Ansprechpartners in der Bank, also genau wie ein bankübliches Anleihen- oder
Aktienangebot, landet es kommentarlos in der Rundablage. Eine Antwort erhalten Sie nicht.
Siehe hierzu auch "Kapitalnachweise für Trading-Programme" (oben).
Wenn Sie bereit sind, sich auf einen dieser Vermittler einzulassen (fast immer Ex-
Versicherungsvertreter, erfolglose Immobilienmakler oder andere dritte Wahl oft aus der tiefsten
Provinz etc.) und auch noch Gebühren zahlen ("der Deal steht fast, aber ich muss dazu kurz noch
nach HongKong fliegen. Erbitte Spesenerstattung..." ) verlieren Sie Ihr Geld.
Wir haben dieses Phänomen bereits vor Jahren detailliert im folgenden Info Primebankgarantien
beschrieben, erhalten aber dennoch fast täglich entsprechende Finanzierungsanfragen, die durch
Garantien abgesichert werden sollen, die noch keiner hat, aber "ganz sicher bekommt, sobald ein
Kapitalnachweis vorgelegt werden kann", oder sollen Kapitalnachweise für Tradings besorgen,
die 10% pro Woche garantieren etc. "Natürlich ist es diesmal wirklich ein seriöses Geschäft. Der
Erfolg ist garantiert..... 1a-Kontakte." ........usw. etc. Ein wirklich alter Hut. Aber scheinbar
sterben die Dummen einfach nicht aus. Grund genug für schwarze Seelen einmal richtig
abzukassieren....
Primebankgarantien
Mittlerweile kennt auch der letzte Anleger Kapitalanlagen, die entweder durch "erstklassige
Bankgarantien" abgesichert werden sollen, oder die sich mit dem angeblich höchstlukrativen
"Handel mit Bankgarantien (Trading)" beschäftigen. Bei derartigen Angeboten ist äusserste
Vorsicht geboten, insbesondere sollte die Vertragsgestaltung immer von einem unabhängigen und
fähigen Anwalt des Anlegers geprüft werden. Das Prinzip der unseriösen Geschäftemacher
funktioniert -in leichter Variation- wie folgt:
Sie stellen Ihr Kapital auf einem Konto Ihrer Wahl ein. Das kann übrigens auch Liquidität sein,
die vorab gegen Ihre Immobilien als Grundschuld gezogen worden ist (Grundschuldbriefhandel).
Obwohl das Konto in Ihrem Namen notiert, wird dem Initiator des Konzeptes (oder seinem
Treuhänder) eine Kontovollmacht erteilt. Der Initiator darf das Kapital auf dem Konto nur dazu
verwenden, eine Bankgarantie zu einem bestimmten Wert (oft 108% oder mehr) anzukaufen.
Damit soll für den Anleger sichergestellt sein, dass das Konto und das Kapital nie einem
Verlustrisiko ausgesetzt ist. Das mag auf dem Vertragspapier sehr überzeugend aussehen, die
Praxis beweisst aber das Gegenteil:
Der Initiator stellt jetzt gegen 100% Kapital die vereinbarte 108%tige Bankgarantie mit einer
Laufzeit von einem Jahr auf dem Konto ein. Das ist z.B. im Weichwährungsbereich kein
Problem, da dort sogar noch mehr als 8% Rendite auf Festgeldanlagen gezahlt werden. Die
Bankgarantie ist in diesem Fall auch nicht anderes als ein Sparbrief in einer Fremdwährung, den
Sie selber ohne Vermittler von jeder Sparkasse/Bank abrufen können.
Die besondere Vertragsgestaltung macht es dem Initiator jetzt aber moeglich, genau diese
Bankgarantie zu beleihen (z.B. unter dem Vorwand weitere Garantien aufkaufen zu wollen und
damit die Rendite des Anlegers zu erhoehen.... "Wenn wir wegen der hohen Arbeitslosigkeit
keine Arbeit mehr haben, muss das Geld fuer uns arbeiten").
Der Initiator zieht folglich gegen die Garantie ein kurzfristiges Darlehen und damit Liquidität
(z.B. 90% der Garantie). Wird dieser Betrag nicht rechtzeitig vor Ablauf der Garantie
zurückgezahlt (z.B. weil der Initiator mit der Liquidität verschwindet), fällt die Garantie an die
Bank, m.a.W. das Konto des Anlegers weisst weder Kapital noch die Garantie aus. Der Anleger
hat sein Anlagekapital verloren.
Nur so ist es zu erklären, warum so viele Anleger Millionenschäden im Bankgarantienhandel
erlitten haben und noch immer auf betrügerische Initiatoren reinfallen.
Wie Initiatoren gedeckte und echte Garantien ueber 120% und mehr erhalten:
Um eine besonders hohe Rendite auszuweisen, verspricht der Initiator u.U. eine Bankgarantie in
USD oder EUR ueber 120% oder mehr. Das ist bei einer Laufzeit von 12 Monaten völlig
unrealistisch, da die marktübliche Verzinsung derzeit bei nur ca. 4 - 6 % p.a liegt. Eine übliche
Bankgarantie über ein Jahr kann also maximal 106% in USD oder EUR (abhängig vom aktuellen
Zinssatz) ausweisen, Weichwährungen zahlen ein wenig mehr Zinsen (s.o.).
Trotzdem verspricht der Initiator eine Bankgarantie ueber 120% oder mehr, d.h. Sie erzielen auf
Ihre Einlage sofort 20% p.a. Keine erstklassige Bank zahlt Ihnen jetzt aber mehr als die
marktübliche Rendite. Wie es trotzdem funktioniert:
Hier hat der Initiator diverse Möglichkeiten:
1. Die Garantie ist eine Fälschung. Hier wird einfach eine Garantie ueber 106% in den Computer
eingelesen ("skannen"), entsprechend auf z.B. 120% modifiziert und ausgedruckt. Farbdrucker
sind heute in der Lage "Fälschungssichere" Ausweise auf Knopfdruck entsprechend zu
verändern. Da ist eine Bankgarantie (m.a.W. nichts anderes als ein Brief einer Bank mit zwei
Unterschriften) kein technisches Problen.
2. Die Bank verfügt nicht über das notwendige Vermögen. Entweder existiert die Bank überhaupt
nicht (= Phantasiebank oder Scheinbank) oder es handelt sich um eine ordnungsgemäss
registrierte und lizenzierte Bank, die Millionenwerte zwar "garantieren" kann, kommt es dann
aber zum Zahlungstermin wegen Vermögenslosigkeit Konkurs anmelden muss. Derartige Banken
koennen Sie schon für runde USD 2.900 vollizenziert und international zugelassen legal gründen
(Info im Report). Mehr sind die Garantien dann auch nicht wert, aber (leider) weiss das niemand.
3. Dieser dritte Ansatz liefert wirklich echte Garantien von echten, zahlungskräftigen Banken
über 120% und mehr. Wie ? - Fast schon genial, wenn das Konzept nicht eine Betrugsabsicht
enthalten würde, funktioniert es wie folgt:
Der Anleger stellt 100% Kapital auf sein Konto ein. Der Initiator erhält Kontovollmacht (s.o.).
Jetzt stellt der Initiator z.B. 14% (sehr vereinfachte Kalkulation) seines eigenen Kapitals (das er
vorher auch von anderen K
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sandra
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Beitrag Verfasst am: 19.04.2006, 23:40    Titel: kreditkönig Antworten mit Zitat

Logisch, nachdem die 120% Garantie auf das Konto des Anlegers eingestellt ist und Anleger sein
Kapital in Sicherheit glaubt und mit seinem Finanztalent prahlt ("Was, Du erzielst nur 6% ? - Ich
mache sichere 20% und mehr, bankgarantiert !"), beleiht der Initiator die 120% Bankgarantie zu
z.B. 90%, eben USD 1.080.000 und erhält sowohl seinen Einsatz von USD 140.000 als auch
einen betrügerischen "Gewinn" von USD 940.000.
Selbstverständlich ist es so Initiatoren auch möglich, echte Bankgarantien über jeden beliebigen
Wert ausstellen zu lassen, solange sie bereit sind, die Differenz zwischen Anlagekapital und
Marktzins kurzfristig aus der eigenen Kapitalreserve zu überbrücken.
Warum sog . Primebankgarantie-, Letter of Credit Anlageprogramme oder Anlagen, die
durch Bankgarantien gesichert werden sollen, in keinem Fall funktionieren
Sie kennen sie, die sog. TRADINGPROGRAMME sowie Anlagen, die durch PRIME BANKGARANTIEN
oder STANDBY LETTER OF CREDIT nach "ICC 400" etc. gesichert werden
sollen. Sie versprechen Traumrenditen mit Höchstsicherheit und halten wenig. Allerdings ist
kaum jemandem bisher bekannt, warum jeder Anleger trotz "erstklassiger, bankgarantierter
Anlage" immer sein Kapital verloren hat. Hier ist die Antwort:
Sicherheit wird "garantiert", indem zunächst die Einstellung des Anlagekapitals in Millionenhöhe
auf ein sog. "eigenes Konto" gegen Bankgarantie gefordert wird. Was gibt es sicheres als das
eigene Konto ? - Ist der Betrag dem Konto gutgeschrieben, soll dann der Austausch gegen eine
erstklassige werthaltige Bankgarantie einer Prime Bank (oft 108%) erfolgen. Zudem wird einige
"Banktage" später eine grosse Rendite, ein Traumgewinn (oft mehr als 100% Rendite p.a.)
garantiert.
In einem der Programme (von der schwäbischen Wirtschaftsberatung Wolfgang K.) sollen nach
sieben Banktagen gegen ein Investment von USD 1.2 Mio.(!) auf das "eigene Konto" von der
Bank USD 12 Millionen (abzüglich Vermittlungsprovision) fliessen. Zusätzlich erhalte der
Anleger dann noch nach einem Jahr sein Kapital zurück... bankgarantiert.
Wenn das Nichts ist ! - 1000% Rendite in sieben Banktagen plus Kapital zurück. Wie wäre es
hier mit ein bisschen gesundem Menschenverstand ? - Wenn so ein Deal auch nur annähernd
realisierbar waere, müsste der Initiator (angeblich die Bank) nicht auf drittklassige Vermittler aus
der Provinz zurückgreifen, sondern könnte das Geschaeft direkt über einen Partner, oder wenn
Geheimhaltung erforderlich ist, über eine diskrete Offshore AG - Gesellschaft abwickeln.
Hier könnte die Bank der AG zunächst diskret die USD 1.2 Mio. kurzfristig und ohne
Sicherheiten leihen, dann das Kapital als Anlage der Offshore AG (so wie Sie Ihr Geld anlegen
sollen) akzeptieren, darauf sieben Banktage später den Gewinn von USD 12 Mio ausreichen und
hätte so für sich im Namen der AG einen tollen steuerfreien Gewinn von 12 Mio realisiert. Die
12 Mio könnten dann nach ein paar Tagen wieder im Programm angelegt werden, und würden
120 Mio erzielen. Aus 120 Mio werden 1.200 Mio, aus 1.200 Mio werden 12.000 Mio.. Hey, was
kostet die Welt ? - Schliesslich ist es unerheblich, ob 100 Anleger je USD 1.2 Mio. investieren,
oder ein Anleger 120 Mio....oder ?
Eine derartige diskrete, und steuerfreie Offshoreaktiengesellschaft können auch Sie in den USA
sogar per Post für ab USD 2.400 gründen und arbeiten lassen - und das inklusive
Millionenaktienkapital. Informationen sind gegen Euro 10 Schein erhältlich von Reyharths &
Lynn, Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England.
Bitte bedenken Sie: Auch, wenn die Bank lt. wahrscheinlicher Aussage der "Vermittler" diese
Geschäfte wegen angeblicher Bankvorschriften und Gesetze nicht selbst abwickeln kann, hat ein
Bankvorstand sicher Kontakt zu einem diskreten Freund, Verwandten, Schwiegersohn,
Liebhaber(in) oder professionellem Mittelsmann (z.B. Anwalt ), der das Geschäft für ihn anonym
abwickeln kann, m.a.W. die Bank oder der Bankvorstand schafft sich seinen eigenen diskreten
(Treuhand)- "Anleger", der offziell mit der Bank natürlich nichts zu tun hat. Warum sollte eine
Bank jetzt plötzlich auf unbekannte Dritte (wie Sie) angewiesen sein, um Millionen zu
verschenken ?
Und die erforderlichen USD 1.2 Mio Anfangskapital ? - Nun, die leiht sich der Bankvorstand fuer
zwei Wochen ohne grosse Formalitäten von der eigenen Bank oder von einem Bekannten gegen
Wechsel. Da das Geschäft über den Mittelsmann abgewickelt wird, werden keine
Zentralbankvorschriften, Insideregelungen etc. verletzt. Auf jeden Fall sind keine
Aussenstehenden notwendig, die Kleinanzeigen in der Wirtschaftspresse schalten müssen, wie
ein Versicherungsvertreter nach der ersten Verkaufsschulung am Wochenende.
Der gleiche Gedankenanstoss greift auch für die sog. "Tradinggeschäfte",
"Grundschuldbriefhandel", "Block Funds Letter" etc.. Die Abwicklung ist grundsätzlich
identisch, auch wenn die Bezeichnungen in den Anlageinformation aus Marketinggründen
variieren kann.
FAZIT: Die angeworbenen Konzepte funktionieren nicht. Sie haben nur ein Ziel: Sie sollen
einige grossvolumige Anleger (oft ab USD 1.000.000) mit viel Vertragswerk,
Sicherheitsvorgaben und Höchstrendite blenden, um dann die Anlagemillionen von den Konten
der Anleger auf die Geheimkonten der Initiatoren ziehen zu können.
Es bleibt die Frage: Wie profitiert der Vermittler ? - In den meisten Faellen versteht der
Vermittler erfahrungsgemäss die Hintergründe nicht, sondern verbreitet nur naiv und gierig die
Vorgaben vom Initiator. Der Initiator zahlt eine Provision oder "Gewinnbeteiligung". Der
Vermittler hofft, mit wenig Aufwand (ein Millionenanleger reicht schliesslich) ein Vermögen zu
machen (Vermittlungsprovision im obigen Schwaben-Konzept 5%, also bei USD 12 Mio.
Gewinn schöne USD 600.000). Das ist schon was für einen drittklassigen Versicherungsvertreter,
gell ? - Problem nur: Da kein Gewinn erzielbar ist, wird auch keine Gewinnbeteiligung gezahlt.
Der Initiator täuscht damit auch den unerfahrenden Vermittler (ein Grund, warum Sie in diesem
Geschäft fast nur auf "Macher" dritter Wahl treffen).
Der Initiator hat sich gleich mehrere versteckte Türen im Vertragswerk offengelassen, die alle
nur ein Ziel haben: Das Anlagekapital vom Konto des Anlegers auf das eigene Konto zu ziehen.
Ein Trick der Initiators liegt in der Zeitdifferenz zwischen Einstellung des Kapitals und
Ausreichung des Gewinns oder der Rendite:
Zwar wird das Kapital auf dem sog. eigenem Konto in Ihrem Namen eingezahlt. Aber dieses
Konto ist entweder ein sog. Subaccount / Trust (Unterkonto) des Initiators oder der Initiator
erhält eine Vollmacht, die ihn berechtigt das Kapital (oft nur zum "Kauf" oder gegen Vorlage
einer Bankgarantie) abzuziehen. Das Kapital scheint in diesem Fall nur gesichert.
Bei einem "Unterkonto" oder "Trustaccount" hält der Initiator z.B. Konto 123 bei Bank XY und
zeichnet für dieses. Sie erhalten Konto 123-1 und zeichnen für dieses alleine (keine Vollmacht).
Ein anderer Anleger erhält 123-2, ein weiterer 123-3 etc. Da es sich aber (oft ohne Wissen der
Anleger) um Unterkonten handelt, hat der Initiator Zeichnungsbefugnis für alle 123-Konten, also
auch für Ihr Konto. Schliesslich ist "Ihr" Konto 123-1 Bestandteil des Kontos 123. Das Kapital
wird abgezogen (ggf. wieder unter dem Vorwand eine Bankgarantie erwerben und "einstellen" zu
können), sobald es sich lohnt.
Nur drei Anleger a USD 1.2 Mio. sichern USD 3.6 Mio. Der Initiator setzt sich ab. USD 3.6
Mio., konservativ angelegt zu 7% p.a., sichern USD 252.000 Zinsertrag pro Jahr, USD 21.000 im
Monat - lebenslang - mit Blue Star zu mindestens 20% erzielen Sie USD 720.000 p.a., oder USD
60.000 pro Monat - Damit lässt sich auch ausserhalb von Europa gut leben...
Ist eine "Bankgarantie" Voraussetzung, um "Ihr" Konto zu plündern, ist auch das fuer einen Profi
kein Hindernis: Dem Initiator ist es möglich (s.o.), tatsächlich eine auch werthaltige Bankgarantie
über 108% oder mehr einer seriösen Bank zu präsentieren und damit Ihr Kapital vom Konto
vertragsgemäss abzubuchen. Trick: Diese Garantie kann wieder beliehen werden, "um dann eine
hohe Gewinnrendite zu ermöglichen". Wird die Garantie aber beliehen, reduziert sich der Wert
und damit die Qualität Ihrer Kapitalsicherheit: Kann das gezogene Darlehen später an die Bank
nicht zurückgezahlt werden, fällt die Garantie an die kreditgebene Bank.
TIP: Wenn Sie sich jetzt immer noch von tollen Versprechungen und angeblich garantierten
Traumgewinnen blenden lassen möchten, und es Ihnen nichts ausmacht, Ihr Kapital zu verlieren,
schreiben Sie uns. Wir teilen Ihnen gerne eine Bankverbindung mit, auf die Sie Ihr Kapital
anweisen können, ohne jemals eine Gegenleistung zu erhalten. Und das garantiert..... ab USD
1.000.000 Kapital zahlen wir Ihnen dann gerne auch einen guten Psychologen.
Und damit bleibt uns noch der krönende Abschluss, Schritt 5:
5.) Die verbleibene Liquidität (der Restbetrag, der sog. Fall-Out) gehört Ihnen.
Sie können damit machen was Sie wollen: Sie haben ein Darlehen in Anspruch genommen, für
die Sicherheiten gezahlt, die Zinszahlung arrangiert, und alle Kosten gezahlt. Die verbleibende
Liquidität sollte in der Regel USD 3.000.000 bis USD 12.000.000 betragen....
Sie werden keinen Fall-Out realisieren (wegen Schritt 1 & 2). Es gibt daher nur einen, der mit
diesem Konzept reich werden kann. Das ist der Initiator/Vermittler, der Ihnen verspricht, die
Millionen für Sie zu realisieren, und Ihnen für diese heisse Luft Gebühren berechnet. Sobald Sie
einen Vermittler einschalten (und diesem Geld anweisen), haben Sie das Selbst-
Liquidierungsdarlehen, ein Darlehen, das Sie doch eigentlich gratis erhalten wollen, auf die Stufe
des Depositen-Darlehens degradiert, das wie oben bewiesen, noch nie funktioniert hat, und nie
funktionieren wird.
***
Nachdem Sie jetzt eindeutig wissen, warum ein Selbst-Liquidierungs ebenso wie ein Depositen-
Darlehen nicht funktionieren kann, und so einen Wissensvorsprung gegenüber 99% aller
"Experten" in der Finanzwelt haben, die immer noch verzweifelt, aber vergeblich, versuchen,
eine Traumwelt über harte Realität zu legen, folgen jetzt zwei Strategien, die Ihnen tatsächlich
und unkompliziert schnelle Liquidität sichern können:
Das Hedge-Darlehen
- oder: So reduzieren Sie das Risiko für Ihren Gläubiger und erhöhen damit Ihre Chancen
auf ein Darlehen
Ein Hedge ist eine Risikoabsicherung, aber keine bankübliche Sicherheit (siehe Schritt 2 -
Selbstliquidierungs-Darlehen).
Wenn Sie keine banküblichen Sicherheiten bieten können, geben sich einige Kapitalgeber (allen
voran einige Venture Capital/Wagniskapitalfirmen) auch mit einer kreativen Risikominimierung
zufrieden. Selbstverständlich muss das Potential des zu finanzierenden Projekts diese
Entscheidung auch rechtfertigen. Blumenläden lassen sich so nicht finanzieren. Ein
Blumenfranchise oder innovative Firmen aber schon.
Wenn Sie also über ein tolles, erfolgsversprechende Projekt verfügen, aber nicht über die
Millionen, um Ihre Rakete zum Start zu rollen, bieten Sie einem möglichen Kapitalgeber an,
einen Teil des Darlehens in eine (sichere) Kapitalanlage zu investieren, um so ein mögliches
Zins-und Tilgungsausfall finanziell vorab auszuschliessen.
Dies könnte z.B. eine Lebensversicherungspolice oder eine Nullkouponanleihe sein. Beide
Investments lassen sich heute mit einer Einmalprämie erwerben und werden zum Ende Ihrer
Laufzeit zum Nennwert ausgezahlt. Ein Darlehen über 2 Mio USD kann z.B. zu rund 50% in eine
Nullkouponanleihe/Zerobond investiert werden, der nach 10 Jahren zu 2 Mio ausgezahlt wird und
so das Darlehen voll tilgen kann. Die restlichen 50% fliessen in das zu finanzierende Projekt.
Ein Kapitalgeber wird hier allerdings nur finanzieren, wenn er sicher sein kann, dass auch die
Zinszahlungen gesichert sind. Dies ist wiederum abhängig von Ihrem Finanzierungsprojekt.
Ein weiterer Vorteil kann es sein, zunächst für USD 2.400 eine neutrale Aktiengesellschaft (z.B.
in den USA) zu gründen (siehe Info im Report). Die Finanzierung wird jetzt nicht in Ihrem
eigenen Namen beantragt, sondern im Namen der AG, nicht nur, um Steuern zu sparen und
bürokratische Komplikationen zu vermeiden, sondern auch, um Ihr persönliches Vermögen durch
die Haftungsbeschränkung zu schützen. Die gesamte Abwicklung kann so direkt im
Dollarbereich - da sitzt das meiste Geld - realisiert werden. Zudem können Sie Kapitalgebern
Aktienanteile als Sicherheiten und Bonus bieten, z.B. 49%. Sie halten 51% und damit die
Kontrolle.
Die Hedge-Konzeption darf in keinem Fall mit einer "Finanzierung ohne Sicherheiten"
verwechselt werden. Hat der Kreditnehmer kein interessantes Projekt zu bieten, bekommt er
keinen Kredit. Das Potential des Projektes ist folglich Teilsicherheit für den Kapitalgeber. Eine
weitere Sicherheit, besser Risikominimierung (da nicht bankübliche Sicherheit), ist die Hedge-
Konzeption. Sie müssen die Grundlage für eine Finanzierung liefern (gutes Projekt), "etwas zu
bieten" haben, während bei einer "Finanzierung ohne Sicherheiten" nur faul abkassiert werden
soll.
Bei echtem Interesse an dieser Finanzierungsalternative wenden Sie sich bitte - sine obligo - mit
Euro 20 Schein Schutzgebühr und einem Kurzexpose Ihres Projektes (max. 5 Seiten) an
Reyharths & Lynn, Inc., BCM Box 1602, London WC1N 3xx, England, Stichwort "Hedge-
Finanzierung". Um Missverständnisse und falsche Hoffnungen von vorneherein auszuschliesen:
Erfolgsgarantien können nicht gegeben werden. Eine Haftung entfällt daher in jedem Fall. Dies
schliesst auch die Verlags- und Vertriebspartner von RL ein. Ihre Anfrage ist unverbindlich.
***
Hohe Liquidität schaffen mit Immobilienfinanzierungen
- auch ohne Sicherheiten und Eigenkapital
Immobilien werden immer und überall als bankübliche Sicherheiten akzeptiert. Das
Darlehenvolumen ist selbstverständlich vom aktuellen Wert der Immobilie abhängig. Um die
80% sollten Sie aber immer erzielen können. Ein Haus mit einem Wert von 1.000.000 kann also
mit einer Hypothek zu 800.000 belastet werden.
Der Trick ist es jetzt, die Immobilie weit unter ihrem tatsächlichen Wert zu erwerben. Auch hier
gilt wieder: Niemand hat Geld zu verschenken. Freiwillig werden Immobilien daher nicht zu
Dumpingpreisen angeboten. Etwas anderes ist es aber, wenn ein Gläubiger - nach dem
Zahlungsausfall eines Schulders - die als Sicherheit überlassene Immobilie versteigern möchte,
um kurzfristig wenigstens einen Teil seiner Liquidität zurückzuerhalten. Der Gläubiger - oft eine
Bank - ist nicht an Immobilieneigentum (und dem damit verbundenen Verwaltungs- und
Instandhaltungskosten) interessiert. Er will schnelles Geld.
Immobilien lassen sich in gerichtlichen Zwangsversteigerungen mit ein bisschen Glück zu 50 -
60% ihres Wertes erwerben. Zwangsversteigerungen werden auch vom Amtsgericht in Ihrer
Nähe abgewickelt. Mögliche Termine - vielleicht erstmal nur zum Zuschauen - werden im
Amtsgericht ausgehangen, können ggf. aber auch telefonisch abgerufen werden.
(Die genauen Details und Abwicklung finden Sie im Report "Superprofite mit Immobilien in der
Zwangsversteigerung". Der Report kann vom Verlag abgerufen werden. Bitte diese Seiten als
Referenz in Kopie beilegen. Wir wollen uns daher hier auf das Abwicklungsprinzip beschränken)
Hierzu ist lediglich der kurzfristige Einschuss von 10% des Kaufpreises notwendig. Wenn Ihnen
absolut kein Kapital mehr zur Verfügung steht, suchen Sie sich einen Partner, der gegen
Gewinnbeteiligung oder Höchstzinsen die 10% ausreicht. Der Restbetrag muss erst Wochen
später eingezahlt werden, aber bis dahin haben Sie das notwendige Kapital bereits bankfinanziert.
So funktioniert es:
(1.) Sie sichern sich eine Immobilie in einer Zwangsversteigerung, am besten zu weniger als 60%
ihres tatsächlichen Marktwertes. 10% müssen als Kaution hinterlegt werden. Der Restbetrag ist
einige Wochen später fällig. Sie leihen sich die 10% vorab von einem Partner gegen
Höchstzinsen (z.B. 15% Zinsen in zwei Monaten).
(2.) Sobald Sie sich die Immobilie zu 60% des tatsächlichen Wertes in der Zwangsversteigerung
gesichert haben, beantragen Sie bei einer Bank ein Darlehen zu 80% des Immobilienwertes. Die
finanzierende Bank erhält die Immo als Sicherheit. Das Darlehen wird mit dem Einnahmen aus
der Immobilie (Mieten) getilgt und verzinst.
Aus dem Darlehensbetrag zahlen Sie die restlichen Erwerbskosten, Ihren Partner und Ihre
Abwicklungskosten. Ihnen bleiben ca. 10 - 15% des Immobilienwertes als freie Liquidität.
Konkret:
Wert der Immobilie 1.000.000
ersteigert zu 600.000
Darlehen 80% des Wertes 800.000
Liquidität 200.000
Abwicklungskosten (insgesamt) 41.000
Partner 9.000
Ihre Liquidität 150.000
Wenn Sie so wollen, eine Möglichkeit, wie der Gratiskredit wirklich funktioniert und beliebig
wiederholt werden kann:
Sie sichern sich 150.000 Liquidität mit der Sie machen können, was Sie wollen. Auch steht es
Ihnen frei, die Immobilie jetzt zum Marktpreis zu verkaufen, das Darlehen zu tilgen und so noch
einen schönen Gewinn von rund 200.000 einzufahren.
Wenn das nicht sofort klappt, kein Problem. Die Immobilieeinnahmen decken in der Regel die
Darlehens- und Verwaltungskosten. Da Sie die Immobilie natürlich im Namen einer diskreten US
Aktiengesellschaft erworben haben (und nicht im eigenen Namen), kann Ihnen auch bei einem
plötzlichen Wert- oder Mietverfall nichts passieren:
Die kreditgebene Bank wird in die Immobilie und das AG Vermögen zwangsvollstrecken. Da der
AG aber ausser der Immobilie nichts gehört, meldet sie Konkurs an. Der Bank bleibt nur die
Zwangsversteigerung. Und hier können Sie wieder mitbieten, natürlich im Namen einer neuen
AG......
Viel Erfolg,
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andreas
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Beitrag Verfasst am: 24.04.2006, 11:56    Titel: Schulden Ratgeber Antworten mit Zitat

Den "Kreditkönig" hatte ich schon vor ein paar monaten runtergeladen :wink: hier habe ich was neues zum Thema Schulden im inet gefunden:

Zahlen Sie Ihre einfach nicht zurück! Erfahren Sie, wie Sie sich gegen unfaire Gläubiger wehren können und Ihre Schulden minimieren und vielleicht ganz loswerden können eBook
Inhalt Einleitung Vorwort....................................................................................................................3 1. Kapitel Das Prinzip..............................................................................................................4 2. Kapitel Schulden und Straftat............................................................................................8 3. Kapitel Zeit gewinnen.........................................................................................................9 4. Kapitel Das Geheimnis der Banken...................................................................................12 5. Kapitel Die Schwächen der Großunternehmen................................................................15 6. Kapitel So sabotieren Sie einen Inkasso-Computer........................................................17 7. Kapitel Warum Sie sich vor Briefen von Rechtsanwälten nicht fürchten müssen.......18 8. Kapitel Klage sabotieren – keine Angst vor blauen Briefen...........................................20 9. Kapitel Warum ein Urteil überhaupt nichts bedeutet.......................................................25 10. Kapitel Wirtschaftliche Immunität.....................................................................................28 11. Kapitel Keine Sorge: Sie sind kein Einzelfall....................................................................29 12. Kapitel Konkursplanung.....................................................................................................30 13. Kapitel Schulden machen...................................................................................................32 2
Einleitung Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, viele Menschen haben Schulden. Diese sind allgegenwärtig, jeden Tag. Sie machen krank, man fühlt sich schlecht, schuldig und bereut. Dabei ist es kein Verbrechen, Schulden zu haben. Wie haben Sie sich verschuldet? Sind Sie als Unternehmer gescheitert? Haben Sie Ihre Arbeitsstelle verloren? Kommen Sie Ihren Ratenzahlungsvereinbarungen nicht mehr nach? Ganz egal wie, es gibt Leute, die Ihnen das Leben schwer machen: Gläubiger. Diese haben kein Verständnis für Sie und Ihre Situation. Keinesfalls würden die mit Ihren Forderungen runtergehen, sich auf Ratenzahlungen vereinbaren, die Ihnen noch Geld zum Leben übrig lassen. Es ist Gläubigern stets egal, ob Sie morgen noch Geld für Brot und Butter haben, ob Sie ein Dach über dem Kopf haben und keine Selbstmordgedanken fassen. Doch so weit wollen wir es nicht kommen lassen! Seien Sie unbesorgt, niemand wird mehr über Ihr Leben bestimmen. Machen Sie aus dem ehemaligen Nachteil, dass Sie kein Geld mehr haben, einen Vorteil. Ich versichere Ihnen, dass das geht. Statt sich das Leben von Ihren Gläubigern schwer machen zu lassen, machen Sie jetzt Ihren Gläubigern das Leben schwer! In diesem eBook erfahren Sie einiges zu diesem Thema. Lesen Sie sich es ganz durch, wenn nötig, mehrmals – bis Sie alles verstanden haben. Es ist eine Anleitung, wie Sie sich schon bald keine Sorgen mehr machen müssen, sondern über die lachen, die Forderungen gegen Sie erheben. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und natürlich ganz viel Erfolg in Ihrem zukünftigen und besseren Leben! Herzlichst, der Autor 3
1. Kapitel Das Prinzip Eines vorweg: Gesetze dürfen Sie nicht verletzten, ganz egal, was Sie planen. Umgehen Sie Gesetze, die Sie daran hindern, Ihre Ziele zu erreichen, ohne kriminell zu werden. Wie es gemacht wird, erfahren Sie in diesem eBook. Wenn Sie einen guten Grund haben, Ihre Schulden nicht zu zahlen, erfahren Sie jetzt, wie Sie effektiv und richtig mit dieser Situation umgehen. Von der Moral müssen Sie sich von nun an verabschieden, aber das macht nichts: Sie selbst müssen für sich entscheiden, was richtig und falsch ist – am Ende kommt es schließlich auch nur auf den Blickwinkel an, aus dem man es sieht. So verdienen Banker ganz wunderbar an Schulden, die eigentlich nie wirklich zurückgezahlt, sondern nur "refinanziert" werden. Jede Bank leiht sich vereinfacht Geld gegen Minizinsen (z.B. von Ihnen Ihr Sparkontoguthaben), um es dann gegen Höchstzinsen wieder zu verleihen. Wenn Sie Ihr Sparkonto auflösen möchten, erhalten Sie in der Regel Geld ausgezahlt, das sich die Bank kurz zuvor von einem anderen Kunden geliehen hat. Würden aber alle Kunden gleichzeitig ihre Guthaben bei der Bank zurückverlangen (also Ihre Konten auflösen), wäre die Bank in den meisten Fällen gezwungen, Konkurs anzumelden. Kurz: Die Bank zahlt ihre eigene Schulden, indem sie neü Schulden macht und sich dabei noch schöne Gewinne sichert. Nun, Sie haben kein hohes Bürohaus in New York, London und Frankfurt, aber Sie können es genauso machen. Wenn keine neü Darlehen fließen, wie ständig bei Ihren Vorbildern (den Banken), dann können eben Altschulden nicht zurückgezahlt werden. Solange Sie immer legal bleiben, kann Ihnen nichts passieren. "Schulden haben" ist schließlich keine Straftat! Unterstellen wir, Sie lesen dieses eBook, weil Sie Schulden haben, die Sie nicht zu tilgen gedenken – höchstwahrscheinlich, weil Sie es nicht können. Warum das so ist, und welche Schulden das sind, ist ihre Sache. Wenn Sie allerdings einen wirklich guten Grund haben, nicht zu zahlen, z.B. die Forderung gegen Sie nicht berechtigt ist, weil Ihnen z.B. etwas geliefert wurde, das Sie nicht bestellt und bereits zurückgeschickt haben, oder eine Forderung, die auf einen nachweisbaren Fehler oder Missverständnis beruht, nutzen Sie die hier aufgezeigten Tricks nicht. Teilen Sie den selbsternannten Gläubigern mit, dass Sie nicht zahlen werden. Sollen sie doch mahnen und klagen. Wird tatsächlich wider Erwarten ein Mahnverfahren angestrengt, schalten Sie einen Anwalt ein. Die Kosten stellen Sie Ihren Gläubigern natürlich voll in Rechnung. Spätens vor Gericht klärt sich das "Missverständnis" dann auf. Sie müssen nicht persönlich vor Gericht erscheinen. Schicken Sie Ihren Anwalt. Dieses eBook ist für diejenigen Schuldner geschrieben, die ganz genau wissen, dass sie eigentlich keinen juristischen Grund haben, die Schulden nicht zu tilgen. Ihnen bleibt nur eine Möglichkeit: Sie müssen voll auf Zeit spielen. Die einzige Möglichkeit als Anfänger gegen einen erfahrenen Profi im Schach zu gewinnen, ist es, nicht, oder nur extrem langsam zu setzen, und zu hoffen, der Profi verliert inzwischen die Geduld, stirbt an einem Herzinfarkt oder beendet das Spiel aus Langeweile nicht. In allen Fällen haben Sie gewonnen. Ein einfaches Beispiel, das sich leicht auf die Situation eines Schuldners übertragen lässt. 4
Je länger ist Ihnen gelingt, Ihre Schulden nicht zu zahlen, desto näher sind Sie dem Ziel, überhaupt nicht mehr zahlen zu müssen. Als Schuldner müssen Sie solange verzögern wie nur möglich, während der Gläubiger immer wieder versuchen wird, Verzögerungen abzukürzen. In einigen Fällen gewinnen Sie so bereits nach einem kurzen Spiel: Dem Gläubiger reicht es einfach. Er hat besseres zu tun, als seine Zeit mit Mahnverfahren und Prozessen zu verschwenden, um nachher nur ein ins Nichts vollstreckbares Urteil zu erhalten. Oder Ihre Akte geht verloren, Sachbearbeiter wechseln und interessieren sich nur für ihre eigenen Fälle, der Gläubiger stirbt oder geht in den Konkurs etc. pp.: Zeit heilt alle Wunden. Oder Sie erreichen ein Unentschieden: Der Gläubiger erkennt schließlich seine Situation und ist zu einem Vergleich bereit. Sie sind Ihre Schulden los, wenn Sie z.B. 50% des ursprünglichen Betrages zahlen. Sind Sie juristisch nicht erreichbar, z.B. im Ausland, sind auch Vergleiche für 10% möglich. Was kaum jemand weiß: Selbst das deutsche Finanzamt ist zu derartigen Vergleichen bereit, wenn der Schuldner sich im Ausland befindet, und so nicht mehr juristisch unter Druck gesetzt werden kann. Sie können Ihrem Gläubiger beispielsweise gleich ein Vergleichsangebot schicken, am besten über eine Auslandsanschrift, um bereits einen exotischen juristisch unerreichbaren Standort zu suggerieren. Wie wäre es z.B. mit den Seychellen? Dazu müssen Sie selbstverständlich nicht ins Ausland reisen. Eine Auslandsanschrift, die Ihre Post entgegennimmt und weiterleitet, reicht. Sie müssen nur einen Maildropservice suchen, einfach im Internet über eine Suchmaschine (z.B. www.google.de). Kein rationaler Geschäftsmann lässt sich auf einen Kampf ein, den er nicht gewinnen kann. Eine Postkarte aus den Tropen mit einem netten Gruß wie: "Habe beschlossen, mich die nächsten Monate hier selbst zu verwirklichen. Kann den Stress gesundheitlich nicht mehr ertragen. Werde Angelegenheit bei meiner Rückkehr klären. Vielen Dank für Ihr Verständnis" ist bereits ein erster Hinweis auf den kommenden K.O.-Schlag. Der Gläubiger erkennt: Besser 10% als überhaupt kein Geld. Auf den Punkt gebracht: Sie dürfen sich nicht einschüchtern lassen. Der Gläubiger muß zermürbt werden. Sie müssen ihn langsam aushungern. Nur dann versteht er, dass ihm keine Chancen bleiben, trotz Forderung, Anwalt und Gericht. Viele irrationale Gläubiger wollen das erst nicht einsehen. Schachprofis brechen ein auswegloses Spiel ab, Amateure versuchen dagegen verzweifelt, doch noch zu gewinnen, doch gewinnen schließlich besonders hoch. Viele Gläubiger handeln emotional und sind deswegen Amateure. Wut und Rachsucht müssen erst abklingen. Mit einem kühlen Kopf lässt sich die ausweglose Situation schnell erkennen. Bleiben Sie trotz allem realistisch: Hin und wieder laden Sie einen Treffer und sind Ihre Schulden sofort los. In der Regel müssen Sie jedoch einen längeren Kampf durchstehen. Je länger Sie im Ring bleiben, desto größer sind Ihre Chancen. Vielleicht zahlen Sie irgendwann auch einmal, einen kleinen Teil, wenn Sie dann noch Geld haben. Doch dazu später mehr. Zunächst müssen Sie die Regeln dieses Spiels kennen lernen: 1. So langsam wie möglich und nur so schnell wie nötig spielen. 2. Immer schön freundlich und vor allem legal bleiben. 5
Hier einige Verzögerungstaktiken, die Sie unbedingt einhalten sollten: - Sie dürfen niemals telefonisch direkt erreichbar sein. Missverständnisse lassen sich im Gespräch zu schnell klären, Unklarheiten hinterfragen. Wenn Sie eine Sekretärin haben, sind Sie nie zu erreichen. Sollten Sie keine Sekretärin haben, aber auf ein Telefon angewiesen sein, schalten Sie den Anrufbeantworter ein, oder noch besser, legen Sie Ihr Fax auf den Telefonanschluss und besorgen Sie sich anonym ein Handy mit neür Nummer oder ein Voicemail. Ist kein Telefon mehr nötig: Vergessen Sie einfach die Telefonrechnung zu zahlen, es wird dann automatisch abgeschaltet. - Sollte Sie ein Gläubiger trotzdem einmal telefonisch oder persönlich antreffen, verweigern Sie freundlich jede Stellungnahme mit einem Hinweis auf Ihren Anwalt: "Ich würde das Ganze gerne schnell aufklären, aber mein Anwalt hat mich dringend vor mündlichen Absprachen gewarnt, da diese vor Gericht oft nicht mehr nachweisbar sind. Wir würden den Fall durch unser Gespräch und einem so immer möglichen späteren Disput, wer was wann angeblich gesagt hat, und was nicht, nur noch mehr verkomplizieren. Und das ist doch nicht in unserem Interesse. Ich muss das Gespräch daher hier bereits abbrechen. Danke für Ihren Anruf". Ob Sie einen Anwalt haben oder nicht, ist zweitrangig, da Ihnen ein guter Anwalt ähnliches raten würde. - Korrespondieren Sie grundsätzlich nur über ein Postfach oder über ein Maildrop/Büroservice (siehe weiter vorn). Ihr Gläubiger muss nicht unbedingt wissen, wo Sie sich derzeit aufhalten. - Reagieren Sie auf Schreiben Ihrer Gläubiger erst zum letztmöglichen Zeitpunkt, aber immer noch pünktlich genug, um keine offiziellen Fristen zu verletzen. Sind keine Fristen gesetzt, macht es keinen Unterschied, ob Sie die Briefe in einer Woche oder in einem Monat beantworten. Sie sind eben nicht so schnell. - Verletzen Sie keine juristisch relevanten Fristen (Einspruchsfristen etc.). Wenn Ihr Einspruch am 30. beim Gericht sein muss, sollte er auch am 30. beim Gericht sein, aber auch nicht vor dem 29.! - Antworten Sie niemals direkt. Machen Sie es wie die Politiker. Weichen Sie aus, verschleiern, abstrahieren, verwirren Sie und füllen Sie lange Seiten mit Ihren Stellungnahmen. Warum? Irgendjemand muss sich schließlich mit Ihrem Blabla beschäftigen, Unklarheiten hinterfragen, mögliche Missverständnisse aufklären, Ihnen folglich nochmals schreiben. Sie antworten wieder wie oben, ausweichend, kompliziert, chaotisch. Das ist eben Ihr Schreibstil, sorry... Aber damit gewinnen Sie Zeit und machen Ihrem Gläubiger Arbeit. 6
Warum Sie immer freundlich bleiben müssen: Wie fast überall, ist es immer das Beste ruhig zu bleiben. Soll Ihr Gegenüber doch die Beherrschung verlieren, gilt es: "Wer schreit, hat immer Unrecht!" Als Schuldner ist Freundlichkeit nicht nur der gute Umgangston, sondern Imperativ, denn: Je freundlicher Sie sich verhalten (aber trotzdem keinen Pfennig zahlen), desto aggressiver wird der Gläubiger. Wer aggressiv wird, handelt nicht mehr rational und macht Fehler. Diese Fehler können Sie nutzen. Ihre Korrespondenz sollte daher immer einen Hinweis auf "Ihren guten Willen" enthalten. Wollen Sie Ihren Gläubiger wirklich zur Weisglut bringen, macht sich nach 38 Monaten Verzögerungstaktik, Hin und Her, Blabla und Chaos etc. auch ein Satz wie "so möchte ich unbedingt hervorheben, dass ich keinesfalls den Eindruck hinterlassen möchte, die Angelegenheit zu verzögern. Ich möchte nichts dringender, als das Missverständnis endlich aufzuklären und so schnell wie möglich zu einem für beide Parteien akzeptablen Abschluss zu bringen." Logisch: Der Gläubiger oder sein Sachbearbeiter muss erst wieder ermitteln, um welches "Missverständnis" Sie sich hier beziehen, da Sie leider versehentlich einen Bezug vergessen haben... Auch sehr freundlich ist es nach Monaten der Verzögerung höflich darauf hinzuweisen: "Ich möchte die Angelegenheit endlich zu einem Abschluss bringen, und bitte Sie, mir ein akzeptables Vergleichsangebot zu machen". Der Gläubiger atmet auf. Endlich Licht am Ende des Tunnels. Wenn er dann ein akzeptables Angebot schickt, z.B. 50%, retournieren Sie das Original mit dem handschriftlichen Hinweis "Das ist doch sicher nicht erst gemeint" nach den üblichen Wochen "Bedenkzeit". Eine Kopie bleibt in Ihren Unterlagen. Ihr Gläubiger begeht jetzt wahrscheinlich seinen ersten Fehler: Er nimmt die Sache persönlich. Er fühlt sich persönlich angegriffen, verar...t. Er schreit nach Rache. Er verflucht Sie. Unter Umständen schreibt er einen emotionsgeladenen Brief, in dem er Sie beleidigt, eine Straftat unterstellt, nötigt etc. Dies gibt Ihnen tolle Munition für einen Gegenangriff mit eventüller Schadensersatzforderung, die juristisch natürlich nicht haltbar ist, aber wieder Verwirrung stiftet und Zeit gewinnt, z.B.. "Wenn ich Ihre Forderung von Euro 55.000 gegen meinem Schadenersatzanspruch von Euro 60.000 wegen Beleidigung und Nötigung Ihres Mitarbeiters Herrn Müller vom soundsovielten gutwillig aufrechne, schulden Sie mir Euro 5.000. Ich schulde Ihnen nichts. Wenn Sie diesen Betrag innerhalb von 14 begleichen, betrachte ich die Angelegenheit als erledigt." Ein derartiges Schreiben, dem natürlich noch Rechnung, Erinnerungsschreiben und Mahnungen über Euro 60.000 plus Gebühren folgen, wird das jeder Sachbearbeiter zunächst an die Rechtsabteilung weiterleiten, die wiederum erst Mitarbeiter Müller zur Sache befragen muss, der vielleicht gerade Urlaub ist, um erst dann entsprechend antworten zu können. Die Rechtsabteilung wird natürlich Ihre Schadenersatzforderung für nichtig erklären. Das sichert Ihnen die Möglichkeit, zu protestieren und sich nun ausgiebig wegen der "Straftaten von Herrn Müller" zu streiten, die zunächst geklärt werden müssen, bevor sich weiter mit der anderen Angelegenheit (Ihren Schulden) befasst werden kann..... Alleine die schlechte Kinderstube von Herrn Müller dürfte Ihnen so weitere sechs bis acht Monate Zeitgewinn sichern. 7
2. Kapitel Schulden und Straftat Keine Sorge: Wegen Schulden geht heutzutage niemand mehr in den Bau. Schuldner sein ist kein Straftatbestand. Solange Ihnen kein Konkurs oder eine persönliche Zahlungsunfähigkeit droht, kann Ihnen nichts passieren. Selbst dann können Sie nur einen Straftatbestand erfüllen, wenn Sie: 1. einen Meineid leisten oder eine Falsche Versicherung an Eides Statt ("Offenbarungseid") abgeben oder 2. bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit / Konkurs Vermögenswerte beiseite schaffen oder verheimlichen. Wenn Sie nur lügen, z.B. dass Sie nicht zahlen können, weil die Oma krank ist, obwohl Sie keine Oma mehr haben, ist das nicht strafbar. Wenn Sie dagegen falsche Angaben gemacht haben, als Sie das Darlehen beantragt haben, ist das Betrug, hier Kreditbetrug, und selbstverständlich strafbar. Auch ist es strafbar, wenn Sie zur Eidesstattlichen Versicherung gezwungen werden und in dieser angeben, über kein Vermögen zu verfügen, obwohl auf den Cayman Inseln ein paar Hunderttausender auf Sie warten. Nicht strafbar ist es, Vermögenswerte beliebig abzusichern, zu übertragen, zu verkaufen und zu verschenken, auch auf ausländische Firmen oder Ihre Frau, wenn es Ihrem Unternehmen oder Ihnen noch finanziell gut geht. Erst, wenn Sie Kenntnis von Ihrer (drohenden) Zahlungsunfähigkeit haben, dürfen Sie kein Vermögen mehr verschieben. In jedem Fall gilt: Um Sie strafrechtlich verurteilen zu können, muss Ihnen eine Straftat bewiesen werden, d.h. es muss bewiesen werden, dass Sie von Ihrem drohenden Konkurs wussten, als Sie Ihr Vermögen verschoben haben. Ein Verdacht reicht (bisher noch) nicht aus (dazu später mehr). Außerdem müssen Sie sich noch in dem Rechtsbereich befinden, für den das Gericht zuständig ist (z.B. Deutschland). Wenn Sie Ihr Vermögen schnell in die Schweiz verschieben, es hier in Tafelpapiere drehen, die Dokumente in den Bahamas im Safe verstecken, um dann in der Karibik Sonne, Strand und süße Senoritas zu genießen, sind Sie nicht mehr greifbar. Das Vermögen ist - genau wie Sie - verschwunden. Um jetzt eine Straftat zu unterstellen, müsste Ihnen bewiesen werden, dass Sie vom drohenden Konkurs wussten, und nicht nur "genug von dem ganzen Stress" hatten. Dies ist aber solange unmöglich, wie Sie nicht zur Sache vernommen werden können, oder entsprechende Dokumente gefunden werden. Sie können aber nicht vernommen werden, wenn Sie sich nicht im Rechtsbereich aufhalten. Und: Sie können nicht gezwungen werden, in den Rechtsbereich zurückzukehren, solange keine ernsthafte Straftat bewiesen werden kann und ein Auslieferungsabkommen existiert (auch hierzu später mehr). Wie Sie es auch drehen, es gilt immer: Je größer der Zeitraum zwischen Vermögensabsicherung und Konkurs, desto weniger wirksam lässt sich eine Straftat unterstellen. Sie müssen also zunächst Zeit gewinnen. Und darum geht es detailliert im nächsten Kapitel. 8
3. Kapitel Zeit gewinnen Beim Schach hat Ihr Gegner mehrere Eröffnungsmöglichkeiten. Einem Gläubiger bleibt dagegen nur ein Zug: Er muss und wird Sie direkt zur Zahlung auffordern. Anhängig davon, wie lange Sie seine Rechnungen schon missachtet haben, ist die Aufforderung noch freundlich, bestimmt sachlich oder bereits am Rande der Hysterie. Spätestens jetzt muss jeder persönliche Kontakt unmöglich gemacht werden (siehe vorne). Sie sind grundsätzlich nur schriftlich zu erreichen. Gleichzeitig darf die Zahlungsaufforderung nicht einfach ignoriert werden. Spätestens nach der ersten "Erinnerung" an die Rechnung vom soundsovielten muss Ihre Strategie einsetzen. Wenn Sie ihn einfach ignorieren, werden Sie quasi automatisch mit einem gerichtlichen Mahnverfahren konfrontiert (das Sie nicht gewinnen können, da Ihnen ein juristischer Grund fehlt). Ein Mahnverfahren führt das Spiel zu schnell zum Verlust. Es muss daher möglichst lange herausgezögert werden. Natürlich gibt es aber auch Möglichkeiten, sich vor einem Mahnverfahren zu schützen, indem Sie die Zustellung des gefürchteten blaün Briefes unmöglich machen (dazu später mehr). Lange bevor es also zu einem gerichtlichen Mahnverfahren kommen kann, setzt Ihre Strategie an. Sie besteht aus vier wichtigen Teilstrategien: - abstreiten - verwirren - versprechen - Ratenzahlung Abstreiten: Sollte Sie einen juristisch fundierten Grund haben, nicht zahlen zu müssen, und sollte er noch so wage sein, ist der Zeitpunkt gekommen, ihn zu formulieren. Die üblichen "Einreden" sind z.B. der Hinweis auf einen Mangel, den Sie auch (fernmündlich) erwähnt hatten, der aber nie behoben worden ist (Produkt A nie bestellt, sondern Produkt B, Produkt wegen blabla nicht zu gebrauchen, bestellte Lieferung nie erhalten, Werbung verspricht etwas ganz anderes etc.). In jedem Fall hatten Sie bereits (fernmündlich) um Richtigstellung gebeten. Nichts ist passiert und Sie werden langsam saür. Die Schmerzgrenze ist erreicht. Ihnen reicht es jetzt aber wirklich. Was für eine Unverschämtheit.... Eine Zahlung, wenn überhaupt rechtens, ist erst nach der Lösung des Problems möglich. Verwirren: Da Sie eigentlich keinen echten Grund haben, nicht zu zahlen, führt Ihre freundliche Einrede beim Gläubiger bereits zur Verwirrung. Er muss sich mit der Angelegenheit befassen, Unterlagen überprüfen, Arbeit investieren. Das kostet Zeit. Solange Ihr Gläubiger keine Stellung zu Ihrer Einrede genommen hat, retournieren Sie seine "Erinnerungsschreiben" mit dem Hinweis auf Ihre Einrede. Sollte der Gläubiger Ihre Einrede dann als unbegründet zurückweisen, können Sie diese "Absage" in Frage stellen und sich so schön weiter streiten. Jede "Erinnerung" wird so bis "zur Klärung der Angelegenheit" mit einem handschriftlich "siehe mein Schreiben vom XY" kommentarlos retourniert. Hierzu gehört es natürlich auch, auf Schreiben zu verweisen, die überhaupt nicht existieren. Der Gläubiger sucht so verzweifelt nach dem "Schreiben vom 12.12.", obwohl Sie dieses nie geschrieben haben. Er muss Ihnen wiederum mitteilen, dass ein Schreiben vom 12.12. nicht existiert. Sie könnten dann behaupten, er müsse das Schreiben wohl verloren haben. Kein
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Wunder, dass in diesem Chaos nicht klar zu erkennen ist, wie sehr Sie doch im Recht sind. Wochen später entschuldigen Sie sich dann mit einem "Entschulden Sie bitte, mein Schreiben vom XY bezog sich nicht auf das vom 12.12., sondern auf die Korrespondenz vom 10.12.". Das Schreiben vom 10.12. existiert dabei tatsächlich, hat aber mit der Angelegenheit nichts zu tun... Profis berufen sich so auch auf "Einschreiben", die nicht existieren oder per normaler Post ausgeliefert worden sind. Wenn der Gläubiger behauptet, kein Einschreiben erhalten zu haben, müssen zunächst angebliche "Nachforschungsanträge" gestellt werden, die sich wiederum Wochen hinziehen. Echte Einschreibequittungen, die zu tatsächlichen Nachforschungsaufträgen der Post führen, lassen sich beschaffen, indem entweder leere oder "versehentlich" falsch adressierte Umschläge verschickt werden. Wenn Sie die Einschreibequittung vorab selber ausfüllen, fällt glücklicherweise kaum einem Postbeamten ein "versehentlich" eingeschlichener Schreibfehler (z.B. falsche Hausnummer, falsche Postleitzahl) in der Anschrift auf. Das Einschreiben wird Ihnen als "unzustellbar" zurückgeschickt. Sie haben aber trotzdem eine "offizielle Einschreibenquittung als Beweis". Oder Ihre "Einschreiben" enthalten Kopien bereits erhaltener Korrespondenz, in keinem Fall aber den "Einschreibebrief vom 12.12.", auf den Sie sich ständig beziehen. Logisch, nach einigen Monaten folgt immer Ihre Entschuldigung und Richtigstellung. "Entschulden Sie, das Original war zwischen meine psychiatrischen Gutachten gerutscht und wurde erst jetzt bei meinem letzten Besuch in der Klinik wieder entdeckt". Auch effektiv ist es, sich auf besondere Vereinbarungen mit einem Angestellten der Gläubigerfirma zu berufen, der entweder nie oder nicht mehr für die Firma arbeitet. Sie können sich so z.B. auf die Zusage von Geschäftsführungsassistent Dr. Mahlberg beziehen, der Ihnen doch ein Zahlungsziel von 36 Monaten zugesichert hatte. Ihr Gläubiger muss wieder ermitteln, ob, wann und wo Dr. Mahlberg tätig war. Wenn er Sie um eine Kopie dieser Zusage bittet, kontern Sie mit einem "Sie wissen ganz genau, um was es sich handelt". Natürlich stellen Sie dann ggf. nach Wochen und "nach erneuter Durchsicht Ihrer Unterlagen" wieder fest, dass der erwähnte Mahlberg tatsächlich für eine andere Firma tätig war, und Sie irrtümlich die Vereinbarungen verwechselt hatten (siehe "Die Schwächen der Großunternehmen" - folgt). Wenn Ihr Gläubiger noch immer weiterspielen, aber nicht mehr nach Ihrer Pfeife tanzen möchte möchte, wird es Zeit für Versprechungen. Versprechen schaffen Hoffnung. Hoffnung bedeutet Zeitgewinn. Solange der Gläubiger noch die Illusion hat, doch noch an sein Geld zu kommen, wird er auf gerichtliche Maßnahmen verzichten. Denn die kosten ihm erst einmal wieder Geld, das Ihnen zwar in Rechnung gestellt wird, was aber nur wenig bringt, wenn Sie Rechnungen nicht zahlen. Sie müssen diese Illusion erhalten. Erkennen Sie Ihre (obigen) Irrtümer an, bitten Sie freundlich um Entschuldigung. Schreiben Sie, wie Sie bald wieder zu Geld kommen werden, und wie Sie ihn dann sofort zahlen werden - mit einem Bonus als Danke Schön für das gezeigte Verständnis. Alles nur eine Frage der Zeit (na, logisch!). Nur jetzt, jetzt im Moment fehlt Ihnen eben die Liquidität. Wie gerne würden Sie die Angelegenheit endlich zu Ende bringen und alle Ansprüche befriedigen... Ratenzahlung: Wenn auch Ihre leeren Versprechungen nicht mehr ziehen, machen Sie ihm ein freiwilliges Angebot, um Ihren guten Willen unter Beweis zu stellen: Schreiben Sie ihm, warum Sie zahlen wollen, aber im Moment nicht können, aber wirklich bemüht sind, zu zahlen. Die alte Leier. Aber: Jetzt könnten Sie die Rechnung in Raten zahlen, z.B. Euro 20 pro Monat. Legen Sie Ihrem Schreiben die erste Rate unaufgefordert bei. Ihr Gläubiger wird jetzt extra kritisch auf die versprochene zweite Rate warten. Sie schicken Sie ihm pünktlich. Genau so die dritte oder vierte. Sie kaufen sich für Euro 20 je einen Monat Zeit. Zeit, die Sie - wie noch im Kapitel Konkurs genau erklärt - dringend benötigen. Nicht umsonst heißt es: Zeit ist Geld. Euro 20 für einen Monat. Unter Umständen lässt sich aus der de facto akzeptierten Ratenzahlung ein Anspruch Ihrerseits auf die Ratenzahlung ableiten, das heißt der Gläubiger kann nicht mehr das gesamte Schuldenvolumen einklagen, sondern nur noch überfällige Raten. 10
Aber Sie sind nicht so. Sie möchten überhaupt nicht zahlen. Okay, Sie zahlen drei Raten pünktlich. Die vierte kommt verspätet, die fünfte noch später und die sechste bleibt ganz aus. Sie haben so wieder Zeit, um auf das freundliche Erinnerungsschreiben zu warten, um sich dann wieder zu entschuldigen und eine weitere Rate beizulegen. Bald weiß niemand mehr, wann welche Rate gezahlt wurde. Sie könnten z.B. behaupten, nicht zwei, sondern nur eine Rate im Rückstand zu sein (siehe: Verwirrung). Wenn Ihnen die Rate dann zu hoch sein sollte, könnten Sie den Gläubiger ggf. auf die Hälfte runterhandeln. "10 Euro, aber garantiert pünktlich..." Wie oben schon angedeutet, ist der Gläubiger unter Umständen sogar zufrieden, wenn Sie pünktlich Ihre Raten zahlen. Wenn es sich lohnt (Zeitgewinn), zahlen Sie diese Raten pünktlich. Dies ist insbesondere bei Bankschulden fast immer der Fall. Warum Banken eigentlich nicht an der schnellen Tilgung Ihrer Schulden interessiert sind, sondern an möglichst vielen Ratenzahlungen, lesen Sie im folgenden Exkurs, dem 10. Kapitel: „Das Geheimnis der Banken“. 11
4. Kapitel Das Geheimnis der Banken Wenn Sie denken, Banken sind vor allem daran interessiert, Darlehen getilgt zu bekommen, also ihre Schulden zu kassieren, irren Sie sich. Wenn die Bank Ihre Schulden kassiert hat, und Ihre Außenstände somit getilgt sind, macht die Bank kein Geschäft mehr. Es muss ein neüs Darlehen "verkauft" werden, das heißt neü kreditwürdige Schuldner müssen gefunden, neü Anträge müssen geprüft werden etc., denn nur, wenn die Bank auch hochverzinsliche Darlehen vergibt, macht sie Gewinn. Die Bank ist daher vielmehr daran interessiert, bereits platzierte Darlehen möglichst lange zu strecken, selbstverständlich immer unter der Berechnung von Zinsen, Strafzinsen etc. Das beste Beispiel sind Kreditkarten, die ständig alte Schulden unter Höchstzinsen und Zinseszinsen mitschleppen: Die vereinbarten monatlichen Tilgungsraten reduzieren kaum mehr das Schuldenvolumen. Wichtig ist nur, dass das Darlehen regelmäßig verzinst und getilgt wird, es sich also um ein "performing"-Darlehen handelt, der Kredit "gut" ist, im Gegensatz zu einem "non-performing"-Darlehen. Ein "non-performing"-Darlehen ist ein Darlehen, bei dem kaum noch Aussicht auf Tilgung besteht. Es wird zwar weiterhin verzinst, aber da keine Zahlungen mehr fließen, muss es als "non performing" gewertet werden. Der Unterschied zwischen "performing" und "non-performing" ist das große Geheimnis der Bank. Der Schuldner soll diesen Unterschied nach Möglichkeit nicht kennen. Sind die Hintergründe einmal bekannt, können sie von Ihnen und anderen Bankkunden rücksichtslos ausgenutzt werden. Hier sind sie: Eine Bank leiht sich ständig Geld vom Kunden (sie nennt es nur anders). Das sind Ihre Kontoguthaben, Sparbriefe und Festgelder etc., eben Ihr Vermögen bei der Bank. Da Sie dieses Vermögen der Bank zur Verfügung stellen, erhalten Sie Zinsen, Renditen, Kursgewinne etc. Die Bank nutzt diese Vermögenswerte, insbesondere Ihre Guthaben, und verleiht sie hochverzinslich als "Darlehen" an Dritte oder investiert sie. Die Zinsdifferenz zwischen Ihren Guthabenzinsen und den Darlehenzinsen (in der Regel 2-3%) ist der Gewinn der Bank. Banken dürfen nun abhängig von örtlichen Bankgesetzen ein Mehrfaches (i.d.R. das fünf bis sechsfache) der "eigenen" Vermögenswerte (hierzu gehören auch Ihre Guthaben bei der Bank) als Darlehen ausgeben. Die Differenz leiht sich die Bank selber preiswert von anderen Banken oder der Zentralbank. Je mehr Vermögenswerte die Bank gegenüber anderen Banken und der Zentralbank vorweisen kann, desto mehr Geld kann sie somit hochverzinslich verleihen. Je mehr sie verleiht, desto größer ist der Gewinn. Und jetzt wird es interessant: 1.) Solange Ihr Darlehen als "performing" gewertet werden kann, ist das Darlehen als Forderung ein Vermögenswert. Und wie oben gesehen, können Vermögenswerte, insbesondere Forderungen, beliehen werden, d.h. Ihr Darlehen kann refinanziert werden, die Bank bekommt weitere Liquidität, die sie teür verleihen kann. 2.) Sobald Sie Ihr Darlehen nicht mehr tilgen (können), und das auch noch schriftlich bestätigen, ist das Darlehen "non-performing", d.h. kein Vermögenswert mehr, eine wahrscheinlich "nicht mehr eintreibbare" Forderung, die nicht mehr hoch beliehen werden kann. Selbstverständlich ist die Bank nicht alleine von Ihrem Darlehen abhängig. Aber Ihr Darlehen ist Teil eines Darlehenportefeuilles (Paket). Der Wert dieses Portefeuille ist abhängig vom Wert der einzelnen Darlehen. Je mehr Darlehen also von "performing" nach "non-performing" abrutschen, desto 12
geringer ist der Wert des Darlehenportefeuille, und damit der Vermögenswert der Bank. 3.) Sollten Sie Konkurs anmelden, und über keine Sicherheiten verfügen, kann das Darlehen also ganz sicher nicht mehr getilgt werden, muss es die Bank als Verlust abschreiben, d.h. es reduziert die anderen Vermögenswerte, und damit die Basis der Bank, sich selber preiswert Geld zu leihen, um dieses mit Gewinn zu verleihen. Daraus folgt: Die Bank ist vor allem daran interessiert, dass Ihr Darlehen weiterhin als "performing" gewertet werden kann, es also getilgt und verzinst wird. Die Höhe der Tilgung ist eigentlich nebensächlich. Nicht umsonst erhalten z.B. Grosschuldner und Dritte Welt Nationen immer wieder frische Darlehen, meistens nur, um alte Darlehen zu tilgen und weiterhin regelmäßig verzinsen zu können. Würden die Schuldner keine frische Liquidität erhalten (in der Regel Steüreinnahmen der Industrienationen, die großzügig vom Internationalen Währungsfonds verteilt werden, oder Einnahmen aus de facto wertlosen Anleihen, die an naive Kapitalanleger verscherbelt werden) bricht das Kartenhaus voller heißer Luft zusammen. Alle Forderungen müssten plötzlich als Verlust abgeschrieben werden. Diese Verluste würden wiederum zu einem Konkurs der kreditgebenden Banken und somit zu zahlreichen Folgekonkursen führen. Wie heißt es so schön: Wenn Du der Bank Euro 1.000.000 schuldest, gehörst Du der Bank. Wenn Du der Bank allerdings Euro 100.000.000 schuldest, kontrollierst Du die Bank (mit anderen Worten: bekommst immer wieder frische Liquidität) Solange Sie auch nur einen geringen Betrag tilgen, ist die Bank daher insgeheim zufrieden (obwohl sie offiziell immer höhere Raten verlangen wird). Ihre Schulden wachsen zwar in der Zinseszinsspirale auf eine unglaubliche Höhe an, aber was stört es Sie ? - Sie haben ohnehin keine Hoffnung, Ihre Schulden jemals vollständig tilgen zu können. Wenn Sie eine Eidesstattliche Versicherung noch scheün, Ihnen aber Ihre monatlichen Raten zu hoch erscheinen, schreiben Sie Ihrer Bank. Erklären Sie, dass Sie im Moment nicht in der Lage sind, diese Raten pünktlich zahlen zu können, und so keine andere Möglichkeit sehen, als eine Eidesstattliche Versicherung abzulegen, sprich: Die Schulden mit einem Schlag loszuwerden und die Bank im Regen stehen zu lassen. Diesen Gedanken schreiben Sie natürlich nicht. Sie deuten die EV an, weisen dann aber daraufhin, dass Sie durchaus in der Lage sind, weiterhin jeden Monat z.B. Euro 10 abzuzahlen, auch, um keinen Zweifel an Ihrem guten Willen aufkommen zu lassen. Die Bank weiß natürlich nicht, dass Sie wissen, dass das Darlehen selbst mit Euro 10 - Rate im Monat unter Umständen noch immer "performing" sein kann, die Euro 10 Rate also in jedem Fall genau dem Interesse der Bank entspricht, während eine Eidesstattliche Versicherung für die Bank nur Chaos und Verlust bedeutet, und so, wenn das Volumen hoch genug ist, zu Karrierestop und Entlassungen der verantwortlichen Angestellten. Die Bank wird sich also nach einigen Wochen hin- und her auf die niedrige Rate einlassen. Diese Rate zahlen Sie solange sie können/möchten. Gelegentliche Anfragen der Bank können Sie freundlich mit dem Hinweis beantworten, schon mehr zahlen zu wollen, aber im Moment nicht zu können. Sie glauben schon, dass es in der Zukunft besser wird etc. In keinem Fall dürfen Sie hier aber konkret werden oder etwa ein Datum nennen, auf das man Sie später festnageln kann. Immer schön freundlich Wischi-Waschi. Wenn Sie über keine Sicherheiten verfügen, können Sie dieses Spielchen bis in alle Ewigkeit weiterspielen. Die Bank hat keine andere Möglichkeit als hoffnungsvoll zu warten. Eine Eidesstattliche Versicherung Ihrerseits ist ein Verlust für die Bank. Ihre (geringen) Ratenzahlungen
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erhalten dagegen die Illusion, dass die Darlehensforderung gegen Sie weiterhin ein Vermögenswert für die Bank ist. Wenn Sie dagegen über Sicherheiten und andere Vermögenswerte verfügen, nützen Ihnen Ihre Drohungen nicht viel. Die Bank wird beim ersten Verdacht auf eine Zahlungskrise versuchen, so schnell wie möglich eine Zwangsvollstreckung einzuleiten. Leider sind viele Bankangestellte keine rationalen Menschen. Während das obere Management selbstverständlich das Geheimnis kennt und "gutgläubig" zur Refinanzierung nutzt ("wir konnten schließlich nicht wissen, dass der Schuldner kurz vor dem Konkurs stand"), sind untere Chargen oft ignorant. Das obere Management kann schlecht kleine Filialleiter und andere Angestellte auf die "gutgläubige" Refinanzierungspraxis der Spitze hinweisen, und so mehr oder weniger einen Betrug eingestehen (schlechte Forderungen werden als "gut" verkauft/refinanziert, natürlich nur, weil man es nicht besser wissen konnte). Solange also niemand offiziell etwas Gegenteiliges wissen kann ("wieso der zahlt doch regelmäßig seine Raten.."), sind die Forderungen eben "gut" und damit ist auch eine Refinanzierung möglich. Sie werden so also u.U. von einem kleinen Filialleiter gegen das eigentliche Interesse der Bank in den Konkurs getrieben. Wenn Sie dagegen über Sicherheiten und andere Vermögenswerte verfügen, wird die Bank versuchen, so schnell wie möglich eine Zwangsvollstreckung einzuleiten, um so Verluste bei einer späteren unausweichlichen Zahlungsunfähigkeit so gering wie möglich zu halten, und natürlich auch, um anderen Gläubigern voraus zu sein. 14
5. Kapitel Die Schwächen der Großunternehmen Die Schwächen Ihres Gegners sind Ihr Vorteil. Die meisten Gläubiger sind keine Menschen, sondern anonyme Systeme und Großunternehmen, die ihre Forderungen von Computern und Lohnsklaven eintreiben lassen. Die Lohnsklaven, meistens Büroangestellte, dürfen die Computer bedienen, also blind mit Daten füttern. Entscheidungen werden nicht getroffen. Die Motivation, ausgerechnet Ihre Schulden einzutreiben, ist gering, solange niemand Ihren Fall persönlich nimmt. Aber selbst dann ist er an feste Regeln gebunden, die er, der Lohnsklave, ganz sicher nicht überschreiten wird. Wozu auch? Das Gehalt fließt solange die Zeit im Büro abgesessen wird. Wenn Ihr Fall zu kompliziert wird, wird er liegengelassen oder vielleicht auch weitergeleitet (an einen anderen Lohnsklaven). Weil es am Ende die Masse macht, wird sich eben leichteren Fällen gewidmet. Unsere vier Standardstrategien: abstreiten, verwirren, versprechen, Ratenzahlung, funktionieren daher am besten bei Großunternehmen mit ihren Computern und desinteressierten Angestellten: Wenn Sie zum Beispiel Ihrem Bäcker erklären wollen, Sie werden die Brötchen nicht zahlen, weil ein Brötchen vor drei Wochen nicht mehr frisch gewesen ist, wird man Sie mitleidig anschaün, und Ihnen ein Extrabrötchen kostenlos in die Tüte stecken. Beim nächsten Versuch sich um die Bezahlung zu drücken, fliegen Sie bereits aus dem Laden. Warum? Weil hier Entscheidungsträger und Gläubiger identisch sind. In einem Großunternehmen sind Gläubiger, Entscheidungsträger und Lohnsklave verschiedene Personen mit verschiedenen Interessen. Der Lohnsklave will sich möglichst wenig Arbeit machen, der Entscheidungsträger will keine falsche Entscheidungen treffen (also am besten überhaupt keine) und nur der Gläubiger, das Unternehmen, will wirklich Ihr Geld. Das Unternehmen gehört aber wiederum Hunderten von Aktionären, die Sie nicht kennen und von Ihren Schulden nichts wissen. Bedingt durch seine Struktur kann ein Unternehmen keine großen Tricks und Abkürzungen fahren, wie beispielsweise Ihr Bäcker an der Ecke. Das Unternehmen wüsste überhaupt nicht wo und wie das Extrabrötchen jetzt gebucht werden muss, damit später die Abrechnung noch stimmt. Also gibt es kein Extrabrötchen, sprich schnelle, unkomplizierte Lösungen. Alles muss schön den Regeln entsprechen. Viel wichtiger als Ihre Schulden ist es für die Angestellten schließlich, keinen Fehler zu machen, der sich negativ auf die Karriere auswirken könnte. Und Eigeninitiative oder ein Trick, mit dem Ihre Schulden kassiert werden könnten, der aber auch nur 0.000001% Risiko bedeutet, wird nicht gefahren, ganz einfach, weil der Erfolg nicht honoriert wird, ein Misserfolg (Risikofall trifft ein) aber den so wichtigen Job kosten kann. Was immer Sie auch abstreiten und behaupten werden, und sei es noch so wild, muss geprüft werden. Wird es nicht geprüft, könnte sich die Behauptung bei einem späteren Gerichtsverfahren als Tatsache herausstellen, und den ganzen Fall sabotieren (=schlecht für die Karriere des zuständigen Lohnsklaven). Wenn Sie jetzt ständig verwirren, wird es erst richtig spannend: Das System des Grossunternehmens ist einfach nicht auf freundliche Menschen wie Sie eingestellt. Es wird eine Rechnung geschrieben, erinnert, gemahnt, gedroht, gemahnt und dann geht der Fall zur Rechtsabteilung und vors Gericht. Wenn Sie jetzt plötzlich die Vereinbarung mit Dr. Mahlberg (siehe oben) ins Spiel bringen, nur um sich dann nach Wochen zu entschuldigen, blockieren Sie die sich sonst so automatisch drehenden Zahnrädchen. Sie werden daher aus dem üblichen Prozess herausgenommen. Der Lohnsklave widmet sich einfacheren Fällen. Unter Umständen wird auch etwas übersehen und Ihre Schuld tatsächlich als fehlerhaft gestrichen. Damit ist der Fall dann wenigstens endlich vom Schreibtisch... 15
Recht effektiv lässt sich ein Grossunternehmen auch durch Scheckzahlung verwirren, sprich: nicht ganz korrekte Schecks, die zur scheinbaren Zahlung eingereicht werden. Sie könnten z.B. die Unterschrift vergessen, den Scheck versehentlich drei Jahre vordatieren, verschiedene Beträge angeben, z.B. in Wort Euro 1.210 in Zahl Euro 1200, natürlich alles immer mit dem freundlichen Begleitbrief mit dem guten Willen und der schnellen Abwicklungsabsicht. Warum? - Weil Ihre Akte dann von der "Rechtsabteilung" an die "Inkasso-Abteilung" zurückgereicht wird, nur um dann an "Finanzen" weitergeleitet zu werden. Spätestens die Bank erkennt dann den Irrtum und der Scheck wird als "ungültig" retourniert. Ihre Akte geht wieder an Inkasso. Inkasso schreibt Ihnen einen Brief und weist Sie auf den Irrtum hin. Dann folgt die Erinnerung, dann die Mahnung, und so landet Ihre Akte wieder bei der Rechtsabteilung. Mit ein bisschen Glück und Timing zieht sich dieses Manöver über mindestens drei Monate hin. Nicht vergessen: Sie beantworten Korrespondenz so langsam wie möglich, aber so schnell wie nötig. Noch verwirrender ist das Spiel, wenn Sie dem Gläubiger nach circa sechs Wochen schreiben, und ihn auf Ihren versehentlich fehlerhaften Scheck aufmerksam machen. Sie entschuldigen sich und legen einen neün Scheck bei, selbstverständlich auch fehlerhaft. Der Fehler sollte allerdings ein anderer sein. Nach wiederum sechs Wochen entschuldigen Sie sich wieder, und legen einen fehlerfreien Scheck bei. Der platzt jetzt natürlich, aber bevor es soweit ist, weisen Sie das Unternehmen freundlichst darauf hin, Sie haben leider vergessen, dass Ihr Konto derzeit keine ausreichende Deckung aufweist. Aber Sie werden natürlich zahlen - wenn gewünscht per Überweisung - sobald Sie wieder über Guthaben verfügen... wahrscheinlich schon nächste Woche. Sie können natürlich erst überweisen, wenn das Unternehmen Ihnen diese Zahlungsform ausdrücklich bestätigt hat. Sie wollen schließlich keine unnötige Verwirrung stiften. Und dann fehlt noch die Kontonummer...ist das auch die Richtige? Sie hätten in der Zeitung gelesen, dass Unternehmen wäre von den Amerikanern aufgekauft worden. Sollen Sie das Geld jetzt besser gleich in die USA schicken...? Natürlich funktionieren diese Tricks nicht, wenn Ihr Gläubiger ein Mensch ist. Jeder Geschäftsmann riecht den Braten sofort nach dem ersten fehlerhaften Scheck, reißt die vorgeschriebenen Fristen ab und klagt. Aber Grossunternehmen sind keine Menschen, sondern bürokratische Systeme. Ihre Akte geht von Lohnsklaven zu Lohnsklaven, und wenn sie nur lange genug auf Reisen ist, geht dann vielleicht auch etwas verloren, das dann zwecks weiterer Verwirrung ausgenutzt werden kann ("Schreiben vom 12.12." – siehe oben). Während jeder menschliche Gläubiger Ihren Versprechungen nicht mehr glauben wird als den Wahlreden von Politikern, und sich nicht von Ihren Leidensgeschichten beeindrucken lässt, muss ein Grossunternehmen wirklich jedes Angebot zunächst prüfen. Es könnte ja rechtliche Konseqünzen haben, wenn ein Friedensangebot einfach ignoriert wird.... Ob Ihr Gläubiger ein Computer oder ein Mensch ist, können Sie bereits an den erhaltenen Rechnungen und Erinnerungsschreiben feststellen. Handelt es sich um Formdrucke mit tollen Referenznummern und Abteilungskürzeln treffen Sie auf einen einfachen Gegner. Alleine das Weglassen der Referenznummern, eine Adresse ohne Abteilungshinweis, dessen einzigster Bezughinweis Ihre Begrüßung der nicht existente Sachbearbeiterin "Sehr geehrte Frau Dolch" ist, verzögert Ihr Schreiben bereits um Tage in der Hauspost. Wichtig, denn für ein Einschreiben muss gezeichnet werden, wenn die Post es zustellt, nicht wenn die Hauspost endlich ermittelt hat, wer das Schreiben eigentlich erhalten muss und es dem entsprechenden Lohnsklaven auf den Schreibtisch legt. Wenn Sie es mit einem Computer zu tun haben, erfahren Sie im folgenden Kapitel nützliche Tricks im Umgang mit selbigen. 16
6. Kapitel So sabotieren Sie einen Inkasso-Computer Sie haben nicht gezahlt und erhalten Ihre erste freundliche Erinnerung Nr. 1. Sie schreiben einen langen (diesmal vielleicht handschriftlichen) Brief voller Entschuldigungen (ein Muster könnten Sie im Computer bereits zwecks Wiederverwendung im Zeitalter des Recycling gespeichert haben). Wichtig: Irgendwo im Text qütschen Sie ein "weil ich doch bisher nie verspätet gezahlt habe, möchte ich Sie bitten, die bereits fällige Rate auf die restlichen Raten verteilt begleichen zu dürfen". Der Computer ist nicht programmiert, auf seitenlange Entschuldigungen mit versteckten Vorschlägen zu reagieren. Er wird, da er bisher keinen Zahlungseingang feststellen kann, die bereits schärfer formulierte Erinnerung Nr. 2 abschicken. Tenor: Sie haben bisher nicht reagiert. Zahlen Sie endlich, sonst... Sie schreiben wieder Seiten lang (handschriftlich, weil es so schwierig zu lesen ist), und beklagen sich, doch reagiert zu haben, sogar sehr lang reagiert zu haben, nur hätte niemand auf Ihre Frage beantwortet. Und das sei wirklich enttäuschend. Sie legen natürlich keine Kopien bei, damit der Lohnsklave extra lange suchen muss. Der Computer ignoriert auch dieses Schreiben und schickt Erinnerung Nr. 3. Tenor: Jetzt haben Sie schon zwei Briefe ignoriert. Zahlen Sie endlich oder es passiert etwas ganz schreckliches. "Aber wie kann ich denn ?", antworten Sie, "ich weiß doch gar nicht, was ich jetzt zahlen soll: Die erste Rate oder die zweite Rate zusammen mit einem Teil der ersten Rate, oder die bereits fällige dritte Rate, die ich natürlich erst bezahlen kann, wenn ich weiß, wie hoch Sie ist, d.h. wenn Sie mir mitgeteilt haben, wie Sie meinen Vorschlag vom XY beurteilen...". Was passiert jetzt? Nichts. Sie erhalten wahrscheinlich wieder Schreiben Nr. 1, dann Nr. 2 und schließlich Nr. 3. Sie beantworten jeden Brief (wichtig) mit Ihrem üblichen Geschichten, Vorschlägen, Fragen und Blabla. Dann - wenn Ihnen die gewonnene Zeit ausreicht - schicken Sie die gesamte Korrespondenz in Kopie an das Unternehmen und bitten endlich um Klärung der Angelegenheit. Es sei doch wirklich eine Unverschämtheit, Sie so lange hinzuhalten. 17
7. Kapitel Warum Sie sich vor Briefen von Rechtsanwälten nicht fürchten messen Wenn ein menschlicher Gegner einen Anwalt einschaltet, hat er sich selber ausgetrickst. Er degradiert sich vom entscheidungsbereiten Menschen mit gesundem Menschenverstand zu einem unflexiblen System, hier dem Anwaltsbüro. Sie können so über 12 Monate gewinnen. Da Sie wissen, Sie sind schuldig und haben keine Entschuldigung nicht zu zahlen, muss Ihnen ein Anwalt das nicht noch einmal bestätigen. Er hat ja so Recht und Sie haben keine Verteidigung. Aber das muss er ja nicht wissen. Jedenfalls jetzt noch nicht. Nur, wenn Sie unschuldig sind, und plötzlich von Ihrem Gegner mit einem Anwalt konfrontiert werden, sollten auch Sie sich einen Anwalt nehmen. Sonst laufen Sie Gefahr, dass Ihre begründeten Argumente im Dschungel der gerichtlichen Formvorschriften unterdrückt werden könnten. Das gilt natürlich nicht für Straftaten. Da gehört zu jeder Vernehmung ein Anwalt dazu, unabhängig davon, ob schuldig wie der Papst oder unschuldig wie ein Kleinkind. Es gilt also wieder Zeit zu gewinnen: Bevor die meisten Anwälte eine Klage einreichen, schreiben sie Ihnen einen Brief mit einer Zahlungsaufforderung. Wenn Sie bis zum 12.12. nicht gezahlt haben, wird geklagt. Diesmal aber wirklich ! - Der Anwalt hofft so, Sie einzuschüchtern und/oder vielleicht doch noch einen günstigen außergerichtlichen Vergleich erzielen zu können. Keine Illusion: Wenn Sie sich bis zum 12.12. nicht melden, wird geklagt. Der Tag ist bereits im Terminplan mit "Klage einreichen" markiert. Aber Sie melden sich pünktlich. Ihr Brief trifft am 11.12. beim Anwalt ein und erhält - wie in jedem System - einen Eingangsstempel. Viele Menschen nehmen an, auf eine Zahlungsaufforderung mit Klagedrohung von einem Anwalt würde spätestens gezahlt, wenn Geld zum zahlen noch vorhanden ist. Ein Anwalt könne folglich den Inkasso-Prozess beschleunigen. Vielleicht bei anderen manipulierten Lohnsklaven, die noch nie ein Anwaltsbüro von innen gesehen haben, nicht aber bei Ihnen. Sie wissen es besser: Ein Anwalt, der sich mit Ihrem Fall beschäftigen soll, hat auch andere Dinge zu erledigen, die weit interessanter sind als ein lahmer Inkasso. Es ist ihm persönlich absolut egal, ob Sie nun zahlen oder nicht, solange er Ihren Fall nicht als persönliche Herausforderung wertet. Lediglich seine Berufsethik und die Verpflichtung gegenüber dem Gläubiger zwingen ihn aktiv zu werden. Zudem wird er den Fall ganz sicher nicht persönlich abwickeln, sondern ihn an einen Untergebenen, evtl. sogar an eine Reno-Gehilfin abtreten. Kleiner Nebeneffekt: Je komplizierter der Fall ist, desto mehr Arbeit muss investiert werden, mit anderen Worten desto mehr Anwaltsstunden können berechnet werden. Es gilt also: - Sie dürfen den Anwalt nicht einfach ignorieren, denn das würde sofort zur Klage führen und - Sie dürfen den Anwalt nicht schikanieren, denn dann wird er Ihren Fall persönlich nehmen, d.h. der Fall wird aus dem anonymen System gezogen, um nun von einem Menschen bearbeitet zu werden, der über ausreichend Fachkenntnis verfügt, um jeden Ihrer Tricks zu sabotieren. Sie beantworten seinen Brief also wieder so langsam wie möglich. Unsere Zeitgewinn-Strategien (abstreiten, verwirren, versprechen, Teilzahlung haben) hat wunderbar bei normalen Gläubigern funktioniert. Sie funktionieren sogar noch besser bei Grossunternehmen, aber sie sind perfekt für ein Anwaltsbüro. 18
Fangen Sie also wieder an mit Ihren Einreden oder einem Abrechnungsfehler, der sich irgendwo eingeschlichen haben muss, etc. Der Anwalt kann Ihre Einwände nicht einfach ignorieren, sondern wird versuchen, Sie mit Ihrem Gläubiger abzuklären, d.h. er muss mindestens beim Gläubiger anrufen, und um die nötigen Details bitten. Ihr Gläubiger, oder seine Lohnsklaven und Computer, die Ihren Fall bereits als erledigt ausgebucht hatten, müssen jetzt wieder recherchieren, suchen und Akten durchwühlen. Oh nein, schon wieder der...!!! Nach ca. zwei Monaten beginnen Sie zu verwirren: Sie wissen, es gibt keine schärfere Waffe für einen Anwalt als ein Urteil, am besten ein Urteil des BGH oder ähnliches. Weisen Sie ihn daher freundlich daraufhin, Sie hätten sich auch ein wenig mit Jura beschäftigt, sind ein großer Fan der Wiederholungssendungen des Fernsehgerichtes, und daher auch sicher, dass Ihr Fall schon alleine aus BGH IVIII/56 nicht zur Klage gebracht werden kann. Der Anwalt muss dieses Urteil jetzt suchen - und finden. Natürlich findet er es nicht, denn es existiert nur in Ihrer Phantasie. Er wird Ihnen also schreiben, es gäbe ein derartiges Urteil nicht. Sie schreiben zurück: Gibt es doch, eben BGB IVIIII56. Jetzt darf wieder der Anwalt schreiben und auf die abweichende Urteilskennung aufmerksam machen usw. Dann entschuldigen Sie sich freundlich: Sorry, natürlich ist das genannte Urteil hier irrelevant. Das Ganze bezieht sich auf den Fall Kramer gegen Kramer, US Supreme Court 444467 - 1967. Nachdem der Anwalt Ihnen dann mitgeteilt hat, dass US Urteile auf die europäische Rechtsprechung keinerlei Einfluss haben, entschuldigen Sie Ihre Unkenntnis und bieten eine Teilzahlung des Betrages an, natürlich, um Ihren guten Willen unter Beweis zu stellen und die Angelegenheit möglichst schnell zu einem Abschluss zu bringen... Die erste Rate legen Sie dem Schreiben bei. Der Anwalt muss jetzt wieder Ihren Gläubiger informieren und sein Einverständnis einholen. Vielleicht macht die Reno-Gehilfin auch gerade Urlaub oder bereitet sich auf ein Examen vor. Keine Sorge: Kein anderer Assistent wird sich jetzt plötzlich dem Fall annehmen. Es gibt wichtigere Dinge zu erledigen. Sollte Ihre Ratenzahlung akzeptiert werden, gehen Sie vor wie unter "Teilzahlung" bereits beschrieben. Wird sie dagegen abgelehnt, lassen Sie Ihre Mutter, Freundin, Frau, Kinder einen Brief schreiben, wie depressiv Sie doch seien, weil Sie Ihre Schulden derzeit nicht zahlen können etc. Eine Ratenzahlung würde doch den Gläubiger befriedigen und Ihnen gleichzeitig die Menschenwürde erhalten. Unter Umständen können Sie an heißer Luft wie der Menschenwürde, Menschenrechte, Grundrechte, Diskriminierung etc. noch weiter zerren, um so evtl. sogar eine (unbegründete) Gegenforderung wegen "Verletzung der Menschenrechte durch psychologische Folter eines gierigen Gläubigers mit Hilfe skrupelloser Anwälte" zu gewinnen. Heiße Luft-Argumente machen sich immer gut. Weiss doch jeder Anwalt, wie schnell und intensiv die Medien auf diesen Hokuspokus abfahren, insbesondere, wenn Sie Ausländer oder behindert sind bzw. einen "besonderen Opfer-Bedarf " begründen können. Nachdem Sie so bereits mehrere Monate gewonnen haben, will der Gläubiger nun doch klagen. Er hat einfach genug von Ihrer Korrespondenz. Ein Gericht soll jetzt entscheiden, wer Recht hat (natürlich Ihr Gläubiger, wer sonst ?). Leider ist "Recht haben" und "Recht bekommen" in unserer modernen Gesellschaft nicht identisch, wie Ihr Gläubiger spätestens am Ende des übernächsten Kapitels erkennen wird. Doch alles immer schön der Reihe nach: 19
8. Kapitel Klage sabotieren – keine Angst vor blauen Briefen Um Recht zu bekommen, muss Ihr Gläubiger klagen. Um eine Klage einleiten zu können, muss diese auch "zugestellt" werden. Diese Zustellung kann verzögert werden. In diesem Kapitel lesen Sie, wie Sie jeden gegnerischen Prozess schon zu Beginn sabotieren. Grundsätzlich müssen alle zivil - und strafrechtlichen Klagen gegen Sie an Ihrem deutschen Daueraufenthaltsort "zugestellt" werden, damit das Verfahren (inkl. Ihrer Einspruchsfristen) ins Rollen gebracht werden kann. Kann Ihnen der "Blaue Brief" nicht zugestellt werden und können Sie so mangels Zustellung von einer möglichen Anklage nichts wissen, können Sie folglich auch keine (Richtig-) Stellung abgeben. Wird Ihnen aber die Möglichkeit der Stellungnahme (Rechtliches Gehör) oder des Einspruchs (z.B. bei Mahnverfahren) durch fehlende Information (= keine Zustellung) vorenthalten, kann das Verfahren nicht eröffnet werden. Die genauen rechtlichen Zusammenhänge (Art. 103 I GG, StPO 37 I, ZPO 166-213a) entnehmen Sie bitte der ZPO (Zivilprozessordnung), als DTV-Taschenbuch für unter Euro 10 in jeder Buchhandlung erhältlich. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang auch der 250 Seiten-Report "Schach dem Staatsanwalt" (anonymer Verfasser), der, obwohl offiziell verboten (spricht für die Qualität, da kaum etwas verboten wird, das keine Wirkung zeigt), gelegentlich über Untergrundverlage (evt.: REAL VERLAG, Postfach 560173, D-60406 Frankfurt) erhältlich ist. Eine Zustellung wird jetzt ausgehebelt, indem ein formloser Nachsendeantrag gestellt wird, der insbesondere auch Zustellurkunden mit einschließt (der Formdruck der Post reicht hierzu nicht aus). Der Nachsendeantrag erfolgt an Postamt B. Bei Postamt B wird ein Nachsendeantrag an Post C gestellt, von C an D, von D an E etc. pp. Als "ehemalige" und "zukünftige" Anschriften wählen Sie Hochhäuseranschriften ohne Appartementnummer. Findet der Postbote Ihren Namen nicht auf den Briefkästen, nimmt er den "Blauen Brief" wieder mit, um ihn dann gemäss Nachsendeantrag weiterzuleiten. Wenn sich die Appartementhäuser in der gleichen Stadt, aber in verschiedenen Postbezirken befinden, verletzten Sie durch einen "Umzug" keine dieser lächerlichen deutschen Meldevorschriften (Meldevorschriften gibt es sonst in keinem "freien" Land weder in England noch in den USA). Selbstverständlich müssen Sie vorab Personen in Ihrer Wohnung (z.B. Ehepartner, Eltern, Verwandte, Kinder) anweisen, grundsätzlich keine "Einschreiben" o.ä. für Sie entgegenzunehmen. Sie persönlich sind natürlich in keinem Fall anzutreffen: "Mein Mann ist gleich wieder zurück. Wenn Sie solange warten möchten ...?" - Wie wäre es jetzt mit einem längeren Urlaub ? - Auch verschwindet Ihr (Vor-) Name am Briefkasten. Sie können Ihre Post über ein Postfach oder einen Büroservice empfangen (siehe I.). "Legt" der Postbeamte "die Urkunde nieder", d.h. finden Sie einen weißen Zettel mit dem Hinweis auf den Blauen Brief (den Sie jetzt gefälligst voller (Ehr-) Furcht selber bei der Post abholen sollen) in Ihrem Briefkasten, wird dieser anonym mit dem Vermerk "verzogen, siehe Nachsendeantrag" an die Post zurückgesandt. Sollte versehentlich der "Blaue Brief" von einem Familienangehörigen angenommen worden sein, wird dieser in getrenntem Umschlag unter Beilage eines gesonderten Blatt Papiers mit der Nachricht: "Person leider verzogen, bitte richtig zustellen" anonym ohne Absender oder Unterschrift an das Gericht zurückgeschickt. Die Beamten nehmen dann an, der Postbote hätte sich wohl geirrt. Obwohl nicht ganz die feine Art, ist dieses Vorgehen als Selbstbegünstigung straffrei. Straffrei ist es auch, den Brief mit einer Dampfpistole zu öffnen (schließlich ist der Brief zum Zeitpunkt der Öffnung Ihr Eigentum), den Inhalt zu fotokopieren, um ihn dann - wie ungeöffnet- 20
wieder zurückzusenden. Sie wissen so, wer was gegen Sie im Schilde führt, lange bevor Ihnen der Brief offiziell zugestellt werden kann. Am Ende Ihrer Nachsendekette befindet sich Ihr Postfach. Schön für Sie, denn "blaue Briefe" dürfen nicht an ein Postfach weitergeleitet werden. Das gleiche gilt für den "weißen Zettel". Erfolgt die Lieferung an das Postfach dennoch, ist sie rechtlich unerheblich - ein Nichts. Was haben Sie so erreicht? Der Blaue Brief geht auf die Reise. Da er während dieser Zeit nicht "zugestellt" wird, kann keine Frist ABlaufen, da ohne Zustellung keine Frist ANläuft. Sie können also weder "vorgeführt" (bei unentschuldigtem Fehlen möglich, da Sie aber nichts (z.B. von dem Termin) wissen können und Ihnen niemand das Gegenteil beweisen kann, sind Sie entschuldigt) noch "zwangsvollstreckt" oder sonst was werden. Trifft der Brief endlich im rechtlich unerheblichen Nichts (Ihrem Postfach) ein, ist damit immer noch keine Zustellung erfolgt, und der Termin i.d.R. bereits abgelaufen. Einer neuer Termin muss anberaumt werden. Sie gewinnen Zeit und verunsichern Ihre Prozessgegner. Selbstverständlich muss die Mitteilung über den neuen Termin wieder "zugestellt" werden. Und die Reise beginnt von vorne... Eine "öffentliche Zustellung" (z.B. als Bekanntmachung am "Schwarzem Brett" des zuständigen Gerichts) wird in der ZPO 302 ff. geregelt und ist nur dann möglich, wenn Ihr Aufenthalt unbekannt ist. Ihre Wohnanschrift ist aber bekannt (Ihre Meldeanschrift). Nur erreicht Sie hier niemand. Es gibt aber keine Vorschrift, die besagt, Sie müssen Ihre Post an Ihrer Meldeanschrift empfangen, hier immer erreichbar sein und auf evt. "Zustellungen" von "Blauen Briefen" warten. Bei Strafsachen scheidet eine öffentliche Zustellung aus. Gem. StPO 40 darf ein Angeklagter nur dann "öffentlich" geladen werden, wenn er vorab zur Hauptverhandlung mittels der üblichen Zustellung geladen worden ist. Hierzu muss der "Blaue Brief" aber wieder rechtswirksam zugestellt werden. Und die Katze beisst sich in den Schwanz. Ganz sicher gehen Sie, wenn sich am Ende der Nachsendekette eine Auslandsanschrift befindet, oder die Post angewiesen wird, Ihr Postfach zweimal monatlich zu leeren und die Post ins Ausland (z.B. an einen Büroservice oder eine Auslandsfirma) weiterzuleiten. Schließlich können Sie Ihre Post empfangen, wo Sie es für richtig halten. Die Meldevorschriften verletzten Sie dadurch nicht. Sie sind ja noch in Deutschland gemeldet und leben auch noch in Deutschland. Nur weiß leider niemand, wo Sie sich (am besten innerhalb derselben Stadt) im Moment gerade herumtreiben. Ins Ausland dürfen die "Blauen Briefe" ausdrücklich nicht gesandt werden. Wie schon geschrieben: Recht haben und Recht bekommen, sind zwei verschiedene Dinge. Obige Lösung funktioniert theoretisch wunderbar. In der Praxis ist es einem guten Anwalt nach einigen Wochen erfolgloser Zustellungsversuche immer möglich, eine öffentliche Zustellung zu erzwingen. Die Rechtmäßigkeit der Zustellung ist dann zwar fraglich, aber zum Prozess gegen Sie kommt es trotzdem. Sie haben so aber bereits wieder viel Zeit gewonnen und sichern sich zudem ein Argument für die Verhandlung und spätere Berufung. Die Klage ist nach Wochen auf der Reise nun doch öffentlich zugestellt. Sie wissen, was Ihr Gegner will und was er Ihnen vorwirft. Es wird Zeit, sich auf den Prozess vorzubereiten, sprich: Den Prozess hinauszuzögern. Zunächst aber ein Zwischengedanke: Warum Sie sich keinen Anwalt nehmen sollten. Ein Anwalt kostet Geld und ist in Ihrem Fall pure Verschwendung. Wenn Sie absolut keine Verteidigung haben, die vor Gericht standhalten könnte, nützt Ihnen auch ein Anwalt wenig. Viele Anwälte können und wollen echte kreative Lösungen (wie hier beschrieben) nicht nutzen und noch weniger weiterempfehlen. Anwälte müssen sich an gewisse Standesregeln halten. Ein Anwalt ist daher brauchbar, um Ihre begründete Verteidigung formgerecht vorzutragen - leider oft nicht mehr. Es ist wieder wie im Grossunternehmen: Niemand will eine Schwäche eingestehen, z.B. die
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Schwäche keinerlei Skrupel zu haben. Es werden saubere Lösungen angestrebt. Wenn Sie aber nur mit schwarzen Tricks gewinnen können, müssen Sie diese dem Anwalt zunächst suggerieren. Er wird diese dann auf Rechtmäßigkeit prüfen und ggf. einbauen. Ganz sicher können Sie aber von ihm keine unstandesgemäßen Lösungen erwarten (wie z.B. den obigen Zustellungsverzögerungstrick). Da Sie wahrscheinlich keine brauchbaren Argumente im Prozess vorzutragen haben, sondern den Prozess nur verzögern wollen, müssen Sie sich selber verteidigen. Sie können naive Anträge stellen, die ein Anwalt nie wagen würde, die aber trotzdem nicht einfach ignoriert werden können. Sie könnten z.B. darauf bestehen, dass Dr. Mahlberg endlich als Zeuge geladen wird. Die gegnerische Partei behauptet, den gäbe es gar nicht... Sie können den Richter als befangen ablehnen lassen und den gegnerischen Anwalt als Zeugen laden. Selbstverständlich führt das im Endeffekt zu gar nichts, aber Sie verzögern den Prozess. Doch halt - soweit sind wir ja noch gar nicht. Evtl. können Sie sich auch kostenlos von einer Schuldnerberatungsstelle informieren lassen. Nach einem Gespräch haben Sie dann auch das moralische Rüstzeug sich als echtes Opfer zu fühlen: Jetzt leide ich schon unter meinen Schuldenbergen und dann auch noch dieser Prozess.....ich glaube, die wollen mich fertig machen... Das Opferdasein ist natürlich eine der manipulierten Perversitäten unserer Zeit, in der fast jeder versucht, einige Faulheit, Fehler und Versagen anderen anzulasten: Wenn Sie Schulden haben, haben Sie auch die Schulden gemacht. Niemand wird gezwungen, Schulden zu machen (Ausnahme: Medizinische Kosten, wenn Sie nicht versichert sind. Echte Notfälle werden allerdings auch ohne Anzahlung und Bonitätsprüfung behandelt). Sie sind daher kein "Opfer der Banken", sondern, falls Sie die Schulden nicht zurückzahlen können, und nicht nur einfach nicht zahlen wollen, nur ein Opfer Ihrer eigenen Fehleinschätzung. Wie dem auch sei: Ein Schuldnerhilfeservice existiert in jeder Grosstadt und sollte besucht werden. Die Anschrift erhalten Sie von einer Verbraucherberatung. Vielleicht gibt es ein paar tolle Tips. Evt. schickt man Ihnen sogar kostenlos einen Berater zum Prozess. Noch besser: Sie spannen eine gemeinnützige Schuldnerberatung ein, sich für Ihren Fall einzusetzen. Aus Angst "brutal und gierig" zu erscheinen, werden viele Gläubiger bereit sein, einen Prozess zunächst "kurzfristig" zurückzustellen bis geklärt ist, ob Sie sich für die kostenlose Hilfe qualifizieren können. Die Schuldnerberatung kann die Angelegenheit aber nur klären, wenn Sie auch kooperieren. Selbstverständlich kooperieren Sie so langsam wie möglich und so schnell wie nötig. Termine lassen sich verpassen und falsch verstehen ("ich dachte der Termin sei um 16 Uhr, nicht um 14 Uhr"). Logisch, um 16h ist Ihr Berater mit einem anderen Schuldner beschäftigt, und muss Ihnen einen neuen Termin geben. Dann sind Sie krank, Ihre Mutter musste ins Krankenhaus etc. pp.. Irgendwann schreiben Sie dann eines Ihrer Entschuldigungsschreiben mit dem Hinweis auf den guten Willen und der Bitte, Sie doch jetzt nicht alleine im Regen stehen zu lassen. Sie haben wieder ein paar Wochen gewonnen. Hat Ihr Gegner jetzt jede Geduld verloren und treibt den Prozess wieder voran, legen Sie so spät wie möglich, aber unbedingt fristgerecht Einspruch ein. Lesen Sie nun, wie Sie richtig Einspruch einlegen. Wenn die Schuldnerberatung Ihren Fall übernommen hat, wird das Gericht jetzt wahrscheinlich darauf bestehen, dass die Beratungsstelle Zustellungen für Sie rechtmäßig annehmen kann (ähnlich einem Anwalt). Wenn nicht, wäre zu prüfen, ob die Klage nicht erneut zugestellt werden muss.
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Nehmen Sie die Klage auseinander. Wenn Sie keinen Grund für einen Einspruch haben, muss zumindest der Schein bestehen bleiben. Hinterfragen Sie jedes Wort, jede Behauptung. Wird z.B. eine Lieferung unterstellt, die Sie tatsächlich erhalten haben, haben S
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andreas
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Beitrag Verfasst am: 24.04.2006, 12:01    Titel: Ratgeber Schulden - weiter... Antworten mit Zitat

Sie in einem Verfahren das Recht zu erfahren, wann, wo, was, an wen von wem geliefert worden ist. Liegt Ihrem Gläubiger z.B. keine Quittung oder Lieferbestätigung vor (wird kaum passieren), ist auch seine Forderung zweifelhaft. Handelt es sich um Kreditkartenschulden, kann jede einzelne Transaktion hinterfragt werden. Sie produzieren einen Stapel Papier mit dem sich die Anwälte des Gläubigers und dann das Gericht beschäftigen muss. Keinen Verteidigungsgrund haben Sie allerdings, wenn Ihr Gläubiger einen Ihrer geplatzten Schecks vorlegen kann. Die Ausstellung des Schecks selber ist bereits als Beweis ausreichend, dass Sie den Betrag schulden. Warum der Scheck ausgestellt worden ist, ist nebensächlich. Fehlt dem Scheck allerdings die Unterschrift, oder hat ein unbekannter Dritter gezeichnet, ist er als Dokument wertlos. In diesem Fall müsste zunächst ein Sachverständiger die Rechtmäßigkeit der Unterschrift ermitteln. Die kann schließlich nur eine Fälschung sein.... und das dauert. Ein netter Trick ist es auch, ein völlig gegenstandslosen Einspruch einzureichen. Wenn Ihr Gläubiger Sie z.B. auf Euro 50.000 verklagen will, senden Sie fristgerecht unter dem Aktenzeichen einen Einspruch aus einem alten Scheidungsverfahren ans Gericht. Das Gericht wird Ihren "Irrtum" erkennen, und ggf. einen neuen Termin benennen. Wird Ihr Einspruch als gegenstandslos abgelehnt, haben Sie nichts verloren, da Sie ohnehin keine echte Verteidigungsgrund vorzuweisen haben. Sie können aber in jedem Fall protestieren und mit Berufung drohen, wenn das Verfahren trotz Ihres Irrtums nicht vertagt wird und Sie so Gelegenheit erhalten, sich ordentlich zu rechtfertigen. Wieder Wochen gewonnen. Der beste Einspruch ist eine Forderung gegen den Gläubiger: "Ich zahle die Rechnung über Euro 25.000 nicht, weil mir der Aussteller noch Euro 30.000 schuldet". Das könnte z.B. Ihre Schadenersatzforderung wegen Beleidigung oder Nötigung sein. Oder Ihre "Schmerzengeldforderung wegen Psychoterror und mentaler Folter". Selbstverständlich unterstreichen Sie Ihre Forderung mit an den Gläubiger adressierten Rechnungen, Erinnerungsschreiben und einem Mahnverfahren. Wie schon bekannt, werden derartige Forderungen gerichtlich derzeit nur in den USA von medienmanipulierten Richtern unterstützt, in Europa sichern Sie Ihnen aber wieder einen Zeitgewinn oder einen vorteilhaften Vergleich. Sie haben alles versucht und stehen nun doch vor Gericht. Sie sind sicher, den Prozess haushoch zu verlieren. Aber immerhin sind bereits 28 Monate vergangen, seitdem Sie Ihre Verzögerungsstrategien gestartet haben. Warum nicht noch einen oder zwei Monate dranhängen? Sabotieren Sie einfach den Gerichtstermin! Melden Sie sich krank. Sie brauchen kein Attest, wenn Sie in der Nacht vor dem Gerichtstermin zusammenbrechen. Rufen Sie den Richter mitten in der Nacht an, oder besser, lassen Sie ihn von Ihrem Ehepartner anrufen, gefolgt von einem Telegramm, indem Sie um Vertagung bitten. Sie wollen schon, können aber nicht. Lebensmittelvergiftung oder sonst etwas, das medizinisch nur schwierig zu beweisen ist. Wenn Sie ein Attest vorweisen können, umso besser, muss aber vielleicht nicht sein, da nachts ja kein Arzt erreichbar war. Sollten Sie versichert sein, lassen Sie sich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus fahren (und bleiben Sie dort so lange wie möglich liegen). Sonst rufen Sie ein Taxi (Quittung geben lassen). Die Kopien der Notfallaufnahme sollten als Beweis ausreichen. Sie fühlen sich soooo schlecht.... 23
Einmal können Sie das auch ohne Attest bringen. Ihren Gläubiger und dessen Anwalt hat natürlich niemand informiert. Das nächste Mal eben... aber das nächste Mal brauchen Sie ein Attest. Eine andere Möglichkeit könnte es sein, jetzt doch noch im letzten Moment einen Anwalt zu engagieren. Dieser bittet nun das Gericht um eine Vertagung, um sich der Angelegenheit noch intensiv widmen zu können. Wie soll er Sie schließlich ohne Kenntnis der Sachlage verteidigen können? Und ein Recht auf Verteidigung steht Ihnen zu. Kommt es dann doch zum Termin, haben Sie offiziell verloren. Sie können alles abstreiten, so dass Ihr Gegner jeden Punkt beweisen muss (was er wahrscheinlich kann). Sie können zwar immer noch mit Ihren fiktiven Entschuldigungen, Einreden und Gegenforderungen argumentieren, alle Beteiligten irritieren, den Richter für befangen erklären lassen, fiktive Personen, die Sie bereits in Ihren Unterlagen irgendwann einmal erwähnt haben sollten, als Zeugen laden etc. Vielleicht führt das zu einer Vertagung. In der Regel hat der Richter aber genug vom Ihrem Theater und wird entscheiden - zu Gunsten des Gläubigers. Sie sollen bezahlen, und nicht nur Ihre Schulden, sondern auch die Kosten Ihres Gläubigers plus plus plus... 24
9. Kapitel Warum ein Urteil überhaupt nichts bedeutet Der Gläubiger freut sich. Er hat den Fall gewonnen und jetzt werden Sie gefälligst zahlen. Schließlich ist er im Recht - und das schwarz auf weiß. Sein Anwalt kennt sich da schon besser aus und ist weniger optimistisch. Ein Urteil ist nur Papier. Selbstverständlich kann es eine Zwangsvollstreckung in Ihre Vermögenswerte zur Folge haben, aber nur, wenn Sie noch über unbelastete Vermögenswerte verfügen. Gehört Ihnen nichts mehr, kann Ihnen auch nichts genommen werden. Das Urteil ist wertlos. Um zu ermitteln, was Ihnen gehört und was nicht, können Sie gerichtlich gezwungen werden, eine eidesstattliche Versicherung (Offenbarungseid) abzugeben. Sollten Sie über kein Eigentum und Einkommen verfügen, ist der Offenbarungseid lediglich eine Formsache. Ihr Leben ändert er nicht. Sie sind offiziell pleite erklärt. Sie haben sich eine Wirtschaftliche Immunität gesichert: Sie sind finanziell immun - Ihnen kann nichts mehr genommen werden. Warum Sie trotz Offenbarungseid und Wirtschaftlicher Immunität noch immer Millionengeschäfte abwickeln, und Ihre Gläubiger dabei neidisch zuschauen lassen können, ohne einen Pfennig zu zahlen, wird unter dem Stichwort "Konkursplanung" erklärt. Merke: Wenn Sie Ihre Schulden nicht zahlen wollen, können Sie es sich nicht leisten, über Vermögen zu verfügen, oder regelmäßig ein nachweisbares Einkommen wie ein Lohnsklave zu erhalten. In Ihr Vermögen kann vollstreckt werden, Ihr Gehalt wird bis auf einen kleinen Betrag sofort gepfändet. Zeit, sich selbstständig zu machen, aber mit Strategie, denn: Wirtschaftlich immun zu sein bedeutet nicht, Sie können kein tolles Leben führen, kein tolles Auto fahren, nicht in einem tollen Haus wohnen etc.. Es können Ihren Luxus genießen, wie gewohnt, nur darf weder Auto noch Haus offiziell Ihrem Eigentum zurechenbar sein. Der bekannteste Trick (auf Stammtischniveau) ist es daher, Vermögenswerte auf die eigene Frau zu übertragen, mit der selbstverständlich in Gütertrennung gelebt wird. Ohne notariell abgesicherte Gütertrennung oder bei bereits bestehenden Bürgschaftsverpflichtungen würde selbstverständlich sofort in das Vermögen Ihrer Frau vollstreckt werden. Da viele insgeheim scheidungswillige Ehefrauen nur darauf warten sauber abzukassieren, nutzen Profis andere Alternativen. Vermögenswerte können z.B. auf eine unabhängige AG oder GmbH übertragen werden, die von einem Treuhänder (Sohn, Anwalt) oder einer diskreten ausländischen Holding kontrolliert wird. Sie erhalten eine Procura (Vollmacht), ein Gehalt unter der Pfändungsgrenze und einen enormes Spesenkonto. Die Firma stellt Ihnen auch das Penthaus und den Porsche. Eigentlich hat sich nichts geändert, gell ? Oder die Vermögenswerte werden hoch beliehen oder liquidiert, um dann das so gewonnene Kapital weitab von Gläubigern und Amtsgericht diskret im Ausland zu investieren. So können Sie sich mit einer einfachen preiswerten Struktur Steuerfreiheit, Freiheit von Prozessen und Problemen, unberechtigten Forderungen und Verpflichtungen garantieren, und Ihr Vermögen hochverzinslich gegen Zwangsversteigerung und andere Bürokratenmassnahmen schützen. Sie können so nicht mehr erfolgreich verklagt werden. Sie sind sofort frei von Beamtenwohlwollen und Bürokratenwillkür. So könnte z.B. eine diskrete Holding aus Panama in einem Steuerparadies wie den britischen Kanalinseln ein Konto eröffnen, in dessen Bankschließfach Millionenwerte in Inhaberpapieren (Tafelpapiere) liegen. Da das Konto im Namen der Panama AG geführt wird, und diese jedem Gläubiger unbekannt ist, kann keine Verbindung zu Ihnen entstehen. Oder anders: Wie sollte ein Gläubiger erfahren können, dass z.B. die Confida Holding AG im Safe einer Bank auf Gürnsey 25
USD 15.000.000 in erstklassigen Anleihen liegen hat ? In Panama kann völlig anonym eine Aktiengesellschaft offiziell und preiswert eingetragen werden. Als Direktoren werden Rechtsanwälte als Treuhänder eingesetzt. Obwohl Sie natürlich für die Konten der AG zeichnen - und niemand sonst - weiß keiner, wer tatsächlich hinter der AG steht. Informationen über die AG dürfen laut panamesischem Aktiengesellschaftsgesetz nur mit Zustimmung und offiziellem Beschluss der Aktionäre gegeben werden. Aber niemand weiß, wer und wo die Aktionäre (in den meisten Fällen Sie als alleiniger Hauptaktionär) sind, da alle Aktien als anonyme nicht registrierte Inhaberpapiere ausgegeben werden. Ohne die Zustimmung der Aktionärsversammlung erfolgt kein Beschluss, ohne Beschluss gibt es keine Informationen. Und eines nur nebenbei: In Panama zählt deutsches Recht soviel, wie panamesischen Recht in Deutschland, ergo nichts. Ein deutscher Richter hat hier keinerlei Einfluss. Ein Rechtshilfeabkommen ist nicht existent. Sie können ggf. Ihre Ansprüche an der Panama AG über eine notarisierte Vollmacht nachweisen. Als kleines Bonbon ist Steuerfreiheit unabhängig von der Höhe der erzielten Gewinne garantiert. Da die AG nur Ihr Geheimkonto hält, bleibt sie völlig unbekannt. Selbst, wenn Sie mit der AG Geschäfte machen und jemand so irrational sein sollte, zu versuchen, die AG rechtlich in Anspruch zu nehmen, muss er im Ausland (eben am Firmensitz in Panama) klagen. Und wer fliegt schon mitsamt Anwalt und Dolmetscher nach Mittelamerika, um dort zu versuchen, eine wahrscheinlich nicht eintreibbare Forderung gerichtlich bestätigen zu lassen ? Nun - sollte ein Gegner doch so starrköpfig sein, und tatsächlich nach 10 - 15 Jahren Prozessieren ein Urteil gegen die AG erhalten (schneller geht es ganz sicher nicht), nützt Ihrem Gegner das wenig, da die AG in Panama selber kein Vermögen hält, in das vollstreckt werden könnte. Auch könnten Sie im Fall der Fälle innerhalb von Stunden das gesamte Vermögen der AG liquidieren, um dann mit einer neuen Firma mit ähnlichem Namen erneut lastenfrei weiterhin tolle Geschäfte zu machen. In der Praxis wird das Vermögen dann einfach von Ihnen auf die andere Firma übertragen. Ihrem Prozessgegner bleibt nur der vermögenslose Firmenmantel - außer vielen Spesen nichts gewesen. Toller Nebeneffekt: Selbstverständlich kennt ein guter Anwalt in Deutschland die Hintergründe und Möglichkeiten einer Panama AG. Er wird daher - wenn er etwas taugt und nicht nur Gebühren kassieren will - Ihrem Prozessgegner in den meisten Fällen von einer Klage abraten. Wald- und Wiesenanwälte trauen sich ohnehin keine internationalen Klagen zu, und raten daher zu Recht und um die fehlende Kompetenz nicht eingestehen zu müssen "aus Kostengründen" von weiteren Schritten ab. AKTUELL: Leider bietet die Panama AG Ihnen nur dann einen Vorteil, wenn sich diese NICHT mit Ihnen verbinden lässt. Strategen wissen: Sie müssen die Konten und die Existenz der Firma geheim halten und dürfen in keinem Fall als deren Repräsentant oder Postempfänger in Deutschland auftreten. Es wird sonst einfach (von fast jedem Richter und jedem Finanzamt) unterstellt, dass Sie die AG kontrollieren. Das bedeutet nicht nur volle Steuerpflicht der AG in Deutschland, sondern auch behördliches Interesse, warum Sie über eine Firma aus Panama arbeiten: "Da haben doch nur Geldwäscher, Drogenbosse und Terroristen ihre Konten". In der Praxis sind Sie trotz Grundgesetz schuldig bis Sie das Gegenteil bewiesen haben. Aber wie beweisen Sie, eine Firma nicht zu kontrollieren ? - Unmöglich, da sich auch die wirklichen Eigentümer nicht ermitteln lassen und falls doch, diese ganz sicher nicht in Deutschland vor einem Richter erscheinen, um Sie zu entlasten. In den USA wird ein Schuldner immer öfter solange eingeknastet bis er "seine" Panama AG anweist, die Gläubiger in der Heimat zu zahlen. Und was in den USA möglich ist, wird von der EU spätestens fünf Jahre später nachgemacht. Merke: Keine Steuerwüste mag Nullsteuerfirmen und erfindet daher immer neue Vorwürfe und Verdachtsmomente. Viel besser ist daher der Einsatz einer anonymisierten US-Aktiengesellschaft. Unauffällig und ganz üblich. Ohne Negativimage eines Geldwäschers und mit den Vorteilen der Panama AG (folgt). 26
Auf die Möglichkeit für unter Euro 100 Vermögenswerte in Deutschland abzusichern, wird unter dem Stichwort "Konkursplanung" hingewiesen. Sie lösen sich so offiziell von allen Vermögenswerten, und sind so folglich offiziell und legal ohne Eigentum, erhalten sich aber die vollständige Kontrolle über Ihr Vermögen. Da Ihnen aber offiziell nichts mehr gehört, kann auch in Nichts vollstreckt werden. Obwohl sich eigentlich nichts in Ihrem Leben ändern wird, können Sie wahrheitsgemäß an Eides statt erklären, vermögenslos zu sein. Sie sichern sich so Ihre Wirtschaftliche Immunität ohne jede Einschränkung Ihres Lebensstandards. Alles ganz legal, und das ohne Ehefrauen, Treuhänder, ausländische Firmen und Geheimkonten. Dazu mehr im folgenden Kapitel. 27
10. Kapitel Wirtschaftliche Immunität Die Gläubiger werden mit dem Urteil gegen Sie in der Hand, aber immer noch keinem Geld in der Bank, in fast allen Fällen eine eidesstattliche Versicherung Ihrer Vermögenslosigkeit (Offenbarungseid) verlangen. Sofern Sie sich Ihre Wirtschaftliche Immunität rechtzeitig gesichert haben, können Sie jetzt wahrheitsgemäß über Ihren Anwalt erklären lassen, vermögenslos zu sein. Ihnen gehört kein Vermögen mehr. Sind nicht Sie persönlich der Schuldner, sondern eine Firma, wird Konkurs angemeldet. In beiden Fällen wird das Vermögen - sofern noch vorhanden - von einem Konkursverwalter übernommen und entsprechend auf die Gläubiger verteilt. In den meisten Fällen reicht das Vermögen nicht aus, um alle Ansprüche zu befriedigen. Die Gläubiger erhalten mit viel Glück vielleicht 20% der ursprünglichen Forderung, oft gerade genug, um die Auslagen für Anwälte und Inkasso zu decken. Kein Wunder also, dass Gläubiger einen außergerichtlichen Vergleich bevorzugen (siehe vorne). Beachten Sie bitte, dass Sie bei der eidesstattlichen Versicherung keine falschen Angaben machen, oder etwas "vergessen" dürfen, da dies bei Gegenbeweis als Meineid gewertet werden könnte. Sie würden Ihren Gegner so nur Munition geben, um ein Strafverfahren einzuleiten und Sie u.U. verhaften zu lassen. Nach Ihren ständigen Störmanövern können Sie das den Gläubigern auch kaum übel nehmen. Weitere Möglichkeiten bleiben dem Gläubiger nicht, insbesondere, wenn Sie in der eidesstattlichen Versicherung den Hinweis aufnehmen lassen, dass alle Anfragen der Gläubiger an Ihren Anwalt zu richten sind und eine persönliche Kontaktaufnahme (z.B. Telefonate) durch die Gläubiger als Nötigung aufgefasst werden. Selbstverständlich können Sie auch freiwillig einen Offenbarungseid ablegen, wenn Sie sich bis auf weiteres von allen Schulden befreien möchten. Noch immer nervenden Gläubigern schicken Sie dann einfach eine Kopie der gerichtlich bestätigten Unterlagen. Jetzt wieder schuldenfrei, können Sie neu durchstarten und diesmal vielleicht im Namen einer bonitätsstarken US Aktiengesellschaft, z.B. der "Dr. Mahlberg Finanz- und Treuhand AG" neu Verbindlichkeiten eingehen. Eine US Aktiengesellschaft mit USD 100.000.000 Aktienkapital können Sie bereits ab USD 2.400 gründen lassen, selbstverständlich ohne über die USD 100 Mio. verfügen zu müssen. Sie haben freie Namenswahl. Es stört sich niemand an Titeln und deutschsprachigen Bezeichnungen. So könnten Sie auch im eigenen Namen firmieren. Natürlich steht es Ihnen frei, nach der Handelregistereintragung der AG auch Firmen-Briefpapier und Visitenkarten mit dem diskreten Hinweis Prof. Dr. Clarius von Mahlberg Finanz- und Treuhand AG New York, London, Singapur, Frankfurt Aktienkapital USD 100.000.000 drucken zu lassen. Ein erstklassiges Bonitätsimage ist Ihnen so bereits für USD 2.400 garantiert. In den USA stört sich bei der Firmengründung niemand an Ihrer deutschen Schufa. Zudem könnte eine Gründung auch anonym durchgeführt werden: 28
11. Kapitel Keine Sorge: Sie sind kein Einzelfall Es gibt professionelle Schuldenmacher, die nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals in Konkurs gegangen sind. Ein Profi lebt z.B. zufrieden am Genfer See in einer Traumvilla, die natürlich, genau wie sein Fuhrpark, das Boot und der Privatjet einer diskreten Holding gehört. Die Holding wird über anonyme Inhaberaktien kontrolliert. So kann niemand wissen oder beweiskräftig nachweisen, wer möglicherweise die tatsächlichen Aktionäre sind. Da die Holding keinerlei Geschäfte macht, und nur die Vermögenswerte hält, entstehen auch keine Verbindlichkeiten und somit nie Forderungen gegen die Holding. Das Vermögen ist also sicher. Alle Geschäfte werden über unabhängige Firmen weltweit durchgeführt, die unter einer anderen Holding zusammengefasst sind. Unser Profi kassiert ein Gehalt von Sfr 1.200, von dem er, immer seinen guten Willen beweisend, monatlich insgesamt Sfr 300 an die zahlreichen Gläubiger abführt. Andere Schuldner stehen dagegen immer mit einem Bein im Knast und gehen leer aus. Die meisten werden vom Konkurs überrumpelt. Sie wollen nicht einsehen, dass die Firma nicht mehr erfolgreich ist, und schieben der Bank weitere Sicherheiten zu, meistens Bürgschaften unschuldiger Dritter, um doch noch ein Darlehen als Rettungsanker zu erhalten. Alles wird riskiert, um eine kaputte Firma zu retten. Das muss aber nicht sein: Die schuldenbelastete Firma (z.B. Meyer Autotechnik GmbH) könnte unter Beachtung der bekannten Zeitverzögerungsstrategien in den Konkurs geschickt werden, während gleichzeitig frisch mit einer neuen, unbelasteten Firma unter ähnlichem Namen (z.B. MAT Meyer Autotechnik GmbH) wieder durchgestartet wird. Obwohl das Amtsgericht am alten Firmensitz einer Neugründung mit ähnlichem Namen kaum zustimmen wird, hält Sie niemand davon ab, z.B. in einem anderen Bundesland eine GmbH mit ähnlichem Namen zu gründen (oder einen Firmenmantel zu erwerben, der dann umbenannt werden kann), über die dann unbelastet weitergearbeitet werden kann. Um das neue Amtsgericht und Finanzamt zufrieden zu stellen, benötigen Sie dort lediglich einen Firmensitz, also eine Büroanschrift. Diese stellt Ihnen ein Büroserviceunternehmen. Es empfiehlt sich, auch einen neuen Steuerberater am Firmensitz zu wählen. Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen, inspirierenden und einem traumatischen Konkurs ist nur abhängig von der Kontrolle und der investierten Planung: - Ein erfolgreicher Pleitier riecht den möglichen Konkurs, sichert sein Vermögen und zieht legal Werte aus der angeschossenen Firma, um sie dann nach ausreichender Verzögerung und Zeitgewinn abstürzen zu lassen. - Der typische Pleitier will dagegen auf jeden Fall einen Konkurs vermeiden, steckt weiteres Vermögen (Sicherheiten, Bürgschaften) in die angeschossene Firma und verliert so letztendlich alles. Er ist vermögenslos und muss zudem noch einen Offenbarungseid über sich ergehen lassen. Er lässt sich realitätsfremd hin- und herstossen. Der Pleitier wird von den Banken und Gläubigern kontrolliert. 29
12. Kapitel Konkursplanung Ein erfolgreicher kontrollierter Konkurs ist nur mit gezielter Planung, insbesondere einem richtigen Timing, möglich: Wie oben bereits erwähnt, ist es strafbar bei Überschuldung oder bei drohender oder eingetretener Zahlungsunfähigkeit, Vermögenswerte zu retten (gegen Gläubigeransprüche zu sichern, zu verschieben, unter Preis zu verkaufen etc. (Genaue Details finden Sie im StGB 283). Bei Verletzung des Gesetzes drohen fünf Jahre Gefängnis. Wenn Sie fahrlässig handeln, erwarten Sie immerhin noch bis zu zwei Jahren (die natürlich zur Bewährung ausgesetzt werden). Der Begriff "drohende Zahlungsunfähigkeit" ist natürlich ziemliches Gummi. Es ist schließlich immer möglich, dass man sich nicht "bedroht" fühlt, und denkt z.B. die Konjunktur wird es schon wieder richten. Die Frage ist: Wie lange vor dem Konkurs sollen Sie also einen möglichen Konkurs riechen können ? Internationale Banken gehen in der Regel von sechs Monaten aus, sprich: Sechs Monate vor dem Konkurs sollten Sie bereits spüren können, es geht bergab. Dann darf kein Vermögen mehr auf die Seite geschafft oder versteckt, auf die Frau oder eine Holding übertragen, und so dem Einzugsgebiet Ihrer Gläubiger entzogen werden. Jede Übertragung innerhalb der sechsmonatigen Frist gilt als Konkursstraftat. Liegt der fragliche Zeitpunkt der Vermögensübertragung länger als sechs Monaten und weniger als zwei Jahren vor dem Konkurs, kommt es auf das zuständige Strafgericht an. Je größer der Zeitraum zwischen Vermögenstransfer und Konkurs, desto besser. Sie können daher in der Regel davon ausgehen, dass alle Handlungen zwei Jahre vor einem Konkurs nicht als illegale Manöver zur Vermögensabsicherung und Gläubigerschädigung gewertet werden, sondern völlig legale wirtschaftliche Taktiken sind. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Sie können mit Ihrem Vermögen machen, was Sie wollen. Wenn Sie es verschenken wollen, ist das okay, Sie können es liquidieren, auf ausländische Firmen übertragen, einer gemeinnützigen Stiftung zu kommen lassen, ausgeben, verreisen, vertrinken, verspielen, solange kein Konkurs droht. Ebenso ist es 100% legal und Ihre kaufmännische Pflicht, Ihr Vermögen und Ihre Firma so zu strukturieren, dass die Steuerbelastung so niedrig wie möglich ausfällt und ein Schaden im Fall eines Konkurses begrenzt ist. Um einen Konkurs erfolgreich ohne den Verdacht auf eine Straftat abzuwickeln, spielen Sie auf Zeit. Vermeiden Sie unbedingt die folgenden Aktivitäten sechs Monate vor dem Konkurs: 1.) Vermeiden Sie Übertragung von Vermögenswerten (das schließt auch den Verkauf von Vermögenswerten weit unter Preis ein). Kaufen Sie Werte nur noch im Namen Ihrer Frau oder im Namen einer diskreten, unbelasteten Firma. Lassen Sie frische Einnahmen nur an die neue unbelastete Firma fließen. 3.) Vermeiden Sie es, erst jetzt die Kontrolle Ihrer Pleite-Firma auf eine Auslandsholding zu übertragen. Eine anonyme Auslandsholding sollte schon lange Ihr einziger Gesellschafter sein. Sie sind nur der Geschäftsführer. Starten Sie statt dessen eine neue unabhängige und unbelastete Firma, über die ab jetzt alle Neukunden abgewickelt werden. 3.) Vermeiden Sie jetzt die Übertragung von Vermögen ins sichere Ausland. Sichern Sie Ihr Vermögen nicht erst ab, wenn Gefahr droht. 30
4.) Sichern Sie sich für den Fall der Fälle einen Auslandswohnsitz mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung, z.B. in der Karibik. Das ist bereits für einige Hundert Mark möglich. Daraus folgt: Eine legale Vermögensabsicherung mit Wirtschaftlicher Immunität lässt sich in drei Phasen zusammenfassen: GRÜNE PHASE: (mehr als 24 Monate bis zum Konkurs): Jedes Manöver kann risikolos gefahren werden GELBE PHASE: (24 bis 6 Monate vor dem Konkurs): Manöver sind bereits riskant. Abhängig von Gericht und Rechtsbereich ist eine strafrechtliche Interpretation möglich. ROTE PHASE: (weniger als sechs Monate bis zum Konkurs): Manöver, die Gläubiger schaden könnten, müssen vermieden werden. Da Sie nie wissen können, wann genau es zu einem Konkurs kommen kann, sollte Vermögen so schnell wie möglich abgesichert werden. Am Krisenfall bleibt sonst nur das Spiel auf Zeit: Um strafrechtliche Interpretationen zu vermeiden, muss der Konkurstermin nach einer Vermögensabsicherung in der Gelben Phase möglichst lange herausgezögert werden, am besten so lange bis die Grüne Phase erreicht ist. Solange Sie keinen Meineid ablegen oder Vermögen innerhalb der kritischen Frist (rote Phase) verschieben, und so Ihre Gläubiger täuschen, kann Ihnen keine Straftat zur Last gelegt werden. "Schulden haben" ist nichts illegales. Schulden nicht zahlen zu können noch weniger. 31
13. Kapitel Schulden machen Wenn Sie Schulden nicht zahlen möchten, müssen Sie zunächst Schulden machen. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, mit welcher Strategie Sie immer und überall Darlehen erhalten können. Doch hier zunächst ein Tipp, wie sich Gläubiger vor Ihnen schützen können, oder positiver, wie sie sich als zukünftiger Gläubiger vor zahlungsunwilligen Schuldner schützen können, die einfach nicht zahlen wollen: Folgen Sie dem Grundsatz, nie etwas zu verleihen und nur gegen Vorkasse tätig zu werden. Dann er sparen Sie sich das armselige Dasein eines Gläubigers und eine kostenintensive Mahnabteilung. Leider ist das nicht immer möglich, denn einige Geschäfte basieren nun mal auf Lieferantenkrediten, Teilzahlungsverträgen und Darlehen. Nicht immer sind die plötzlichen Schuldner Neukunden. Was passiert, wenn z.B. ein bisher guter Kunde nach einer grösseren Lieferung nicht mehr zahlen kann/will ? - Wie können Sie ermitteln, ob ein bisher guter Kunde in finanziellen Schwierigkeiten stecken könnte ? - Hier einige Warnsignale, die Schwierigkeiten andeuten: 1.) Die Bestellgewohnheiten ändern sich plötzlich (nur noch vereinzelte Bestellungen, oder plötzlich sehr grosse Volumen) 2.) Die Zahlungsweise ändert sich plötzlich (z.B. von Scheck auf Wechsel) 3.) Bitte um Stundung, Zahlungsziele werden überschritten, Skonti verschenkt 4.) Willkürliche Reklamation eines sonst "pflegeleichten" Kunden 5.) Der Kunde verramscht seine Ware zu Niedrigstpreisen 6.) Die Rechtsform und/oder Bankverbindung ändert sich (erfordert sofort Routineanfrage bei Auskunftei) 7.) Rechnungen enthalten den Aufdruck "Zahlung mit befreiender Wirkung nur an Bank X" (könnte bedeuten, dass Firma alle Forderungen als Sicherheiten an Bank abtreten musste) Da das Gesetz jede Form der Gewalt und Zwang verbietet, bleiben Ihnen legal nur wenig erfolgreiche Möglichkeiten, Schulden doch noch zu kassieren. Wie gesehen ist jede Verzögerung ein Teilgewinn für den Schuldner. Die einzige Möglichkeit schnell zu kassieren, ist es, den Fall so schnell wie möglich zur Klage zu bringen, um dann mit dem Urteil in der Hand zu vollstrecken, bevor Vermögen, in das jetzt noch vollstreckt werden könnte, verschleiert wird. Sie haben hier maximal sechs Monate Zeit. Nutzen Sie die Rote Phase Ihre Schuldners voll aus. Sie müssen daher jedes seiner Manöver (abstreiten, verwirren, versprechen, teilzahlen) einfach ignorieren, oder parallel zu Ihrer Klagevorbereitung laufen lassen. Motto: Soll sich der Schuldner doch vor Gericht verteidigen. Nicht Ihr Bier ! Konkret: Halten Sie streng gesetzlich vorgeschriebene Fristen ein, aber verschenken Sie keine Zeit. Lassen Sie sich nicht irritieren. Eine zugestellte Mahnung ist rechtswirksam, auch wenn der Schuldner sie für eine unbegründete Unverschämtheit hält, und seitenlange Beschwerdebrief schreibt. Ihr einziges Kriterium muss die gewünschte Zahlung sein. Liegt zum Termin keine Zahlung vor, erfolgt der nächste Schritt (Mahnung, Klage etc.). 32
Ein schmutziger Trick wäre es (wird natürlich nicht empfohlen!) Ihren Gegner dazu zu provozieren, Ihnen einen Scheck zu senden. Ein telefonischer Appetithappen wie "Wenn Sie mir einen Scheck über den Betrag senden, selbst wenn er derzeit nicht gedeckt ist, könnten wir bereits einen Zahlungseingang buchen und die Angelegenheit abschließen. Sie würden sich so ein Mahnverfahren, die negative Schufa und eine Klage sparen. Wir würden den Scheck dann erst einlösen, wenn Sie die Deckung bestätigen" funktioniert fast immer, wenn der Schuldner Ihre Zusage nicht auf dem Anrufbeantworter aufnimmt oder Zeugen beibringen kann, die ihre Zusage beweiskräftig bestätigen. Selbstverständlich lösen Sie den Scheck "versehentlich" sofort ein. "Da hat unser Inkasso leider einen Fehler gemacht..." Wenn der Scheck gedeckt ist, um so besser. Dann haben Sie Ihr Geld. Platzt er aber, erhalten Sie einen unangreifbaren Beweis seiner Schuld. Jeder Richter wird Ihnen sofort alle Türen zu einer Zwangsvollstreckung öffnen und wahrscheinlich gleichzeitig ein Verfahren wegen Scheckbetrug einleiten. Der Schuldner bringt sich so um jede Möglichkeit einer glaubhaften Einrede. Um eine Strafanzeige wegen Scheckbetrug abzumildern, wird er in der Regel versuchen, den fälligen Betrag sofort zu beschaffen und zu zahlen. Noch besser sind übrigens internationale Schecks, z.B. ein ungedeckter deutscher Scheck an eine Firma auf den britischen Kanalinseln: Die Firma auf den Kanalinseln hat jetzt sofort zwei Inkasso-Möglichkeiten. Einmal kann sie nach deutschen Recht eine Anzeige wegen Scheckbetrug einreichen, die allerdings in den meisten Fällen als "versehentliches Kavaliersdelikt" wieder eingestellt wird, oder nach britischen Recht vorgehen, nachdem jeder Scheckbetrug eine Straftat ist, und den Tatbestand des Betrugs erfüllt - ungeachtet Motiv und Verschulden, d.h. dem britischen Gericht reicht die Vorlage der Scheckurkunde als Betrugsbeweis aus, ein "Versehen" gibt es nicht.. Im Angleich des europäischen Strafrechts bleibt dann auch einem deutschen Staatsanwalt oft keine andere Wahl als auf Strafantrag des britischen Gerichtes gem. StGB 263 (2) tätig zu werden. Sind die Mühlen der Bürokratie einmal in Bewegung gebracht, ist es auch für die beliebte Ausrede "Versehen" in Deutschland endgültig zu spät. Der Scheckbetrüger hat verspielt: Unabhängig vom Strafmass ist er nicht nur den Behörden, sondern auch den Auskunfteien (Schufa etc.) als internationaler Scheckbetrüger bekannt. Der Betrag ist da erst einmal zweitrangig. Tipp daher: Zahlen Sie international nie mit ungedecktem Scheck. So machen Sie richtig Schulden: Wenn Sie Schulden machen möchten, müssen Sie entweder über Sicherheiten oder eine gute Bonität verfügen. Da Sie keine abgesicherten Vermögenswerte als Sicherheiten für ein Darlehen riskieren möchten, muss die Bonität stimmen. Wenn Ihre persönliche Bonität ruiniert ist, fahren Sie die folgende Strategie im Namen einer bisher unbelasteten Firma. Eine tolle Bonität können Sie problemlos mit wenig Kapital etablieren, wenn Sie Darlehen aufnehmen, die Sie überhaupt nicht benötigen. Der Darlehensbetrag wird dann bei einer anderen Bank verzinslich und sicher angelegt (z.B. Festgeld). Aus diesem Guthaben werden fällige Zinsen und Tilgung des Darlehens pünktlich und korrekt gezahlt. Die Zinsdifferenz zwischen der Anlage (ca. 1 - 2% unter dem Darlehenzins) und dem Darlehen wird über Ersparnisse oder kurzfristig aus dem Darlehensbetrag finanziert. Wichtig ist, dass das Darlehen in der Schufa geführt wird und jede pünktliche Zinszahlung und Tilgung vermerkt werden. Da jede Tilgungsrate und Zinszahlung pünktlich erfolgt, sichern Sie sich so eine erstklassige Referenz für weitere Darlehen. Je mehr Darlehen Sie entsprechend abwickeln, desto besser wird Ihre Auskunft. Sie sichern sich so eine Top-Bonität ("hat auch Großbeträge immer pünktlich gezahlt"), die nach einiger Zeit genutzt werden kann, sich bei Bedarf über den freien Kapitalmarkt (z.B. Anzeigen in
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der Wirtschaftspresse) zu finanzieren. Ihr Vorteil: Am freien, oder auch grauen Finanzmarkt treiben sich gewöhnlich nur Finanzleichen mit kaputter Schufa und ohne Bonität herum. Wenn Sie mit Ihrer 1a Schufa diskrete Beteiligungen anbieten oder Darlehen gegen Wechsel suchen, sind Sie immer erste Wahl. Über die so gewonnene Liquidität kann dann auch das o.a. Banksaldo getilgt werden. Ihre erstklassige Bonität hilft auch bei der Beantragung von Bankdarlehen. Einen großen Image-Vorteil sichern Sie sich, wenn Sie sich vor dem Darlehenantrag Ihr unternehmerisches "Dream-Team" zusammenstellen, also nur mit internationalen Topanwälten, Top-Steuerberatern und Top-Wirtschaftsprüfern (z.B. Ernst & Young, Price Waterhouse Coopers, Deloitte & Touche etc.) zusammenarbeiten und sich beraten lassen. Die mögen zwar anfangs ein wenig teurer erscheinen als ein lokales Talent, machen sich aber über erstklassige weltweite Kontakte und ein Topimage sofort bezahlt. Bedenken Sie bitte: Ein Bankmanager muss das Darlehen gegenüber seinen Vorgesetzten/ Aktionären etc. verantworten können. "Stimmen die Unterlagen" und kann er auf Ihre Top-"Kooperationspartner" und deren "positive Bewertung des Projektes" verweisen, ist das Problem bereits gelöst. Auch unterstreicht Ihr Dream-Team die Ernsthaftigkeit Ihres Vorhabens. Die Vergabe von Subventionen, Staatsbürgschaften, Staatsaufträgen etc. wird immer von Bürokraten mit Bürokratengehirn entschieden. Sind Sie auf öffentliche Gelder und Aufträge angewiesen, dürfen Sie nicht darauf verzichten, sich aktive und abgelegte Politiker, MdBs und andere Würdenträger für Ihren Vorstand zu mieten. Diese Größen sind für ab Euro 10.000 p.a. das Stück erhältlich. Solange Sie sicherstellen, dass sie keine Entscheidungsmacht erhalten und nur repräsentieren, kann nicht viel passieren. Sie gehen kein finanzielles Risiko ein, sichern sich aber einen großen politischen Pull (Einfluss) bei der Vergabe von Subventionsmittel und Staatsaufträgen. Sie kassieren und so schließt sich der Kreis. Viel Erfolg! 34
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