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Falsche Einträge bei der Schufa

Bei der Schufa ist nahezu jeder geschäftsfähige deutsche Bürger erfasst, denn schon bei der Eröffnung eines Girokontos oder dem Abschluss eines Telekommunikationsvertrages wandern die Daten zur Auskunftei in Wiesbaden. Ein falscher Eintrag, der zunächst nicht bemerkt wird, hat böse Folgen bei der Beantragung eines Kredites oder einfach dem Abschluss eines Miet- oder Handyvertrages: Der Kunde gilt als nicht vertrauenswürdig. Diese falschen Einträge sind viel häufiger, als man annehmen dürfte. Die Stiftung Warentest ermittelte zuletzt im Jahr 2010 bei 8% aller Einträge veraltete Daten, in 28% der Fälle fehlten wichtige Angaben, und immerhin ein Prozent aller Daten ist schlicht falsch.

Bewertungen nicht nachvollziehbar

Wer schon einmal einen Blick auf seinen eigenen Schufa-Score geworfen hat (einmal im Jahr kostenlos erhältlich), wird die Kritik von Verbraucherschützern schnell verstehen: Die Bewertungen der Schufa sind, selbst wenn sie auf korrekten Daten beruhen, einfach nicht nachzuvollziehen. Das Scoring wird schon bei schlichten Kreditanfragen gesenkt, und zwar auf eine völlig unverständliche Weise. Schlimmer sind allerdings die unberechtigten und veralteten Einträge, die die geschäftliche Reputation jeder Privatperson und erst recht die von Gewerbetreibenden beschädigen. Verbraucherschützer und Tester von Finanztest empfehlen jedem Verbraucher dringend, seine Daten mindestens einmal jährlich bei der Schufa kostenlos anzufordern. Falsche Einträge werden nur auf Initiative der betroffenen Person gelöscht, allein deshalb sollte man sie kennen. Sie entstehen manchmal nur deshalb, weil ein Kunde bei einer Bank die Konditionen für einen Kredit angefragt hat, der Bankberater indes eine echte Kreditanfrage startete - und das Kreditinstitut dies der Schufa meldete. Diese stuft daraufhin die Kreditwürdigkeit des Kunden für 10 Tage signifikant, danach wahrscheinlich im Promillebereich dauerhaft herab. Gerade dieser zweite Punkt ist völlig unklar, noch niemand (außer den Schufa-Verantwortlichen selbst) hat verstanden, wie sich beispielsweise drei Kreditanfragen innerhalb eines Jahres auf den Schufa-Score auswirken. Im schlimmsten Fall bekommt die betroffene Person irgendwann keinen Kredit mehr. Die Stiftung Warentest probierte das mit einer Testperson aus: Deren Score sank durch einen Angebotsvergleich von Krediten um drei Stufen tiefer, was für die Kreditbeantragung ein K.o.-Kriterium darstellt. Dabei ist die Schufa schon seit Oktober 2006 verpflichtet, Konditionsabfragen von echten Kreditanfragen zu unterscheiden. Warum nur klappt das nicht? - Hierfür gibt es die Hypothese, dass aufseiten der Banken, die das Ganze schließlich etwas angeht, gar kein Interesse an der exakten Handhabung dieses feinen, aber bedeutsamen Unterschiedes besteht. Denn es ist für die Kreditgeber durchaus interessant zu wissen, welche Personen aktive Recherchen betreiben und Anfragen stellen. Diese Menschen gelangen entsprechend schwerer an einen Kredit.

Unser Tipp

Falsche Daten bei der Schufa

Regelrechte Falscheinträge können zustande kommen, weil ein Kunde einen Kredit vorzeitig abgelöst hat, sich als Kreditnehmer also eigentlich vorbildlich verhielt. Die ausführende Bank müsste die vollständige Tilgung der Schufa melden, versäumt dies aber allzu oft. Die Schufa kann von der Tilgung nichts wissen - ergo steht der Kunde mit einem Kreditvorhaben bei der Auskunftei in der Kreide, was den Score senkt und eine erneute Kreditbeantragung erschwert. Auch bei der Schufa selbst klappt die Löschung von Daten nicht. Auch negative Einträge müssen irgendwann verschwinden, was längst nicht immer klappt. Verbrauchern mit einem Kreditvorhaben kann daher nur geraten werden, sich rechtzeitig eine Selbstauskunft bei der Schufa einzuholen und auf korrekte Daten zu achten.

Dieser Artikel wurde am 23.05.2012 von Kreditinform veröffentlicht.

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