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Finger weg von Kreditvermittlern mit Vorkosten

Eine Kreditvermittlung kostet Geld, das ist unstrittig. Auch wer bei einer Bank direkt einen Kredit beantragt, verursacht dort Kosten durch die Prüfung seiner Unterlagen, selbst wenn der Kredit im Nachhinein nicht bewilligt werden kann. Wenn Kreditvermittler also Gebühren verlangen, ist das legitim. Unüblich, aber nicht illegal ist das Verlangen von Vorkosten, von deren Entrichtung strikt abgeraten wird. Die Rechtslage ist hierbei eindeutig, private Verbraucher sind per Gesetz geschützt. Anders stellt sich die Situation für Selbstständige dar.

Die gewerbliche Kreditvermittlung

Wer einen Gewerbeschein nach § 34c Gewerbeordnung erhält, kann ohne fachliche Voraussetzung als Kreditvermittler tätig werden. In Deutschland werden lediglich geordnete finanzielle Verhältnisse und ein kaufmännischer Geschäftsbetrieb vorausgesetzt und auch geprüft. Die Vermittlung eines Kreditvertrages muss in Schriftform bestätigt werden, die Vergütung ist nach § 655 BGB in Prozent der Kreditsumme anzugeben. Sie muss durch private Verbraucher erst nach Auszahlung des Darlehens und Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist gezahlt werden (§§ 655c, 495 BGB), also erfolgsabhängig. Damit sind private Verbraucher geschützt, sie könnten eine vorab bezahlte Provision bei Nichtzustandekommen des Kredits zurückfordern. Anders stellt sich die Situation bei Kaufleuten dar. Diesen mutet man größere Weitsicht und Verantwortung bei der Aufnahme eines Kredites zu. Sollten sie eine Vorabgebühr zahlen und sich diese im Rahmen üblicher Aufwendungen bewegen, und sollten sie gleichzeitig den Kredit ausdrücklich nicht für ihren privaten Konsum, sondern als Geschäftskredit verwenden, können sie die verauslagte Gebühr nicht zurückfordern. Dennoch ist die gewerbliche Kreditvermittlung nicht pauschal zu verurteilen, sondern im Gegenteil zu begrüßen. Denn jede Kreditanfrage bei einer Bank senkt für die kommenden 10 Tage signifikant den Schufa-Score, was eine weitere Kreditanfrage in dieser Zeit und auch auf längere Sicht aussichtslos macht. Hier entfaltet die private Kreditvermittlung ihre Vorzüge, es findet nur eine Schufa-Abfrage, danach jedoch die Anfrage bei Dutzenden Banken statt. Es sollten nur keine Vorkosten entstehen.

Unser Tipp

Die Spreu vom Weizen trennen

Die Fälle, in denen Vorkosten für einen Kredit verlangt werden, sind tatsächlich in der Praxis selten. Die Homepages dieser Anbieter fallen durch bunt blinkende Bilder und asiatische Mädchen mit Geldscheinen in der Hand auf, die Online-Szenerie erinnert an Casino-Seiten. Grundsätzlich sei jeder Kreditsuchende darauf aufmerksam gemacht, dass die Kosten für den Kreditvermittler nicht erfolgsabhängig, sondern aufwandsabhängig entstehen. Die oben zitierten §§ des BGB für den Verbraucherschutz stellen insofern eine große Ausnahme vom üblichen Maklerrecht dar, es ist nicht sicher, wie einfach sie vor Gericht durchzusetzen sind. Selbstständige, die eben mal geschäftliche Engpässe oder gar Steuerschulden mit dem Kredit überbrücken wollen, haben kaum eine Chance, Vorkosten zurückzuerhalten. Der Kreditvermittler wird nachweisen, dass er sich nachhaltig um Kredit bemüht hat. Die Banken haben abgelehnt, dafür kann er nichts. Die Aufwandsentschädigung ist verdient. Auch privaten Verbrauchern ist von Vorkosten abzuraten. Sie beschleunigen und verbessern keinesfalls die Kreditaussichten. Ein Kreditvermittler kann also wegen der oben beschriebenen Vorzüge gern in Anspruch genommen werden, Vorkosten sollten jedoch in keinem Fall gezahlt werden. Wenn diese mit dem Kreditangebot zugleich ins Haus flattern, kann der Vorgang prinzipiell abgebrochen werden.

Dieser Artikel wurde am 05.04.2012 von Kreditinform veröffentlicht.

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