SCHUFA
Egal, ob Kontoeröffnung oder Autokauf – nahezu jeder
Verbraucher kommt im Laufe seines Lebens mit der SCHUFA in Kontakt.
Mit Unterschrift der sogenannten Schufa-Klausel erklären Sie sich
einverstanden, dass die Daten über das jeweilige Geschäft von der
SCHUFA gespeichert und weitergegeben werden dürfen.
Es ist ein Mythos, dass die SCHUFA alles über Ihre finanziellen
Verhältnisse weiß. Tatsache ist, dass sie vieles weiß.
Erfahren Sie hier, welche Daten tatsächlich gespeichert sind und
weitergegeben werden dürfen, was Ihre Bank über Sie erzählt und
wie Sie selbst typische Formulierungen in Bankauskünften bewerten können
und vieles mehr...
Die SCHUFA, Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung,
ist ein privates Unternehmen, das durch seine Dienstleistungen
Personen zu einer schnellen und kostengünstigen Kreditvergabe
verhilft. Basierend auf dem Gegenseitigkeitsprinzip melden die der
SCHUFA angeschlossenen Vertragspartner Informationen zum
Kreditverhalten ein, und bekommen bei einer neuen Kreditanfrage
Auskunft zur bisherigen Kreditbiografie des Verbrauchers. Damit
stellt die SCHUFA dem Händler, bei dem auf Rechnung bestellt wird,
oder der Bank, die einen Kredit vergeben möchte, schnell einen Teil
der Informationen zur Verfügung, die für eine Kreditvergabe
wesentlich sind. Diese müsste der Kreditinteressent ansonsten
selbst aufwändig beschaffen.
Der Bestand der SCHUFA umfasst aktuell 362 Millionen Datensätze
von 62 Millionen Bürgern. Zu über 93 Prozent der gespeicherten
Personen liegen ausschließlich Positivmerkmale vor, also keine
Hinweise zu Zahlungsstörungen oder -ausfällen.
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