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Ab wann gibt eine Bank einen Dispo?

Die Frage, ab welchem Moment Banken und Sparkassen einem Kontoinhaber einen Dispositionskredit geben, kann man nicht mit einer kurzen Antwort beantworten. Die Geldinstitute halten es damit nämlich unterschiedlich. Bei manchen bekommt man sofort einen Dispo eingeräumt, wenn man regelmäßige Gehaltszahlungen nachweisen kann. Bei anderen muss man einen Antrag stellen und den Dispo nachverhandeln, wenn er einem zu niedrig erscheint. Dabei wird geprüft, welches Gehalt eingeht und wie hoch der Dispositionskredit im Verhältnis dazu ausfallen darf. Es werden Unterschiede gemacht, ob jemand ein festes Gehalt hat oder selbständig ist.

Man kann den Dispokredit als Vertrauenskredit zum Überziehen des Kontos ansehen. Jedes Geldinstitut geht mit dem Vertrauensvorschuss anders um. Dieses Vertrauen nutzen viele Bankkunden aus, indem sie den Dispo dauerhaft überzogen lassen. Manche zahlen dann den dauerüberzogenen Dispo mit einem Kredit ab - und da sie ihr Finanzgebaren meist nicht bedeutend ändern, wird alsbald der Dispositionskredit erneut überzogen. Die Geldinstitute verdienen daran nicht schlecht. Man wirft ihnen gelegentlich sogar vor, die Kunden auszunutzen und in Schulden zu treiben. Der Kunde ist allerdings selbst für seine Finanzen verantwortlich und muss am Ende seine Schulden selbst abtragen. Bei den Sparkassen geht man mit Krediten und Dispos etwas sparsamer um. Die Geldinstitute beachten sehr wohl, ob ein Dispo ständig überzogen ist oder nicht. Wenn die ersten Rechnungen und Raten nur noch bezahlt werden können, indem das Dispo-Limit überzogen wird, geht die Alarmleuchte auf Rot. Man wird zum Gespräch geladen. Im schlimmsten Falle wird der Dispositionskredit aufgekündigt und man muss die komplette Summe innerhalb von vierzehn Tagen ablösen.

Wie leicht ein Geldinstitut es seinen Kunden macht, wird auch von der jeweiligen Wirtschaftslage oder der Haltung der Menschen zum Geld beeinflusst. Wenn ein Hartz-IV-Empfänger seinen Dispokredit von 1000 Euro behalten möchte, obwohl er derzeit arbeitslos ist, wird kein Geldinstitut dies bejahen. Andererseits kann es aber sein, dass man jungen Menschen, die gerade einen Job aufgenommen haben, sofort einen großzügigen Dispo zum Berufsstart und zur Erfüllung ihrer Wünsche einräumt. Die Ansprüche ans Leben sind heute aber größer als früher. Außerdem herrscht eine Mentalität des "Ich will alles - und zwar sofort". Viele Menschen nehmen eine Haltung ein, die Kredit-Schulden als Normalfall ansieht. Man gönnt sich alles, was das Herz begehrt. Die Werbung der Banken ist entsprechend ausgerichtet und fördert diese Haltung noch. Die Zahlungs- und Abzahlungsmoral ist allerdings schlecht. Die Zahl der Schuldenberater und Privatinsolvenzen steigt. Diese Problemlage haben die Banken erkannt und reagieren in Sachen Dispo zurückhaltender.

Dieser Artikel wurde am 06.08.2012 von Kreditinform veröffentlicht.

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