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Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und effektivem Jahreszins

Verbraucher, die einen Kredit aufnehmen möchten, sollten vor der Kreditaufnahme die Angebote verschiedener Kreditgeber prüfen und miteinander vergleichen. Damit der Vergleich zu einheitlichen Bedingungen durchgeführt werden kann, muss der Kreditnehmer darauf achten, welchen Zinssatz der Kreditanbieter ihm nennt, denn es gibt verschiedene Arten von Zinssätzen.

Die Kreditinstitute unterscheiden zwischen dem Sollzins, der früher auch Nominalzins genannt wurde, und dem effektiven Jahreszins. Zu einem aussagekräftigen Vergleich verschiedener Kreditangebote muss immer der effektive Jahreszins herangezogen werden, ansonsten ist kein echter Vergleich möglich.

Wenn ein Kreditnehmer einen Ratenkredit beantragt, muss er zunächst angeben, welche Kreditsumme er benötigt. Dazu muss der Kreditnehmer sich überlegen, was er mit dem Kredit finanzieren möchte und welchen Betrag er dazu benötigt. Je nach Produkt, das mithilfe des Kredites angeschafft werden soll, müssen neben dem Kaufpreis eventuell noch weitere Kosten hinzugerechnet werden. Dazu zählen zum Beispiel die Überführungskosten für ein neues Auto oder die Transportkosten und die Anschlussgebühren für eine neue Waschmaschine oder für einen neuen Fernseher. Wenn der Kreditnehmer den Gesamtbetrag berechnet hat, den er benötigt, kann er über diese Summe einen Kredit beantragen. In der Regel muss aber nicht nur diese Summe zurückgezahlt werden, sondern ein höherer Betrag.

Unser Tipp

Für fast jeden Kredit muss der Kreditnehmer Zinsen an den Kreditgeber zahlen. Es gibt nur manchmal die Ausnahme, dass aus Werbezwecken ein zinsfreier Kredit angeboten wird. In diesem Fall zahlt der Kreditnehmer nur die Kreditsumme in Raten zurück und muss keine weiteren Kosten tragen. Zinslose Kredite sind aber die Ausnahme und es werden Zinsen von dem Kreditinstitut berechnet. Die Höhe der Verzinsung eines Darlehens wird durch den Sollzins ausgedrückt. Mithilfe des Sollzinssatzes kann der Kreditnehmer sehen, wie hoch der Betrag ist, den er als Zinsen an den Kreditgeber zu zahlen hat. Wenn sich der Sollzins während der Kreditlaufzeit nicht ändert, spricht man von einem gebundenen Sollzins. Falls sich der Sollzins während der Laufzeit ändern kann und beispielsweise den Marktgegebenheiten angepasst wird, nennt man dies einen veränderlichen Sollzins. Ratenkredite werden in der Regel mit einem gebundenen Sollzins berechnet, während man einen veränderlichen Sollzins zum Beispiel häufig bei Baufinanzierungen findet. Meist erhalten zwei Kreditnehmer nicht denselben Sollzins, sondern die Höhe des Zinssatzes ist vor allem von der Bonität des Kreditnehmers abhängig.

Für einen Vergleich verschiedener Kreditangebote ist aber nicht der Sollzins ausschlaggebend, sondern der effektive Jahreszins, auch Effektivzins oder Effektivzinssatz genannt. Der effektive Jahreszins setzt sich zusammen aus dem Sollzins zuzüglich Bearbeitungsgebühren und weitere Kosten der Bank, wie zum Beispiel Bereitstellungsprovisionen oder Kontoführungsgebühren. Nur mithilfe des effektiven Jahreszinses ist ein Vergleich von Kreditangeboten möglich, da ein anfänglich günstiger Sollzins durch hohe Bearbeitungsgebühren oder sonstige Kosten schnell zu einem teuren Kredit führen kann. Darum sollte jeder Verbraucher darauf bestehen, dass die Banken ihm den effektiven Jahreszins für einen Kredit nennen, damit er sich für das beste Kreditangebot entscheiden kann.

Dieser Artikel wurde am 15.01.2012 von Kreditinform veröffentlicht.

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