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Venture Capital

Venture Capital wird in der Regel von speziellen Beteiligungsgesellschaften bereitgestellt, die sich auf risikoreiche Finanzierungen spezialisiert haben. Diese Gesellschaften firmieren häufig als Venture Capital-Gesellschaften (VCG). In Deutschland gibt es diese besondere Form von Gesellschaften seit dem Jahr 1975. Seit Dezember 1989 haben sich zahlreiche Venture Capital-Gesellschaften zum Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) zusammengeschlossen. Venture Capital-Gesellschaften stellen jungen Unternehmen finanzielle Mittel in Form von Eigenkapital oder in Form von Finanzierungen, die dem Eigenkapital ähnlich sind, zur Verfügung.

Wer ein Unternehmen gründen möchte, hat oft Schwierigkeiten, Geldgeber oder Investoren für seine Geschäftsidee zu finden. Selbst wenn alle Verwandte oder Freunde schon Geld zu der Unternehmensgründung dazugegeben haben und vielleicht außerdem ein zinsgünstiges Gründungsdarlehen gewährt wurde, kann der Finanzbedarf einer neu gegründeten Firma noch größer sein. Oder das neue Unternehmen läuft von Anfang an so gut, dass schnell weitere Investoren gefunden werden müssen, um zu expandieren. Da ist es von Vorteil, dass manche finanzstarke Gesellschaft bereit ist, Risikokapital einzusetzen, um sogenannten Start-ups zu helfen. Dieses Risikokapital wird auch Venture Capital oder Wagniskapital genannt.

Man spricht von Risikokapital, wenn dieses Kapital in eine Firma investiert wird, die sich noch in der Aufbauphase befindet, die noch nicht an der Börse notiert ist und die meist in der Technologiebranche tätig ist. Diese sogenannten Start-up-Unternehmen erhalten in der Regel keine Kredite von den Banken, weil sie noch nicht lange genug im Geschäft sind und weil sie keine ausreichenden Sicherheiten für ein Darlehen stellen können. Daher finden sich Venture Capital-Gesellschaften, die bereit sind, sich zu circa 25–30% an dem jungen Unternehmen zu beteiligen. Es gibt zwar keine festgelegten Laufzeiten für diese Beteiligungen, doch die Venture Capital-Gesellschaft verfolgt das Ziel, die Beteiligung nach einigen Jahren gewinnbringend zu verkaufen. An der Zahlung von Zinsen oder von Dividenden ist ein Kreditgeber von Venture Capital in der Regel nicht so sehr interessiert. Dabei ist dem Kreditgeber aber auch bewusst, dass er eine äußerst risikoreiche Investition getätigt hat, die auch zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann.

Unser Tipp

Neben der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für ein aufstrebendes Unternehmen stellen die Geldgeber von Venture Capital auch ihr Wissen in Bezug auf Unternehmensführung, Buchhaltung, Mitarbeiterführung, Mitarbeitermotivation oder Marketing zur Verfügung. Dieses unternehmerische Wissen wird auch als intelligentes Kapital oder Smart ­Capital bezeichnet. Im Gegenzug für die Bereitstellung des intelligenten Kapitals und des Wagniskapitals erhält der Kreditgeber weitgehende Mitspracherechte, Kontrollrechte und Informationsrechte an dem Unternehmen, an dem er sich beteiligt hat. So kann die Venture Capital-Gesellschaft sich aktiv daran beteiligen, dass das junge Unternehmen zu einem geschäftlichen Erfolg wird. Ist dieses Ziel erreicht, verkauft die Venture Capital-Gesellschaft ihre Geschäftsanteile entweder an ein anderes Unternehmen oder an der Börse oder sie werden dem Inhaber des geförderten Unternehmens zum Rückkauf angeboten. In dem meisten Fällen findet dieser Verkauf nach zwei bis sieben Jahren statt, da es sich bei Venture Capital Geldanlagen meist um eine mittelfristige Anlageform handelt.

Dieser Artikel wurde am 03.03.2012 von Kreditinform veröffentlicht.

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